Wann sollte man Parkett neu versiegeln?

Parkett kann quietschen, wenn das Holz „arbeitet„, also entweder austrocknet oder aufquillt. In den Fugen kann es zu Verschiebungen führen. Manchmal liegen auch Verlegefehler vor: Der Untergrund ist nicht vollkommen eben, bei schwimmend verlegtem Parkett sind die erforderlichen Dehnungsfungen nicht vorhanden. Wenn dann Spannungen im Holz auftreten, kommt es zum Quietschen. Abhilfe schaffen ähnliche Maßnahmen wie bei einem knarrenden Boden. Luftfeuchtigkeit und Temperatur müssen passen. Man kann mit sorgfältigem Begehen herausfinden, welche Bodenelemente besonders viele Geräusche verursachen. Oft hilft es, die Planken festzuschrauben. Dies wird z.B. gemacht, wenn alte Dielenböden stellenweise quietschen. Der Fachmann schraubt hierzu direkt von oben in die Dielen hinein – genau dort, wo die Holzbalken verlaufen. So werden die Dielen zusätzlich fixiert und quietschen nicht mehr. Die entstandenen Löcher können offen bleiben (rustikaler Look) oder mit einem Holzkitt verschlossen werden. Letzteres ist nur sinnvoll, wenn der Boden ohnehin renoviert wird.

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