Die „360”-Reihe stammt vom chinesischen Hersteller Qihoo 360 Technology Co. Ltd, der sich schwerpunktmäßig eigentlich auf Internet- und Sicherheitssysteme spezialisiert hat. Seine Webseite ist nur auf Chinesisch einsehbar und enthält einen englischen Vermerk über die Sicherheitsprodukte. In Fachforen und bei Haushalts- und Reinigungsspezialisten ist das Unternehmen, das bereits 2005 gegründet wurde, jedoch auch für seine modernen und technisch hoch entwickelten Saugroboter bekannt. Diese werden auch auf dem Shop „Smart AI“ vertrieben, wo zudem Betriebsanleitungen einsehbar sind.

Qihoo produziert für andere bekannte Unternehmen und hat beispielsweise den Staubsaug Roboter Lenovo X1 über den Laptop-Hersteller Lenovo auf den Markt gebracht. Später erschien dasselbe Gerät als 360 S7 Plus unter Qihoos Namen erneut. Da sich der Hersteller mit der Internet-Technologie bestens auskennt, verwundert es nicht, dass die Geräte besonders durch ihre tollen Apps und die vielen Funktionen bestechen können. Hier sind sogar deutsche Sprachpakete erhältlich und auch mit regelmäßigen Updates gibt es keine Probleme.

Erwähnenswert sind konkurrenzfähige Preise mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis bei bester Ausstattung, leistungsfähigem Akku und schneller Ladezeit sowie langer Saugzeit. Auch die Navigation durch Laser-Raumvermessung sowie die technischen Möglichkeiten (Mapping, Kartenspeicherung, Teppicherkennung, No-Go-Zonen) sind vorbildlich. Ein Manko ist der strittige Datenschutz, da das Unternehmen in der Vergangenheit diesbezüglich bereits in China auffällig geworden ist. Derzeit gibt es Geräte ab ca. 150 Euro bis hin zu top ausgerüsteten Modellen bis zu 600 Euro. Daher haben wir nicht alle Geräte in unserem Artikel über Saugroboter bis 300 Euro erwähnt.

360 C50

Der 36 Watt starke 360 C50 ist das günstigste der hier vorgestellten Modelle und besitzt daher eine vergleichsweise bescheidene, aber dennoch zufriedenstellende Ausstattung. Mit 31,5 x 31,5 x 7,9 cm und nur 2,1 kg ist er klein und leicht und sehr bequem zu handhaben. Er kann problemlos auch in eine andere Etage getragen werden. Zudem kann er mit seinen 7,9 cm Höhe sehr gut unter den meisten Möbelstücken reinigen. Der Saug- und Wischroboter besitzt einen 510 ml Staubfangbehälter sowie einen 300 ml fassenden Wassertank .

Das Gerät navigiert nicht mit LDS Laser, sondern mit Gyronavigation, aber es arbeitet sich im Zickzackkurs durch den Raum, wobei es im Test alle Verschmutzungen gründlich aufnimmt. Das ist auch der sehr hohen Saugstärke von 2600 Pa geschuldet. Zur perfekten Reinigung lassen sich vier verschiedene Saugstärken sowie 4 Reinigungsmodi (Spot-, Edge-, Deep- und Scheduled Cleaning) auswählen. Zu steuern ist das Gerät über die mitgelieferte Fernbedienung sowie Sprachsteuerung (Alexa oder Google Assistant).

Mit seinen 90 – 120 min Laufzeit ist er nur durchschnittlich gut aufgestellt. Zu berücksichtigen ist jedoch immer, dass sich die Dauer auch an der Saugstärke orientiert. Bei der Reinigung erstellt er eine visuelle Karte der Räume, die er im Test anschließend zügig und gründlich saugt. Er bewältigt Hartböden, Teppiche und kommt auch mit Tierhaaren zurecht. Dabei ist er mit 65 dB allerdings nicht unbedingt leise.

Er kann aufgrund der hochwertigen Sensoren Hindernisse und Treppenstufen rechtzeitig erkennen, wodurch er vor Kollisionen und Abstürzen sicher ist. Steigungen und Absätze wie Türschwellen oder das Auffahren auf Teppiche kann er bis zu 1,7 cm bewältigen. Im Test schaffte er an einer Stelle sogar 2 cm. Nach erfolgter Reinigung fährt er automatisch zur Ladestation zurück. Er kann allerdings auch direkt über das mitgelieferte Netzkabel an der Steckdose geladen werden.

360 C50 – Vorteile:

  • Geringe Bauhöhe
  • Hohe Saugkraft
  • Reinigt auch die Ecken gründlich
  • Mehrere Reinigungsmodi und Saugstärken

360 C50 – Nachteile:

  • Bei hoher Saugstärke laut
  • Als einziges Gerät der Reihe ohne moderne Laser-Navigation
  • Nur durchschnittliche Laufzeit auf höchster Stufe
  • Findet manchmal nicht zurück zur Ladestation

Die wichtigsten technischen Daten

Akkulaufzeit: 90 – 120 min
Wischfunktion: ja
Kapazität seines Staubbehälters: 510 ml
Gewicht: 2,1 kg
Geräuschpegel: 65 dB
Autom. Rückkehr zu Ladestation: ja
Akkuladezeit: keine Angaben
Steuerung per App möglich: ja
Steuerung per Fernbedienung möglich: ja
Maximal saugbare Fläche/Reichweite: 150 m²
Extra Staubbeutel benötigt: nein

YouTube Video:

360 S7

Der zweitteuerste der hier vorgestellten Saugroboter mit Wischfunktion ist der weiße, 30 Watt starke 360 S7, der mit seinen etwas höheren Abmessungen (35 x 35 x 10 cm) nicht mehr unter alle Möbel kommt. Für rund 340 Euro dürfte hier ein wenig mehr Lieferumfang beiliegen, was Vergleichsgeräte durchaus vorweisen können. Der 360 S7 kommt mit seiner Ladestation plus Netzteil, HEPA-Filter, Wassertank (150 ml), Mopp, Reinigungswerkzeug und Bedienungsanleitung.

Punkten kann er im Test mit seinen guten technischen Eigenschaften. Er besitzt eine hohe Saugleistung von 2000 Pa, nutzt einen allergikerfreundlichen HEPA-Filter, einen zusätzlichen Möbelschutz und ist für Hartböden, Teppiche und Tierhaare geeignet.

Im Test zeigt sich auch, dass der Hersteller ursprünglich aus dem IT-Bereich kommt, denn der 360 S7 kann mit einer sehr guten LDS-Navigation und präzisem Laserradar sowie hervorragenden Steuerungsmöglichkeiten und Funktionen über die App aufwarten. Zudem ist er kompatibel mit Amazon Alexa und besitzt eine Sprachsteuerungsfunktion.

Er verfügt über die Möglichkeit der Kartenerstellung, zeigt seine Reinigungsrouten detailliert an und lässt sich auch vorab programmieren. Der Nutzer kann anhand der erstellen Karten genau festlegen, welche Räume gereinigt werden sollen und hat auch die Möglichkeit, Sperrzonen (No-Go-Areas) vorzugeben.

Im Möbelschutz-Modus ist sichergestellt, dass er die Möbel höchstens sanft touchiert, aber nicht hart anfährt, Hindernisse kann er grundsätzlich erkennen und umgehen und auch Treppen bringen ihn aufgrund des integrierten Fallschutzes nicht zum Absturz. Diese Fähigkeiten konnte er im Test unter Beweis stellen. Leider war er mit 65 dB (auf höchster Stufe) nicht so leise wie Vergleichsgeräte. Zum Thema Fallschutz ist auch der Beitrag über Saugroboter Tests der Marke Princess und die Saugroboter-Tests über Miele interessant.

Top-Idee: Saugen und Wischen kann dieses Gerät nicht nur wahlweise, sondern sogar gleichzeitig! Dafür muss der Nutzer allerdings genau eingeben, welche Räume oder Flächen feucht gewischt werden sollen.

Mit einer Akkuladung kann das Gerät im niedrigsten Saugmodus bis zu 180 m² Fläche in ungefähr 110-120 min reinigen und fährt anschließend automatisch zur Ladestation zurück. Nach einer Ladezeit von 3,5 h ist er wieder einsatzbereit.

360 S7 – Vorteile:

  • Hohe Saugleistung.
  • Kann gleichzeitig wischen und saugen in einem Reinigungsdurchgang.
  • Leicht zu bedienende App.
  • Viele Einstell- und Programmiermöglichkeiten (Reinigungsmodi, Saugstärke, Timer …)

360 S7 – Nachteile:

  • Verbindungs- und Funktionsprobleme mit der App (bei Android und wegen zeitweisem Fehlen im App-Store).
  • Findet bei manuellem Umsetzen die Ladestation nicht mehr, weil die Kartenerstellung unterbrochen wurde.
  • Sehr starke Verunreinigungen stellen trotz hoher Saugleistung ein Problem dar.
  • Manchmal Probleme mit der Eckenreinigung, da nur eine Seitenbürste vorhanden ist.

Die wichtigsten technischen Daten

Akkulaufzeit: 120 min
Wischfunktion: ja
Kapazität seines Staubbehälters: 570 ml
Gewicht: 3,4 kg
Geräuschpegel: 65 dB
Autom. Rückkehr zu Ladestation: ja
Akkuladezeit: 3,5 h
Steuerung per App möglich: ja
Steuerung per Fernbedienung möglich: ja
Maximal saugbare Fläche/Reichweite: 180 m²
Extra Staubbeutel benötigt: nein

YouTube Video:

360 S6

Das nächstteure Modell ist der 360 S6 Saug- und Wischroboter mit 30 Watt und einer Saugleistung von 1800 Pa. Der Staubsauger Roboter ist hervorragend geeignet für Parkett, Teppiche und auch für die Beseitigung von Tierhaaren. Ausgestattet mit einem HEPA-Filter ist er bestens für Allergiker geeignet.

Die Navigation erfolgt über die App „360 Smart“. Dabei kann das leistungsstarke Gerät sich anhand des LIDAR-Scanning (plus SLAM-Algorithmus) bestens im Raum orientieren. Es weicht im Test Hindernissen leider nicht immer gut aus, kann aber Treppenabstürze vermeiden. Mittels SLAM-Funktion zeichnet es genaue Karten der zu reinigenden Räume, die sich über die App zusammen mit weiteren Statusanzeigen (wie beispielsweise dem Reinigungsfortschritt) bequem anzeigen lassen.

Die App verfügt über sehr viele gute Funktionen und Anzeigen und lässt sich gut bedienen. Im Test zeigt sich allerdings, wie bei anderen Marken, dass sie sich nicht problemlos installieren lässt.

Ausgerüstet ist der S6 mit Ladestation, Netzteil, HEPA-Filter, Wassertank und Mopp, dazu kommt das obligatorische Reinigungswerkzeug sowie eine Bedienungsanleitung. Sehr praktisch ist das abwaschbare Filtersieb, das sich hervorragend reinigen lässt und somit schädliche Partikel gut abwäscht.

Mit seinen 3,8 kg Gewicht und der Lautstärke von rund 65 dB ist der S6 etwas schwerer und auch etwas lauter als vergleichbare Geräte, die teilweise sogar mit 50 dB arbeiten. Dies hängt jedoch auch von der gewählten Saugstärke ab. Mit einem Volumen von 0,4 l ist der Staubfangbehälter ausreichend groß, aber nicht so groß wie bei Konkurrenzmodellen. Der Wassertank umfasst 80 ml und ist damit auch kleiner als bei anderen Hybridsaugern.

Durch seine Höhe von 3,94 inch oder 10,0076 cm ist er höher als andere Geräte (amazon gibt die Höhe mit 35 cm an, was allerdings nicht korrekt ist) und kommt daher im Test auch nicht unter alle Möbel. Pluspunkte sammelt er allerdings mit seiner guten Leistung. Zwar liegt er mit einer Laufzeit von 90 bis 110 min nur im guten Mittelfeld, dafür lädt er sich aber nach seiner automatischen Rückkehr zur Ladestation binnen 120 – 150 min wieder vollständig auf. Hier ist er wesentlich schneller als viele andere Geräte.

360 S6 – Vorteile:

  • Hochwertige App mit vielen Funktionen, Karten, No-Go-Zonen-Einrichtung und Timerfunktion.
  • Sehr starke 3-Stufen-Saugleistung.
  • Leichte Reinigung des Staubbehälters.
  • Schnelle Aufladung.

360 S6 – Nachteile:

  • Soll zwar Schwellen bis zu 2 cm überwinden, schafft dies aber nicht immer (Steigungsabhängig).
  • Probleme bei der Installation der App.
  • Erkennt Hindernisse nicht immer so gut wie er könnte und bumst dagegen.
  • Hat Probleme mit leichten, dünnen Teppichen, die er nicht „erklimmt“, sondern eher vor sich herschiebt.

Die wichtigsten technischen Daten

Akkulaufzeit: 90 – 110 min
Wischfunktion: ja
Kapazität seines Staubbehälters: 0,4 l
Gewicht: 3,8 kg
Geräuschpegel: 65 dB
Autom. Rückkehr zu Ladestation: ja
Akkuladezeit: 120 – 150 min
Steuerung per App möglich: ja
Steuerung per Fernbedienung möglich: ja
Maximal saugbare Fläche/Reichweite: keine Angabe
Extra Staubbeutel benötigt: nein

YouTube Video:

360 S7 Pro

Mit 500 Euro ist dieses Gerät noch ein gutes Stück teurer als der S6 und der reguläre S7. Dafür kann er aber auch mit einer noch stärkeren Saugleistung und einem größeren Funktionsumfang aufwarten.

Der Hybridroboter kann ebenfalls saugen und wischen und im Gegensatz zu vielen anderen Modellen kann er dies nicht nur abwechselnd im voreingestellten Modus, sondern sogar gleichzeitig, also während eines Reinigungsdurchgangs. Der Nutzer hat die Möglichkeit, nur saugen, nur wischen oder saugen und wischen einzustellen.

Die Arbeit bewältigt der S7 Pro im Test gründlich und mit einer starken Saugkraft von 2650 Pa. Diese ist in 4 Stufen regulierbar. Ausdauernd saugt der Roboter gut 120 min im Standardmodus, bevor er automatisch zur Ladestation zurückkehrt, um sich aufzuladen. Für das Saugen ist er mit einem 580 ml Staubbehälter ausgerüstet und für das Wischen mit einem 170 ml Luftpumpen-Wassertank.

Das Gerät lässt sich per App oder mit Sprachsteuerung bedienen (Alexa, Google Assistant) und orientiert sich per LIDAR-Navigation und SLAM wie der S6. So erstellt und speichert er bis zu 10 Karten der zu reinigenden Räume, die dann zur Programmierung und Bearbeitung (Einrichtung von virtuellen No-Go-Areas oder Nicht-Wisch-Zonen) benutzt werden können. Zudem kann er Hindernissen im Test gut ausweichen und auch Treppenabstürze verhindern.

Mit 35 x 35 x 10 cm ist er ebenfalls etwas höher als andere Modelle und kommt daher nicht unter alle Möbel, außerdem ist er mit rund 4,8 kg etwas schwer und mit bis zu 65 dB auch lauter als Vergleichssauger. Dies ist jedoch auch immer von der gewählten Saugkraft abhängig.

Punkten kann er im Test mit seinem Bürstensystem. Die Hauptbürste stellt sich je nach Boden/Teppich höher oder niedriger und auch die Saugkraft justiert sich nach, wenn es an die Teppichböden geht. Beim Wischen verstärkt er automatisch den Druck. Wichtig zu wissen: Der S7 Pro wird mit wiederverwendbaren Wischtüchern betrieben, es ist jedoch nur eins bei der Lieferung enthalten, weitere müssen nachgekauft werden.

Top im Test: Die Hauptbürste ändert die Laufrichtung, wenn sie sich verheddert hat (Teppichfransen oder Kabel) und kommt so schnell frei.

360 S7 Pro – Vorteile:

  • Sehr hohe Saugkraft
  • Gute technische Ausstattung
  • Viele hilfreiche Funktionen in der App
  • Sprachsteuerung möglich

360 S7 Pro – Nachteile:

  • WLAN funktioniert nur bis 2,4 GHz
  • Probleme bei der Installation der App „360 Robot“
  • Probleme bei der Schwellenüberwindung, schafft teilweise nicht die angegebene Mindesthöhe
  • Wischfunktion ist gering im Vergleich zur Saugleistung

Die wichtigsten technischen Daten:

Akkulaufzeit: 120 min
Wischfunktion: ja
Kapazität seines Staubbehälters: 580 ml
Gewicht: 4,8 kg
Geräuschpegel: 65 dB
Autom. Rückkehr zu Ladestation: ja
Akkuladezeit: 3,5 h
Steuerung per App möglich: ja
Steuerung per Fernbedienung möglich: nein
Maximal saugbare Fläche/Reichweite: 180 m²
Extra Staubbeutel benötigt: nein

YouTube Video: (Test in zwei Teilen)

360 S9

Mit derzeit knapp 550 Euro ist dieser Saug-Wisch-Roboter das teuerste der vorgestellten Produkte. Dafür ist er auch noch ein Stückchen besser ausgerüstet als seine Kollegen. Er besitzt eine hohe Saugstärke von 2650 Pa und hält im Test bei der Reinigung noch länger durch, nämlich ganze 180 min. Dazu kommt, dass er mit einer Ultraschall-Ladestation und einer verbesserten Navigation ausgestattet ist.

Die Bedienung erfolgt mittels der mitgelieferten Fernbedienung, alternativ über die 360 Robot-App oder die Alexa/Google Assistant-Sprachsteuerung. So ist der S9 in der Lage, moderne und detaillierte Karten der zu reinigenden Räume zu erstellen und auf dem Smartphone anzuzeigen. Dadurch kann der Nutzer eine effektive Reinigung (Reinigungswege, Einzelräume, Wochenplan) festlegen.

Auch dieses Gerät kann entweder nur saugen oder nur wischen oder beides in Kombination ausführen (Zickzack-Wege-Reinigung). Dazu kann über die App sogar die Feuchtigkeitsstufe für den jeweiligen Bodenbelag ausgewählt werden. Wo er gar nicht wischen soll, lassen sich virtuelle No-Go-Linien eingeben. Bei einem kleinen Malheur kann der Roboter auch gezielt mit der Mission der „Spot-Reinigung“ losgeschickt werden. Umgestürzte Blumenkübel, Essensreste oder Ähnliches können auf diese Weise ganz exakt angegangen werden.

Das Gerät ist mit den Maßen 35 x 35 x 10 cm etwas hoch (und mit 6,5 kg auch schwerer als die anderen) und kommt daher schlechter unter einige Möbel als die flachen Modelle. Seine Lautstärke ist mit 60 dB angegeben, ist aber je nach Reinigungsstufe (4 Stufen wählbar) auch lauter. Der Staubfangbehälter hat ein Volumen von 0,42 l, was auch etwas geringer ist als üblich, aber dennoch ausreichend. Immerhin muss noch Platz bleiben für den 200 ml Wassertank.

Der S9 ist gründlich und effizient und kommt mit glatten Böden, Teppichen und Tierhaaren gleich gut zurecht. Sein Schwerpunkt liegt jedoch eindeutig im Saugbereich und das Wischsystem ist etwas schwächer ausgeprägt. Es kann im Test nicht überzeugen, da starke Verschmutzungen nicht entfernt werden und auch Schlieren zurückbleiben. Nicht ganz optimal zeigt sich das Gerät im Test auch bei der Erkennung von Hindernissen und Treppen. Zwar sollte er komplett kollisionsgeschützt und absturzsicher sein, aber das klappt nicht ganz, er fährt hin und wieder auch rasant gegen Stuhlbeine.

Er saugt rund 180 min im Standardmodus und fährt automatisch zur Ladestation zurück, um aufzuladen (Ladedauer 4 Stunden). Auch dieses Modell ist mit einer Bürste ausgerüstet, die sich bei einem Verheddern in Kabeln oder Teppichen in die gegensätzliche Laufrichtung dreht und sich dadurch frei fährt.

360 S9 – Vorteile:

  • Hohe Saugleistung.
  • 3 Bedienungsmöglichkeiten (App, Fernbedienung, Sprachsteuerung).
  • Mehrere Modi (Saugstärke und Art der Reinigung).
  • Gründliche Reinigung.

360 S9 – Nachteile:

  • Kommt nicht unter alle Möbel.
  • Die Wischfunktion ist nicht sehr gut.
  • Erkennt nicht alle Hindernisse.
  • Relativ lange Ladedauer.

Die wichtigsten technischen Daten:

Akkulaufzeit: 180 min
Wischfunktion: ja
Kapazität seines Staubbehälters: 0,42 l
Gewicht: 6,5 kg
Geräuschpegel: 60 dB
Autom. Rückkehr zu Ladestation: ja
Akkuladezeit: 4 h
Steuerung per App möglich: ja
Steuerung per Fernbedienung möglich: ja
Maximal saugbare Fläche/Reichweite: keine Angabe
Extra Staubbeutel benötigt: nein

YouTube Video:

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