Als das Unternehmen 1990 von 3 Robotikingenieuren des Massachusetts Institute of Technology gegründet wurde, war das Hauptaugenmerk auf Militärroboter und Forschungsroboter gerichtet.

Ein Jahr nach der Gründung wurde mit Genghis ™ ein Roboter für die Weltraumforschung entwickelt und 1996 folgte der Minensuchroboter Ariel ™. Der 1998 gebaute PackBot ® kam sogar 2001 nach den Angriffen auf das World Trade Center zum Einsatz. 2002 folgte ein Forschungsroboter, der die großen Pyramiden in Ägypten untersuchen sollte. 2003 wurde das Unternehmen an der Börse notiert.

iRobot gab diese Sparten jedoch auf, um sich der Herstellung von Haushaltsrobotern zu widmen. Dazu gehören der Saugroboter Roomba und der Wischroboter Braava, aber auch der Werkstattreinigungsroboter Dirt Dog. Die Vorgeschichte zeigt das große Fachwissen und die Kompetenz, die in die Entwicklung der Geräte einfließen.

Alle nachfolgend vorgestellten Roomba Saugroboter sind zwischen 9 und 10 cm hoch und wiegen 3-4 kg. Die meisten besitzen einen großen Staubfangbehälter von 600 ml und haben eine Laufzeit von rund 60 min sowie eine Ladedauer von 3 Stunden. Sie lassen sich mittels der iRobot Home-App leicht bedienen. Fernbedienungen sind hingegen keine vorgesehen.

Das Unternehmen verfügt über einen eigenen Shop sowie eine Shopseite bei Amazon. Bedauerlicherweise sind dort nicht alle technischen Daten angegeben, sodass die Übersicht lückenhaft ist. Preislich liegen die vorgestellten Geräte zwischen 200 und 800 Euro, wobei der iRobot 692 der günstigste und der i7+ der teuerste Roboter ist. Die meisten Produkte haben es daher nicht in unseren Artikel der Staubsauger Roboter bis 300,- Euro geschafft.

Technische Daten:

iRobot e5 (e5154)

Der 10 Watt starke und 9,7 cm hohe Saugroboter der e-Reihe ist auf Schmutz von Haustieren (Fell, Katzenstreu) spezialisiert. Dank seiner zwei Gummibürsten ist es für ihn kein Problem, Teppiche und Böden sauber zu halten. In diesen Bürsten können sich Haare nicht so leicht verheddern und sie lassen sich auch gut reinigen. Dabei kommt er dank seiner geringen Bauhöhe auch problemlos unter die meisten Schränke, das Sofa oder Bett.

Dazu kommt das effektive moderne Filtersystem, das im Test positiv auffällt. Es kann sowohl Hausstaubmilben als auch Schimmelpilze, Pollen und Tierallergene zu 99 % abfangen und ist somit ideal für Allergiker. Hilfreich ist dabei auch der besonders leicht zu reinigende und waschbare Staubfangbehälter.

Die sichere Navigation bewältigt der Saugroboter dank der Dirt Detect ™ -Sensoren in Verbindung mit der Responsive Navigation. So erkennt er auch Objekte, die ihm im Weg sind und kann Hindernisse optimal umfahren und Treppenabstürze vermeiden. Leider bleibt er im Test ab und zu unter Möbeln stecken, da er nicht immer sicher zu erkennen scheint, ob diese für ihn zu niedrig sind.

Zum Lieferumfang gehören neben dem Roomba und der Ladestation mit Netzkabel auch ein Ersatzfilter, die Bedienungsanleitung sowie die Dual Mode Virtual Wall ® Barrier samt Batterien. Damit lassen sich die No-Go-Areas bequem festlegen. Hierbei fällt allerdings auf, dass das Zubehör etwas weniger umfangreich ausfällt als bei anderen Herstellern.

Auch die anderen Funktionen fallen etwas spärlich aus, wobei eine Zeitprogrammierung möglich ist, allerdings erstellt das Gerät keine Karten, es reinigt im Zufallsmodus. Dabei bleibt im Test der ein oder andere Schmutz leider liegen. Auch mit der Überwindung von Schwellen hat er ab und zu Probleme, da er die angegebenen 2 cm Steigung im Test nicht schafft. Dies hängt aber auch immer vom Neigungswinkel ab und davon, ob er über eine Schwelle oder auf einen hohen Teppich fahren soll.

Nach der Reinigung, die mit rund 65 dB nicht ganz leise ist, fährt er automatisch zur Ladestation zurück, wo er nach ca. 3 Stunden Ladezeit wieder einsatzbereit ist. Er ist empfohlen für Wohnungen bis zu 80 m².

iRobot e5 – Vorteile:

  • Stabil gebaut und strapazierfähig
  • Einfache Bedienung
  • Reinigt gründlich auch unter Möbeln
  • Ideal für Tierhaare

iRobot e5 – Nachteile:

  • Kurze Laufzeit
  • Etwas laut
  • Keine Kartierung
  • Wenige Funktionen

Die wichtigsten technischen Daten:

Akkulaufzeit: max. 90 min
Wischfunktion: nein
Kapazität seines Staubbehälters: 600 ml
Gewicht: 3,8 kg
Geräuschpegel: 65 dB
Autom. Rückkehr zu Ladestation: ja
Akkuladezeit: rund 3 Std
Steuerung per App möglich: ja
Steuerung per Fernbedienung möglich: nein
Maximal saugbare Fläche/Reichweite: keine Angabe
Extra Staubbeutel benötigt: nein

YouTube Videos:

iRobot i7 (i7156)

Der schicke schwarze iRobot i7 ist mit einer UVP von knapp 700 Euro eines der teuersten Geräte, die hier vorgestellt werden. Dafür verfügt er aber auch über eine hochwertige Ausstattung, die bei den Kunden sehr gut ankommt. Unterstrichen wird die Zufriedenheit der Kunden zusätzlich durch ein gutes Testergebnis der Stiftung Warentest (12/2020).

Der i7 ist besonders saugstark und sehr leistungsfähig. Ausgestattet mit zwei Gummibürsten, Ecken- und Kantenreinigungsbürste kann er sowohl Hartböden als auch Teppiche gründlich reinigen und Tierhaare sehr gut aufnehmen. Genau wie der e5 nutzt er die Dirt Detect ™-Technologie, um auch stark verschmutzte Stellen zu identifizieren und umso gründlicher zu reinigen.

Nach getaner Arbeit (max. 75 min) fährt er automatisch an die Ladestation zurück, wo er sich rund 3 Stunden auflädt. Sollte der eingestellte Reinigungsablauf noch nicht beendet sein, wenn der Akku schwach wird, lädt sich das Gerät auf und setzt dann die Reinigung fort. Ärgerlich ist im Test die etwas kurze Akkulaufzeit, die bei anderen Herstellern im Durchschnitt bei 100 min und mehr liegt, Spitzengeräte erreichen sogar eine Reinigungsdauer von 3 Stunden.

Durch die niedrige Bauhöhe von 9,3 cm kommt er unter viele Möbel und kann auch dort im Test sichtbar gut reinigen. Für die Staubsammlung steht ihm allerdings im Gegensatz zu den anderen vorgestellten Geräten leider nur ein 400 ml Staubtank zur Verfügung. Dafür ist er mit rund 61 dB eine Spur leiser als viele seiner Kollegen.

Steuerbar ist er mit der iRobot Home-App, über die auch die Festlegung der zu reinigenden Räume erfolgt. Das Gerät kartiert alle Räume und kann durch seine Imprint ™ Intelligente Raumerfassungs- und Steuerungstechnologie dazulernen und sich den jeweiligen Räumen anpassen. Über die App kann der Nutzer gleichzeitig alle wichtigen Reinigungsoptionen inklusive Reinigungszeit festlegen. Noch komfortabler ist es, wenn die separat erhältliche Automatische Absaugstation (Clean Base™) zugekauft wird.

Das Gerät navigiert mittels der iAdapt® 3.0-Navigation mit vSLAM®-Technologie sicher und umfährt Hindernisse und Treppenstufen, um Kollisionen und Abstürze zu vermeiden.

iRobot i7 – Vorteile:

  • ideal für Allergiker, da Tierhaare und Allergene gut gefiltert werden
  • etwas leiser als viele andere Geräte
  • einfache Bedienung
  • Alexa/Google-Home möglich

iRobot i7 – Nachteile:

  • relativ kurze Akkulaufzeit
  • kleiner Staubfangbehälter
  • schafft weniger als 2 cm Schwellenhöhe
  • WLAN wird nur bis 2,4 GHz unterstützt

Die wichtigsten technischen Daten:

Akkulaufzeit: 75 min
Wischfunktion: nein
Kapazität seines Staubbehälters: 400 ml
Gewicht: 3,38 kg
Geräuschpegel: 61 dB
Autom. Rückkehr zu Ladestation: ja
Akkuladezeit: keine Herstellerangabe (rund 3 Std.)
Steuerung per App möglich: ja
Steuerung per Fernbedienung möglich: nein

YouTube Video:

iRobot i7+ (i7556)

Dieser moderne Saugroboter ist hervorragend ausgerüstet und mit rund 800 Euro (UVP) das teuerste der hier vorgestellten Produkte. Der schicke Roboter wurde im Jahr 2019 mit dem Red Dot Design Award „Best of the Best“ ausgezeichnet.

Er navigiert im Test der besten Saugroboter ganz methodisch mit dem iAdapt 3.0 und besitzt 3 Reinigungsmodi: Vollfläche, Spot- und Zonenreinigung. Die No-Go-Areas kann er mit der Dual Mode Virtual Wall abgrenzen. Eine Fernbedienung ist nicht im Lieferumfang enthalten, da der i7+ bequem über die eigene App oder wahlweise über Amazon Alexa und Google Home zu steuern ist. Er ist empfohlen bei Raumgrößen bis zu 185 m². Zu diesem Thema ist auch unser Testbericht über die Staubsauger Roboter von Eufy und der Test über Miele-Saugroboter interessant.

Mit seinen 9,2 cm kommt er im Test bequem unter die meisten Möbel und saugt sowohl Hartböden als auch Teppiche. Selbst mit Tierhaaren hat er keine Probleme. Dank der sicheren Navigation kann er Hindernissen leicht ausweichen und Treppenstürze verhindern. Leider schafft er das im Test nicht immer und touchiert verschiedene Objekte. Türschwellen überwindet er bis ca. 2 cm, dabei kommt es aber auch auf den Neigungswinkel an.

Für perfekte Ergebnisse sorgen das AeroForce Reinigungs-System, die erhöhte Saugkraft und die automatische Entleerung des Staubbehälters in die Absaugstation. Hierfür sind Einwegbeutel erforderlich, in die der Roboter den Schmutz beim Andocken einfüllt. Die Beutel können rund 60 Tage lang befüllt werden, sodass nur selten eine Entleerung notwendig wird, die dann sehr hygienisch erfolgt. Zwei benötigte Einwegbeutel sind im Lieferumfang inbegriffen.

Ohnehin ist Hygiene für den iRobot wichtig und so sorgt er durch ein starkes Filtersystem dafür, dass 99 % der Allergene, Sporen und Pilze ausgefiltert werden. Das macht das Gerät ideal für Haustierbesitzer und Allergiker.

Seine technischen Daten sind für die Nutzer zufriedenstellend, da er zwar nur eine relativ kurze Laufzeit von 75 min schafft, aber dabei eine geringe Lautstärke von 58 dB besitzt (je nach Saugmodus allerdings im Test lauter!). Dazu kommt die bequeme App-Steuerung inklusive Timerfunktion.

iRobot i7+ Vorteile

  • unkomplizierte Handhabung
  • flache Bauweise, kommt auch gut unter die meisten Möbel
  • großer Auffangbeutel
  • gründliche Reinigung

iRobot i7+ Nachteile

  • kollidiert trotz guter Navigation mit Möbeln
  • ist teilweise lauter als angegeben
  • WLAN wird nur bis 2,4 GHz unterstützt
  • Relativ kurze Laufzeit

Die wichtigsten technischen Daten:

Akkulaufzeit: 75 min
Wischfunktion: nein
Kapazität seines Staubbehälters: 400 ml
Gewicht: 3,38 kg
Geräuschpegel: 58 dB
Autom. Rückkehr zu Ladestation: ja
Akkuladezeit: keine Herstellerangabe (rund 3 h)
Steuerung per App möglich: ja
Steuerung per Fernbedienung möglich: nein
Maximal saugbare Fläche/Reichweite: keine Angabe
Extra Staubbeutel benötigt: ja (für Absaugstation)

YouTube Videos:

iRobot 605

Der 33 Watt starke und 9,2 cm hohe praktische Saugroboter aus dem Modelljahr 2016 ist mit rund 300 Euro nicht der günstigste Roomba, ist jedoch trotzdem vergleichsweise spartanisch ausgerüstet. Er wird lediglich zusammen mit der Ladestation (und Netzkabel) sowie einer Bedienungsanleitung geliefert. Bürsten und Staubtank sind selbstverständlich bereits eingebaut.

Dafür punktet er im Test mit einer guten technischen Ausstattung. Er verfügt über ein 3-Stufen-Reinigungssystem und ist für alle harten Böden sowie als Saugroboter für Teppichböden geeignet. Auch mit Tierhaaren kommt er spielend zurecht. Der Aerovac-Filter sorgt dafür, dass auch Pollen und andere Allergene abgefangen werden.

Bei Kunden kommt auch der automatische Reinigungskopf gut an, der sich selbstständig in der Höhe verstellt, damit er sich dem jeweiligen Boden (Hartboden oder Teppich) optimal anpassen kann. Dazu kommen die Dirt Detect Sensoren, die größere verschmutzte Bereiche erkennen und eine besonders gründliche Reinigung veranlassen.

Der iRobot 605 hat eine starke Saugkraft und eine gute Navigation. Dank seiner iAdapt® Responsive-Navigation-Technologie saugt er so lange im Zufallsmuster über den Boden, bis auch der letzte Krümel aufgesaugt ist. Hindernissen kann er zwar ausweichen, aber im Test kommt es öfters zu Kollisionen, wenn er sich an Objekten entlangtastet.

Daher ist er für alle Fälle mit einem Stoßfänger ausgerüstet, der diese Kollisionen dämpft und die Möbel schützt. Selbstverständlich besitzt er auch einen Sensor, der ihn vor Treppenabstürzen schützt. Das Gerät wird empfohlen für Wohnflächen bis zu 60 m². Diese Fläche schafft er problemlos während der maximalen Saugzeit von 1 Stunde, bevor er wieder aufgeladen werden muss. Dafür kehrt er automatisch zur Ladestation zurück. Das Laden dauert rund 3 Stunden.

Bedienbar ist der iRobot 605 direkt am Gerät durch Knopfdruck. Eine Fernbedienung oder eine App gibt es für ihn leider nicht. Dafür ist er sehr einfach und unkompliziert zu bedienen, da er einfach am Gerät eingeschaltet wird. Dort lässt sich auch die Flächenreinigung sowie die Spotreinigung einstellen.

iRobot 605 – Vorteile:

  • praktisch für kleine Wohnflächen
  • sehr einfach zu bedienen (nur am Gerät)
  • großer Staubbehälter
  • relativ leise

iRobot 605 – Nachteile:

  • kurze Laufzeit
  • Lange Ladezeit
  • Ohne App oder Fernbedienung (keine Programmierung)
  • Fährt häufig gegen Möbel

Die wichtigsten technischen Daten:

Akkulaufzeit: 1 h
Wischfunktion: nein
Kapazität seines Staubbehälters: 600 ml
Gewicht: 3,6 kg
Geräuschpegel: 60 dB
Autom. Rückkehr zu Ladestation: ja
Akkuladezeit: 3 h
Steuerung per App möglich: nein
Steuerung per Fernbedienung möglich: nein
Maximal saugbare Fläche/Reichweite: keine Angabe
Extra Staubbeutel benötigt: nein

YouTube Video:

(Produktvorstellung)

(Test)

iRobot 671

Der schwarze 45 Wat starke Roomba 671 aus dem Modelljahr 2018 punktet im Test direkt mit seinem niedrigen Gewicht von 3 kg (die anderen hier vorgestellten Geräte sind schwerer), dem großen Staubbehälter (600 ml) sowie dem relativ niedrigen Geräuschpegel von 58 dB. Mit der kurzen Laufzeit von 1 Stunde und der dreistündigen Ladedauer kann er hingegen die Kunden nicht begeistern.

Er ist etwas teurer als der Roomba 605, dafür jedoch technisch besser ausgestattet, weshalb er bei den Käufern im Test auch besser ankommt als sein Vorgänger. Die generelle Ausstattung mit Ladestation und Netzkabel ist selbstverständlich obligatorisch, allerdings auch sehr dürftig. Ein Pluspunkt ist jedoch hier die Bedienmöglichkeit per App sowie Sprachsteuerung (Google Home/Amazon Alexa). Er kann aber auch direkt am Gerät eingeschaltet werden (Clean/Spot/Dock).

Zur Navigation nutz der 671 die Adaptive Navigation und kann anhand der modernen Sensoren Hindernisse erkennen und so Kollisionen und Treppenstürzen ausweichen. Im Test fährt er dennoch hin und wieder gegen Möbel, was dank des Stoßfängers jedoch keine großen Schäden hinterlässt. Auch scheint er hin und wieder etwas orientierungslos zu sein, was am Random-Reinigungsprinzip liegt. Im Regelfall fährt er nach der Reinigung selbstständig zur Ladestation zurück. Leider zeigt sich, dass er hin und wieder auch mit leerem Akku irgendwo stehen bleibt und vom Besitzer „geborgen“ werden muss.

Für die Reinigung mit dem 3-stufigen-Reinigungssystem besitzt er eine praktische Doppelbürste, mit der er sowohl für Teppiche als auch Hartböden (Fliesen, Laminat) gewappnet ist. Damit kann er selbst ohne zu murren Tierhaare aufnehmen. Im Test wird allerdings öfters die Gründlichkeit bemängelt, da das Gerät nicht sehr gut in die Ecken kommt und daher das Reinigungsergebnis häufig nicht überzeugt.

Guten Anklang findet bei den Kunden ein Sonder-Feature: Dank der App kann der 671 auch personalisierte individuelle Zeit- und Reinigungspläne vorschlagen oder zusätzliche Reinigungen während der Pollensaison melden, was besonders für Allergiker ideal ist. Für Haustierbesitzer schlägt das Gerät eine Zusatzreinigung während des Fellwechsels vor.

iRobot 671 – Vorteile:

  • Niedriges Gewicht
  • Großer Staubbehälter
  • Relativ leise
  • Bedienung per App und Sprachsteuerung

iRobot 671 – Nachteile:

  • Geringer Lieferumfang
  • Kurze Laufzeit
  • Lange Ladedauer
  • Navigiert nicht optimal (touchiert Möbel oder bleibt hängen)

Die wichtigsten technischen Daten:

Akkulaufzeit: 1 h
Wischfunktion: nein
Kapazität seines Staubbehälters: 600 ml
Gewicht: 3 kg
Geräuschpegel: 58 dB
Autom. Rückkehr zu Ladestation: ja
Akkuladezeit: 3 h
Steuerung per App möglich: ja
Steuerung per Fernbedienung möglich: nein
Maximal saugbare Fläche/Reichweite: keine Angabe
Extra Staubbeutel benötigt: nein

YouTube Video:

iRobot 676

Dieses Gerät ist ebenfalls aus der 6er-Reihe und ähnelt daher den hier vorstellten 605, 671 und 692, preislich liegt er sogar unter dem 605 und dem 671. Er ist lediglich 9,2 cm hoch und kommt damit gut unter viele Möbel. Mit nur 3 kg Gewicht lässt er sich auch noch einfach umsetzen und in andere Räume oder Etagen tragen. Es gibt allerdings auch Konkurrenzprodukte mit niedrigerem Gewicht, die sich dafür noch besser eignen. Im Test kann das Gerät mit seinem 600 ml Staubfangtank punkten, jedoch nicht mit der kurzen Betriebsdauer von 1 h und der langen Ladezeit von 3 h.

Punkte gibt es im Test allerdings für die technische Ausstattung, denn der Roomba nutzt beispielsweise Dirt Detect ™, um mit akustischen Sensoren auf besonders stark verschmutzte Stellen hinzuweisen. Weitere Sensoren sind dank der iAdapt® Navigation hilfreich, damit sich der Roboter leicht im Raum zurechtfindet und Hindernissen ausweichen sowie Treppenstürze verhindern kann.

Dabei wird der 676 vor allem auch durch die Sensoren für die Abgrunderkennung unterstützt, die Stufen im Raum oder Treppen insgesamt melden. Das stellt sich allerdings im Test bei schwarzen Teppichen als Problem heraus, da diese (wie auch bei Geräten anderer Modelle) als Abgründe registriert und umgangen werden. Ansonsten reinigt er mit seinem 3-Stufen-Reinigungssystem gründlich Hartböden und Teppiche und nimmt auch Haare und Tierhaare auf.

Der AeroVac-Filter erfasst sogar ganz feinen Staub und andere Verunreinigungen wie Pollen oder Milbenkot. Damit ist das Gerät ideal für Haustierbesitzer und Allergiker. Hier punkten allerdings auch andere Roombas. Nach getaner Arbeit oder bei niedrigem Akkustand fährt der iRobot 676 automatisch zur Ladestation zurück, um sich aufzuladen.

Leider lässt sich der iRobot 676 nicht über eine Fernbedienung steuern. Dafür kann er mit der eigenen iRobot-Home-App dirigiert oder an Amazon-Alexa (Sprachsteuerung) angebunden werden. Die App bietet sowohl einen guten Support als auch eine Statusüberwachung sowie eine Programmierung für einen individuellen Reinigungsplan.

iRobot 676 – Vorteile

  • Leichte Bedienung
  • Relativ leise
  • Flache Bauweise, kommt unter die meisten Möbel
  • Gutes Filtersystem

iRobot 676 – Nachteile

  • kurze Betriebsdauer
  • Lange Ladezeit
  • Erkennt schwarze Teppiche als Abgrund
  • Vergisst bei der Random Reinigung einige Stellen

Die wichtigsten technischen Daten:

Akkulaufzeit: 1 h
Wischfunktion: nein
Kapazität seines Staubbehälters: 600 ml
Gewicht: 3 kg
Geräuschpegel: keine Angabe
Autom. Rückkehr zu Ladestation: ja
Akkuladezeit: 3 h
Steuerung per App möglich: ja
Steuerung per Fernbedienung möglich: nein
Maximal saugbare Fläche/Reichweite: keine Angabe
Extra Staubbeutel benötigt: nein

YouTube Video:

(600er-Serie)

(Test/Vorstellung 676/675/671/698)

iRobot 692

Dieser schwarze 30 Watt starke Saugroboter (ohne HEPA-Filter) ist derzeit mit knapp 200 Euro der günstigste der angebotenen Modelle (UVP liegt höher). Er eignet sich zwar für Hartboden und Teppiche gleichermaßen und besteht sogar den Tierhaartest, erweist sich allerdings auf Teppichen als nicht so gründlich und daher weniger geeignet. Immerhin erzielt er auf kurzflorigen Teppichen im Test brauchbare Ergebnisse. Mit Laminat, Holzböden, Fliesen etc. hat er jedoch keine Probleme.

Durch die Bauhöhe von 9,2 cm kommt er auch gut unter Möbel, aber leider nicht unter alle. Auch Schwellen schafft er nicht optimal, mehr als 1,5 cm sind im Test nicht drin. In der Praxis zeigt sich auch, dass er, genau wie seine Kollegen, nur eine Stunde Saugzeit schafft, bevor er laden muss. Dafür fährt er selbstständig zur Station zurück, wo er mindestens 2 Stunden Ladezeit benötigt. Im Zufallsmodus (Random oder Chaos genannt) kommt er am besten mit kleinen Flächen bis zu 60 m² klar, mehr schafft er in der kurzen Zeit leider nicht.

Der iRobot 692 ist der perfekte günstige Saugroboter fürkleine Wohnungen mit Parkett und anderen harten Böden. Er kommt nur mit minimalem Lieferumfang (Gerät, Station, Netzkabel, Bedienungsanleitung), besitzt aber eine gute Ausstattung: 3-Stufen-Reinigungssystem, AeroForce-Filter, Dirt Detect ™ 1,0, , iAdapt 1.0 Navigation. Leider ist keine Dual Mode Virtual Wall im Lieferumfang enthalten. Die Orientierung funktioniert recht gut und beinhaltet auch Hindernis- und Absturzsensoren, die vor Kollisionen und Treppenstürzen bewahren.

Das Gerät lässt sich entweder direkt am Roboter oder über die App sowie Alexa/Google-Sprachsteuerung bedienen. Aufgrund der App lassen sich ganz einfach 7-Tage-Reinigungspläne eingeben oder der Status des Geräts einsehen. Die App schlägt auch bei diesem Modell individuelle Reinigungspläne vor, die beispielsweise ein häufigeres Saugen während der Pollen- oder Fellwechselsaison vor.

Im Test kommen die Lautstärke von 71 dB sowie die Multibodenbürste nicht so gut an, da sich die eingesaugten Tierhaare gerne darum wickeln und aufwendig entfernt werden müssen. In diesem Zusammenhang fällt das Fehlen eines Reinigungswerkzeugs, das andere Hersteller mitliefern, negativ auf.

iRobot 692 – Vorteile

  • Günstig
  • Einfach zu bedienen
  • Mit App und Sprachsteuerung
  • Großer 600 ml Staubfangbehälter

iRobot 692 – Nachteile

  • kurze Laufzeit
  • bewältigt nur eine niedrige Schwellenhöhe
  • relativ laut
  • hat keine Dual Mode Virtual Wall

Die wichtigsten technischen Daten:

Akkulaufzeit: 1 h
Wischfunktion: ja
Kapazität seines Staubbehälters: 600 ml
Gewicht: 3,5 kg
Geräuschpegel: 71 dB
Autom. Rückkehr zu Ladestation: ja
Akkuladezeit: 2 h
Steuerung per App möglich: ja
Steuerung per Fernbedienung möglich: nein
Maximal saugbare Fläche/Reichweite: keine Angabe
Extra Staubbeutel benötigt: nein

YouTube Video:

(Anleitung zur Verbindung mit Alexa)

iRobot 960

Der silbergraue 33 Watt starke Roomba 960 mit 600 ml Staubtank (mit Füllanzeige) ist 9,1 cm hoch und kommt damit ziemlich gut unter viele Möbelstücke. Mit seinen 4 kg Gewicht und seinen etwas lauten 70 dB kann er im Test nicht gut punkten. Dafür ist er jedoch mit einem effektiven AeroForce-Filter ausgerüstet.

Wer Probleme damit hat, schwere Dinge zu heben, kann dieses Gerät nicht so leicht in ein anderes Zimmer umsetzen. Außerdem kommt er mit einem geringen Lieferumfang, der für seine derzeit 300 Euro etwas üppiger ausfallen dürfte. Allerdings wird eine Dual Mode Virtual Wall samt Batterien mitgeliefert, die ideal ist, um No-Go-Areas abzugrenzen und er kommt mit einem Ersatzfilter daher.

Außerdem ist der Saugroboter technisch gut ausgerüstet und enthält dank der App-/Sprachbedienungsmöglichkeit viele hilfreichen Features. Beispielsweise sind mehrere Programmiermöglichkeiten enthalten und dank der Multiroom-Funktion ist das Gerät auch auf mehreren Etagen einsetzbar. Selbstverständlich ist auch eine Spot-Reinigung auswählbar.

Der Roomba 960 navigiert mit iAdapt 2.0 im linearen Reinigungsmodus durch die Räume und besitzt auch die Dirt Detect 2.0, zudem ist ein starker Akku (XLife 3000 mAh) verbaut. Dank seiner guten Sensortechnik und der Absturzsicherung kann er sich sicher durch den Raum bewegen, ohne an Hindernissen anzuecken oder die Treppe hinabzustürzen.

Auch seine Steighöhe von 2 cm ist höher als die seiner Kollegen. Schaffen kann er diese Höhe allerdings nur dann, wenn auch der Neigungswinkel stimmt. Wer Flächen ohne nennenswerte Türschwellen reinigt, hat mit dem Gerät überhaupt keine Probleme.

Der Roomba 960 ist sowohl für harte Böden als auch für Teppiche gut geeignet und besteht auch den Tierhaar-Test. Dank der Gummilamellenbürste ist die Reinigung effektiv und die Tierhaare lassen sich auch besser entfernen. Leider liegt dem Roomba aber kein Reinigungswerkzeug bei. Er ist für eine Fläche von maximal 185 m² empfohlen, die er in rund 75 min Laufzeit reinigen kann. Danach fährt er automatisch zur Ladestation zurück, um sich ca. 2 Stunden lang aufzuladen.

iRobot 960 – Vorteile

  • Einfache Reinigung der Gummibürste
  • Gute technische Ausstattung
  • Hohe Saugkraft
  • Lineare Reinigung

iRobot 960 – Nachteile

  • Relativ laut
  • Kurze Laufzeit
  • Schafft die 2 cm Steigung nicht immer
  • Fährt sich häufig unter Möbeln fest

Die wichtigsten technischen Daten:

Akkulaufzeit: 75 min
Wischfunktion: nein
Kapazität seines Staubbehälters: 600 ml
Gewicht: 3,9 kg
Geräuschpegel: 70 dB
Autom. Rückkehr zu Ladestation: ja
Akkuladezeit: 120 min
Steuerung per App möglich: ja
Steuerung per Fernbedienung möglich: nein
Maximal saugbare Fläche/Reichweite: keine Herstellerangabe
Extra Staubbeutel benötigt: nein

YouTube Videos:

(Test)

(Produktvorstellung)

iRobot 981

Der schicke schwarze Roomba 981 mit der fortschrittlichen vSLAM-Navigation ist mit derzeit rund 500 Euro eins der teuren hier vorgestellten Modelle. Dafür ist er aber auch gut ausgestattet und verfügt über viele Funktionen. Gerade die Navigation mit den modernen Karten hilft dem Gerät dabei, sich gut im Haus oder der Wohnung orientieren zu können, wo es ganz effizient und gründlich in geraden Bahnen vorgeht, um Teppiche und Hartböden zu reinigen. Auch Tierhaare werden klaglos aufgesaugt.

Durch seine Infrarotsensoren samt Hindernis-, Stufen- und Stauberkennung navigiert er sicher in den Räumen, ohne Hindernisse umzufahren oder die Treppe hinabzustürzen. Mit seinen 9,2 cm Höhe ist er ungefähr gleich hoch wie die anderen Roombas und kommt unter viele Möbel. Es gibt allerdings deutlich flachere Produkte und so passiert es den Roombas immer wieder, dass sie sich unter falsch eingeschätzten Möbeln festfahren.

Nach erfolgter Reinigung oder wenn der Akku schwach wird, fährt der Roomba 981 automatisch zur Ladestation zurück, um aufzuladen. Falls die Reinigung noch nicht abgeschlossen war, setzt der Saugroboter die Arbeit nach erfolgter Aufladung automatisch fort.

Mit 4 kg ist er auch nicht der handlichste Roboter, doch das hohe Gewicht sorgt dafür, dass er gut auf Teppichen und Vorlegern aufliegt und die leichten Teppiche nicht vor sich herschiebt. Der Staubbehälter ist wie bei den anderen Roombas recht großzügig (600 ml) und besitzt eine Füllanzeige.

Bei der Lieferung sind neben dem Gerät mit dem wechselbaren Akku (3300 mAh Li-Ion) auch eine Home Base ® Ladestation mit Netzkabel, ein Ersatzfilter, eine zusätzliche Seitenbürste sowie 2 Dual Mode Virtual Walls samt Batterien enthalten. Zudem besitzt er das effektive AeroForce-Filtersystem, das auch bei den anderen Geräten im Test und bei den Kunden punkten kann.

Die App- und Sprachsteuerung ist ebenfalls hilfreich, da sie, genau wie bei anderen Modellen, personalisierte Reinigungsempfehlungen abgibt und vor allem bei bevorstehendem Haarwechsel von Haustieren oder dem Pollenflug (für Allergiker wichtig!) eine zusätzliche Reinigung vorschlägt.

iRobot 981 – Vorteile

  • gute Reinigungsleistung
  • per App und Sprachsteuerung bedienbar
  • großer Staubfangbehälter
  • flach genug, um unter viele Möbel zu kommen

iRobot 981 – Nachteile

  • relativ teuer
  • lauter als angegeben
  • fährt sich unter Möbeln fest
  • hat Probleme mit schwarzen Teppichen, weil die Sensoren einen Abgrund vermuten

Die wichtigsten technischen Daten:

Akkulaufzeit: keine Herstellerangabe
Wischfunktion: nein
Kapazität seines Staubbehälters: 600 ml
Gewicht: 4 kg
Geräuschpegel: 58 dB
Autom. Rückkehr zu Ladestation: ja
Akkuladezeit: keine Herstellerangabe
Steuerung per App möglich: ja
Steuerung per Fernbedienung möglich: nein
Maximal saugbare Fläche/Reichweite: keine Angabe
Extra Staubbeutel benötigt: nein

YouTube Videos:

(Produkttest, Teil 1 Vorstellung)

(Produkttest, Teil 2, Reinigung)

Letzte Aktualisierung am 26.08.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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