Parkett: Was ist eine Fase?

Das Nachölen dient dazu, die Widerstandsfähigkeit des Parketts zu erhalten. Der „unbehandelte“ Charakter kommt gut zur Geltung, dafür braucht das Parkett aber mit dem Nachölen die richtige Pflege. Empfehlenswert ist das Nachölen ungefähr einmal pro Jahr, bei einem sehr wenig beanspruchten Boden reicht die Behandlung alle zwei Jahre. Böden, die stark beansprucht werden, ölt man häufiger. In Kaufhäusern kann dies sogar täglich oder 1x pro Woche der Fall sein.

Vor dem Nachölen muss der Boden unbedingt gründlich gereinigt werden. Bitte keine Mikrofasertücher bei einem geölten Boden verwenden, solche Tücher können die Struktur des Holzes angreifen und beschädigen. Der Boden kann nebelfeucht gewischt werden. Bei starken Verschmutzungen, aber auch einfach als Pflege, kann man eine spezielle Holzseife verwenden. Nach dem Reinigen muss der Boden gut trocknen, mindestens fünf Stunden lang. Erst dann wird das Pflegeöl aufgetragen. Zum Nachölen gibt es das Öl auch in Sprayform. Das aufgetragene Öl muss gut einziehen, anschließend wird der Boden poliert. Es sollen keine Überreste des Öls auf dem Boden verbleiben. Ein gutes Holzpflegeöl sorgt dafür, dass das Holz antistatisch und schmutzresistent ist. Der Boden erhält einen matten, seidigen Schimmer.

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