Parkett verlegen

Holzböden erleben quasi eine echte Renaissance. Gerade Parkett steht bei den Verbrauchern hoch im Kurs. Gemütlichkeit und Natürlichkeit stellen dabei die tonangebenden Trends dar. Zum Einsatz kommt dabei die gesamte Bandbreite an zur Verfügung stehenden Hölzern. Die Palette reicht hier von hellen Hölzern über warme Brauntöne und Rottönen bis hin zu zu den dunklen Brauntönen. Dank dieser Auswahl ist eine individuelle Raumgestaltung garantiert. Gefragt sind zum Beispiel Parkettböden, die mit historischem Charme auch im Neubau das Flair und den Esprit alt-ehrwürdiger Landhäuser vermitteln. Parkett sollte dabei immer im ausgewiesenen Fachhandel für Bodenbeläge gekauft werden.

Spezialisten für bessere Ergebnisse beim Parkett verlegen

Wichtig ist dabei, dass das Parkett grundsätzlich fachgerecht verlegt wird. Aber Parkett verlegen ist nicht gleich Parkett verlegen.

Es gibt unterschiedliche Ansätze, die je nach Parkettart Anwendung findet. Das ist eine Arbeit für Profis. Schließlich ist zum Beispiel Massivholzparkett nicht unbedingt besonders preiswert, daher kann hier ein unnötiger Verschnitt richtig ins Geld gehen.

Bei uns lässt sich genau der passende Betrieb mit fairen Preisen bzw. Kosten und mit ausgebildeten Parkettlegern finden, die stets zuverlässig und zeitnah den Parkettboden verlegen.

Zwei unterschiedliche Verlegearten im Fokus

Grundsätzlich wird zwischen zwei verschiedenen Verlegearten unterschieden. Zum einen kann Parkett geklebt bzw. verklebt werden. Zum andern verlegen die Parkettleger das Parkett schwimmend. Bei der ersten Variante wird der Parkettboden unabhängig vom Standort fest mit dem Untergrund verklebt. Durch diese feste Verbindung, arbeitet der Boden nicht mehr so stark. Das beugt lauten Trittgeräuschen vor und sorgt für eine lange Lebensdauer des Parkettbodens. Außerdem sollte Parkett auf jeden Fall immer vollflächig verklebt werden, wenn sich unter dem Parkett eine Warmwasser-Fußbodenheizung befindet. Dies hat rein funktionelle Gründe. Denn durch den festen Kontakt wird die Wärme weitaus besser übertragen, da sich der Wärmedurchlasswiderstand verbessert. Probleme mit etwaigen Lösungsmitteln, die sich im Kleber befinden, sind mittlerweile nicht mehr aktuell. Die Parkettleger arbeiten vorzugsweise mit emissions- und schadstoffarmen Parkettklebern.

Parkett verkleben mit Parkettkleber

Das Verkleben von Parkett macht mehrere Arbeitsschritte notwendig

Es sind grundsätzlich mehrere Arbeitsschritte nötig, um Parkett vollflächig zu verkleben. Bevor der Parkettleger überhaupt mit dem Verlegen bzw. Verkleben des Parketts beginnen kann, muss er den Untergrund entsprechend vorbereiten. Denn für das Verkleben von Parkett benötigt einen für die Verlegung geeigneten Unterboden.

Erst wenn die Fachkräfte den Boden entsprechend grundiert und ausgeglichen (hier: spachteln) haben, erfüllt er alle Anforderungen als Unterboden. Wurde ein Anhydritestrich verwendet, muss der Parkettleger den Untergrund zusätzlich noch vor dem Grundieren schleifen respektive bürsten.

Anschließend legt der Parkettleger das jeweilige Kleberbett an und verlegt nacheinander die einzelnen Parkettreihen, wobei er die einzelnen Stäben fugenfrei zusammenfügt. Die spezialisierten Fachkräfte widmen dabei natürlich auch den einzelnen Problemzonen intensive Aufmerksamkeit. Gerade Bereiche wie das Verlegen von Parkett um Türrahmen und Heizungsrohren, das Anbringen der Sockelleisten in verwinkelten Räumen oder das Dielen verlegen müssen absolut exakt ausgeführt werden. Ansonsten trüben Fehler an diesen Stellen den Gesamteindruck oder sorgen sogar für eine reduzierte Haltbarkeit des vollflächig verklebten Parketts.

Folgende Arbeitsschritte sind diesbezüglich notwendig:

Verkleben von Parkett um Türrahmen

Die gut ausgebildeten Spezialisten kürzen bei Bedarf via Fuchsschwanz oder Feinsäge die Holzzargen so weit, bis der Parkettboden passgenau darunter passt. Handelt es sich dagegen um Zargen aus Metall, wird das Parkett maßgeschneidert zugesägt.

Verkleben von Parkett um Heizungsrohre

Hier sind echte Profis gefragt; Selbstverleger sollten hier keinesfalls aktiv werden. Der Durchmesser des Rohres muss schließlich genau mit der gebohrten Öffnung auf dem jeweiligen Parkettelement übereinstimmen.

Anbringen von Sockelleisten

Die Sockelleisten werden passgenau mit einer Gehrungssäge zugeschnitten und mittels Schrauben + Dübel oder mittels Schussapparat an der Wand befestigt. Je nach Bauart des Hauses kann auch Klebstoff notwendig werden, um die Sockel zu befestigen.

Parkett schwimmend verlegen: Optimal gerade für dickere Parkettarten

Neben dem Verkleben von Parkettböden kann Parkett oftmals auch schwimmend verlegt werden. In diesem Fall verbindet der Parkettleger die Elemente lediglich miteinander, verklebt sie aber nicht fest mit dem Unterboden. Diese Variante nutzen unsere erfahrenen Parkettleger, wenn sich der Untergrund nicht für das Verkleben von Parkett eignet. Dies ist gerade in Altbauten der Fall, da diese oftmals gerissene und spröde Estriche aufweisen.

Überhaupt greifen Spezialisten auf diese Verlegeart zurück, wenn sich ein Untergrund aufgrund seiner Struktur und Beschaffenheit nicht optimal für das Verkleben von Parkett anbietet.

Parkett schwimmend verlegen

Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass sich ein für die Verklebung ausgelegter Parkettboden in der Regel nicht schwimmend verlegt werden kann. Im umgekehrten Fall gibt es diese Einschränkung nicht. Parkett kann auch dann verklebt werden, wenn es eigentlich für eine Verlegung schwimmender Art gedacht war. Grundsätzlich eignet sich die schwimmende Verlegung vor allem hervorragend für dickere Parkettarten, wie zum Beispiel Mehrschichtparkett oder Massivparkett.

Parkett verlegen: Diese Parkettarten verlegen unsere Spezialisten

Eine vollflächige Verklebung wird von den hochqualifizierten Parkettlegern zum Beispiel beim Mosaikparkett realisiert. Diese Parkettart sollte zwingend immer vom Fachmann verlegt werden. Bei Mosaikparkett handelt es sich um die dünnste Parkettart; Parkett dieser Art bringt es gerade einmal auf eine Stärke von 8 mm. Mosaikparkett bietet grundsätzlich eine große Bandbreite an Holzarten und Verlegemuster. Unsere Vorgehensweise beim Verlegen: Erst wird das Parkett verklebt, anschließend geschliffen und zum Abschluss versiegelt bzw. geölt. Aufgrund seiner Struktur kann und Mosaikparkett wiederholt abgeschliffen und entsprechend neu versiegelt werden.

Industrieparkett Preise

Industrieparkett: Professionelle Parkettleger bringen den optischen Reiz zur Geltung

Industrieparkett – auch als Hochkantlamellenparkett bekannt – ist demgegenüber 10 oder 22 mm dick. Es handelt sich um eine Variante des Mosaikparketts. Im Gegensatz zum Mosaikparkett können bei dieser Parkettart aber auch Verfärbungen oder etwa Astlöcher auftreten. Diese stellen allerdings keine Mängel dar, sondern sind gestalterische Komponenten. Industrieparkett wird grundsätzlich verklebt, geschliffen und anschließend versiegelt bzw. geölt. Die alternative Darstellung der Muster und der damit verbundene optische Reiz machen das Industrieparkett sowohl für Gewerberäume als auch für Wohnräume interessant. Hier kommt es auf eine absolut exakte Verlegung an, die nur echte Fachleute gewährleisten können.

Parkett verlegen: Professionell verlegtes Stabparkett hält ein Leben lang

Stabparkett – im eigentlichen Sinne der Ursprung aller Parkettarten – bietet zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten dank unterschiedlicher Holzarten und Designs.

Stabparkett ist quasi eine Anschaffung für das ganze Leben – sofern die Verlegearbeiten exakt ausgeführt werden. Und genau dafür garantieren unsere hochqualifizierten Parkettleger, die das Stabparkett erst verkleben, dann schleifen und anschließend gezielt versiegeln bzw. ölen. Parkett dieser Art kann ohne Probleme mehrmals abgeschliffen werden.

Fischgrat Parkett verlegen

Atmosphäre schaffen mit Parkett in Fischgrätmuster

Unsere Verlegeprofis kennen grundsätzlich alle Tricks und Kniffe. Gerade beim Verlegen eines Fischgrätmusters ist Fingerspitzengefühl und eine subtile Vorgehensweise gefragt.

Fischgrätmuster sind echte Klassiker, die gerade in den 1960er Jahren Hochkonjunktur hatten und jetzt wieder voll im Trend liegen. Die Verlegeeinheiten werden von unseren Spezialisten dabei im 90° Winkel zueinander verlegt, was stets ein schönes Lichtspiel erzeugt.

Ideal geeignet ist Parkett in Fischgrätform für große Bodenflächen bzw. für große Räume. Unsere spezialisierten Parkettleger verlegen zuverlässig Parkett mit diesem besonderen Muster und generieren echte Atmosphäre.

Klickparkett verlegen: Nicht auf eine Verlegeart festgelegt

Auch Klickparkett – gemeinhin als Fertigparkett bekannt – wird von unseren Parkettlegern verklebt, kann aber auf Wunsch auch schwimmend verlegt werden. Klickparkett ist in der Regel rund 18 mm dick und bereits fertig versiegelt.

Es fällt nach dem Verlegen also keine weitere Nachbearbeitung an. Die Technik ist von der Industrie entwickelt worden, um Heimwerkern die Möglichkeit zu geben, Parkett selbst zu verlegen. Aber es bedarf schon ein wenig Übung, um Klickparkett nachhaltig schwimmend zu verlegen.

Einen echten Parkettleger zu beauftragen, ist immer die bessere Alternative.

Klickparkett verlegen

Parkett selbst verlegen: Nicht immer eine gute Idee

Natütlich kann Parkett vom Prinzip her auch stets selbst verlegt werden. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass sich derartige Aktivitäten auf die Arbeit mit Klick-Parkett und der schwimmenden Verlegung beschränken sollte. Um Parkettböden nachhaltig zu verkleben, ist das Fachwissen, das Know-how und nicht zuletzt die Erfahrung von ausgebildeten Parkettlegern unabdingbar. Für nicht ausgebildete Selbstverleger ist das Verkleben von Parkett in der Regel zu schwierig, da es eine enorm anspruchsvolle Tätigkeit darstellt.

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