Wasserschaden im Parkett: wie reparieren/austauschen?

Wenn sich Parkett wölbt oder aufgequollen ist, ist häufig zu hohe Feuchtigkeit der Grund.

Während oberflächliche Wasserschäden schnell und leicht zu erkennen sind, kann die Ursache allerdings auch unter dem Fußboden versteckt liegen. Erfahren Sie in diesem Artikel, wodurch zu hohe Feuchtigkeit unter dem Parkett entstehen kann und wie Sie bei einem Wasserschaden am besten vorgehen.

Wie reagiert Parkett auf Feuchtigkeit?

Als natürlicher Holzboden reagiert Parkett immer auf Wasser.

Was einerseits in Bezug auf Raumklima und Wohlfühlatmosphäre von großem Vorteil ist, kann andererseits zu Schäden im Parkettboden führen.

Zu hohe Feuchtigkeit führt zu einem erhöhten Quellverhalten des Parketts – unschöne Verformungen sind die Folge.

Je nachdem, woher das Wasser kommt, entsteht ein anderes Bild:

  • Breitet sich Feuchtigkeit von unten aus, verformt sich Parkett konvex – es quillt auf und die Mitte der Stäbe wölbt sich nach oben bzw. kommt hoch.
  • Tritt Feuchtigkeit von oben ein, sind die Verformungen konkav – es kommt zur sog. „Schüsselung„, das Parkett verformt sich wie eine Schüssel, mit den Rändern nach oben.
Bautrockner für Trocknung nach Wasserschaden auf Parkett
Bautrockner nach Wasserschaden: je nach Untergrund und Ausmaß der Schäden sind Bautrockner mit oder ohne Lochbohrung im Untergrund nötig.

Ursachen von Wasserschäden im Parkett

Ein Wasserschaden im Parkett kann viele Ursachen haben. Während ein umgefallener Wassereimer oder ein durch eine auslaufende Waschmaschine überfluteter Raum rasch entdeckt wird, gibt es eine Reihe von Wasserschäden, die nicht so offensichtlich sind.

So wird der Schaden  häufig erst dann bemerkt, wenn das Parkett aufquillt ist oder sich wölbt. Dann heißt es, der Sache rasch auf den Grund zu gehen, um so gut wie möglich Schadensbegrenzung zu betreiben.

Dabei gibt es folgende Möglichkeiten:

Zu feuchter Estrich

Handelt es sich um einen Neubau, wurde das Parkett möglicherweise auf einem zu feuchten Estrich.

Damit ein neu errichteter Estrich für die Verlegung von Parkett geeignet ist, muss er vollständig trocken sein.

Als Richtwert gilt dabei eine Trockenzeit von ca. einer Woche pro cm Estrich – üblicherweise ist ein klassischer Zementestrich daher nach rund 4 Wochen ausreichend getrocknet. Um sicher sein zu können, muss vor der Verlegung des Parketts eine Restfeuchtebestimmung mittels CM-Methode durchgeführt werden, die exakt bestimmt, ob die Werte innerhalb der zugelassenen Norm liegen.

Defekte Wasserleitungen oder Heizungsrohre

Befinden sich Wasser- oder Heizungsrohre – etwa von einer Fußbodenheizung – unter dem Parkett, kann der Wasserschaden auch durch ein Leck in diesen Rohren entstanden sein. In diesem Fall dringt Nässe von unten in das Parkett ein, was jedoch eine Zeit lang unbemerkt bleiben kann.

Zu hohe Luftfeuchtigkeit

Insbesondere bei schwimmend verlegtem Parkett, kann eine Aufwölbung auch durch zu hohe Luftfeuchtigkeit zustande kommen. Wurde darüber hinaus zu wenig Abstand im Randbereich oder an Türschwellen eingehalten, um dem Parkett den nötigen Spielraum zum Quellen und Schwinden zu geben, kommt es vorwiegend an den Stößen hoch.

Wasserschaden im Parkett – was tun?

Egal, was die Ursache ist – bei Wasserschäden im Parkett gilt die Devise:

Je schneller der Schaden beseitigt wird, desto geringer sind Folgen und desto wahrscheinlicher lässt sich das Parkett reparieren.

Sobald ein Wasserschaden im Parkett entdeckt wurde, sollte deshalb so rasch wie möglich gehandelt werden. So lassen sich nicht nur irreparable Schäden vermeiden, sondern es wird auch Schimmelbildung vorgebeugt, die sich mitunter auf die gesamte Fußbodenkonstruktion ausbreiten könnte.

Parkett hat den großen Vorteil, dass es sich bei leichten bis mäßigen Wasserschäden in den meisten Fällen gut reparieren lässt.

Komplett zerstört wird ein Echtholzboden nur dann, wenn das Wasser lange auf dem Fußboden steht bzw. die Parkettelemente darin „schwimmen“.

Im Gegensatz zu anderen Bodenbelägen, wie etwa Laminat, lässt sich Parkett daher meist gut sanieren – auch die Reparatur von einzelnen beschädigten Bereichen ist möglich.

Der Aufwand für die Reparatur bzw. die notwendigen Sanierungsmaßnahmen richtet sich dementsprechend nach dem Ausmaß des Wasserschadens.

Bautrocknung mit Bohrung nach Wasserschaden im Parkett
Bautrockner mit Bohrung im Boden: damit auch unter dem Estrich alles trocken wird, sind bei manchen Schäden auch Bohrungen im Parkett nötig. Nach Abschluss der Trocknung, werden die beschädigten Stäbe dann getauscht und das Parkett saniert.

Oberflächlichen Wasserschaden im Parkett beseitigen

Wasserschäden an der Oberfläche des Parketts werden am besten behoben, indem das Wasser zunächst so schnell wie möglich aufgewischt wird.

Anschließend muss das Parkett vollständig trocknen.

War der Boden nur kurz mit dem Wasser in Berührung – weil zum Beispiel ein Eimer umgeschüttet wurde – reicht es, durch Lüften für den nötigen Durchzug im Raum zu sorgen. Anschließend kann die betroffene Stelle mit einem geeigneten Pflegemittel nachbehandelt werden.

Bei großflächigeren oder längeren Überflutungen – etwa durch auslaufende Waschmaschinen oder Hochwasser – muss die Restfeuchtigkeit aus dem Parkett und der Luft über einen längeren Zeitraum durch ein Entfeuchtungsgerät entzogen werden.

Wichtig ist, während der gesamten Trocknungsphase – mit Ausnahme von Stoßlüftungen – Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Passende Geräte sind in Baumärkten bzw. Fachfirmen zu leihen, die Kosten dafür werden meist von der Versicherung übernommen.

Darüber hinaus kann das Wasser bei größeren oberflächlichen Schäden auch in die Fugen des Parketts eingedrungen sein und sich damit Feuchtigkeit unter dem Fußboden ausbreiten.

Besteht dieses Risiko, sollte unbedingt ein Fachmann oder Gutachter zu Rate gezogen werden, der den Wasserschaden genau überprüft und bei Bedarf entsprechende weitere Maßnahmen plant.

Wasserschaden unterhalb des Parketts reparieren

Liegt die Quelle für den Wasserschaden unterhalb des Parketts, ist vermutlich bereits einige Zeit vergangen, was den Aufwand für die Beseitigung des Schadens erhöht.

Das Wichtigste ist, die Ursache des Wassereintritts zu beseitigen. Dazu ist es meist erforderlich, das Parkett an der betroffenen Stelle zu entfernen. Später kann das Parkett dann wieder mit Parkettkleber befestigt werden.

Wurde der Schaden repariert, muss der gesamte Unterboden – insbesondere der Estrich – erst vollständig auftrocknen, bevor das Loch wieder verschlossen werden kann.

Auch dazu empfiehlt sich der Einsatz eines Trocknungsgerätes.

Außerdem sollte möglicherweise vorhandenes Schüttmaterial entfernt werden. Erst wenn der Boden vollständig ausgetrocknet ist und keine Anzeichen auf Schimmelbildung bestehen, kann die betroffene Stelle mit neuem Schüttmaterial aufgefüllt und das Loch mit neuen Parkettelementen verschlossen werden.

Das alte Parkett wird durch die Wassereinwirkung vermutlich zu beschädigt sein, um es wiederzuverwenden. Farbunterschiede im Dekor lassen sich durch spezielle Öle oder Lacke bzw. eine neue Parkettversiegelung ausgleichen.

Anzeichen von Schimmelbefall

Geht nach einem Wasserschaden ein muffiger, modriger oder erdiger Geruch aus, ist dies meist ein Anzeigen dafür, dass sich unter dem Parkett Schimmel gebildet hat.

Durch ein entsprechendes Gutachten kann das Ausmaß des Befalls und die mögliche Ausbreitung auf dem Wohnraum untersucht werden.

Wird tatsächlich Schimmelbildung festgestellt, muss das Parkett vollständig entfernt und häufig auch der darunterliegende Estrich saniert werden.

Ein neuer Estrich darf erst dann eingebracht werden, wenn die Restfeuchte im Raum unter 4 Prozent liegt – anschließend muss die entsprechende Trockenzeit eingehalten werden, bevor ein neues Parkett verlegt werden kann.

Da bei der Sanierung von Parkett nach einem Wasserschaden mit Schimmelbefall höchste Sorgfalt geboten ist, sollte die Maßnahmen unbedingt von einem Fachmann durchgeführt werden.

Estrich trocknen - wie lange?

Ein ebener, fester und trockener Estrich ist absolute Bedingung für die professionelle Verlegung von Parkett und einen langlebigen, hochwertigen Fußboden. Erfahren Sie in diesem Artikel, worauf es bei der fachgerechten Einbringung des Untergrunds ankommt und wie lange Estrich für Parkett trocknen muss.

Prüfung des Untergrunds

Grundsätzlich ist die Verlegung von Parkett auf verschiedenartigen Unterböden (auch bestehenden Bodenbelägen wie PVC, Filz oder Stein) möglich, sofern diese eben, fest und trocken sind.

Die entsprechenden Anforderungen an den Untergrund sind in DIN 18365 für Bodenbelagsarbeiten und DIN 18356 für Parkettarbeiten exakt festgelegt.

Wird Parkett von einem Fachmann verlegt, unterliegt dieser einer Prüfpflicht gemäß dieser Normen.

Soll Parkett auf einem neu errichteten Estrich eingebracht werden, sind einige wichtige Aspekte zu berücksichtigen, um die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Verlegung zu erfüllen.

Ebenheit

Nur ein ebener Untergrund gewährleistet ein optimales Ergebnis bei der Verlegung des Parkettbodens.

Deshalb sollte die Ebenheit des Estrichs kontrolliert werden. Am besten funktioniert dies mit einem geraden Gegenstand, wie einer Richtlatte, einem Messkeil oder einer Wasserwaage.

Entspricht der Unterboden nicht der Norm, ist der Estrich vor der Verlegung von Parkett entsprechend nachzubessern.

Festigkeit

Damit der Unterboden das nötige Maß an Tragfähigkeit erreicht, muss er die entsprechende Festigkeit aufweisen.

Insbesondere bei der vollflächigen Verklebung von Parkett mittels Parkettkleber ist ein fester Estrich das entscheidende Kriterium für die ordnungsgemäße Verlegung.

Die Beschaffenheit des Untergrunds wird mittels Gitterritzprüfung kontrolliert.

Dazu werden mit einem spitzen Gegenstand oder einem speziellen Ritzgerät rautenförmig angeordnete Linien in den Estrich geritzt. Dabei darf es zu keinen Ausbrüchen oder Absandungen des Estrichs kommen, ansonsten ist er nicht fest genug.

Trocknungszeit des Estrichs

Zu hohe Feuchtigkeit im Unterboden wird mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit über kurz oder lang zu Schäden im Bodenbelag führen – egal, ob es sich um Parkettboden, Vinylboden– oder Korkböden handelt.

Wird ein neuer Fußboden nicht ausreichend trockenem Untergrund verlegt, kann es vor allem bei Holzböden oder Belägen mit Trägermaterial aus Holzfaserplatten zu erhöhtem Quellverhalten führen.

Unschöne Dellen und Aufwölbungen insbesondere in den Stoßbereichen sind die Folge.

Auch bei Sperrgrundierungen ist Vorsicht geboten, da die Feuchtigkeit zwar langsamer durchdringt, aber dennoch im Haus bleibt.

Belegereife des Estrichs

Sorgfältige Vorgangsweise, ausreichende Trocknungszeit und exakte Restfeuchtemessung sind deshalb Grundvoraussetzung für die Verlegereife des Estrichs – erst danach ist der Unterboden für die Verlegung von Parkett geeignet.

Estrich gibt es in verschiedenen Ausführungen, die sich in ihrer Zusammensetzung und ihrer Trocknungszeit unterscheiden. Zu den gängigsten Arten zählen:

Zementestrich

Der am häufigsten verwendete Zementestrich besteht aus Sand, Zement (als Bindemittel) und Wasser – und zählt somit zu den Fließestrichen.

Als Trockenmischung geliefert, wird Fließestrich unter Zugabe von Wasser direkt vor Ort gemischt und über eine Estrichpumpe eingebracht.

Zementestrich ist durch seine Feuchtigkeitsresistenz sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich geeignet und verfügt über stabile Festigkeitswerte.

Während der Verlegung und in der Trocknungsphase darf die Umgebungstemperatur nicht unter 5°C liegen, Zugluft und Feuchtigkeit sind zu vermeiden – ansonsten kann die Oberfläche uneben oder sogar rissig werden.

Ab wann ist Zementestrich begehbar?

Nach 2 bis 3 Tagen ist der Zementestrich begehbar, nach ca. 10 Tagen kann er voll belastet werden, die Verlegereife ist nach ca. 4 Wochen Trocknungsphase erreicht.

Anhydritestrich

Zunehmender Beliebtheit erfreut sich auch der ebenfalls zu den Fließestrichen zählende Anhydritestrich, da das enthaltene Bindemittel Anhydrit die Trocknungsphase verkürzt.

Durch die gute Wärmeleitfähigkeit ist Anhydritestrich optimal für Fußbodenheizungen geeignet, für den Außenbereich ist er andererseits nicht geeignet, da der Estrich bei Kontakt mit Wasser unbrauchbar wird.

Trockenestrich

Keine Trockenzeit entsteht bei der Verwendung von Trockenestrich. Dabei werden vorgefertigte Platten aus Gipskarton, Holzwerkstoff oder zementgebundenen Spanplatten auf dem Rohfußboden verklebt oder verschraubt. Unebenheiten oder zu geringe Aufbauhöhen müssen mit Granulat ausgeglichen bzw. aufgeschüttet werden.

Darüber hinaus gibt es noch weitere, weniger verbreitete Estricharten wie Magnesitestrich, Gussasphaltestrich oder Kunstharzestrich.

Restfeuchtebestimmung

Bei der Trocknungszeit von Fließestrichen gilt grundsätzlich ca. 1 cm Estrich pro Woche als Richtwert.

Ist der Estrich über 4 cm dick, sollten zwei zusätzliche Wochen einkalkuliert werden, da dieser eine verlängerte Abbindezeit hat.

Bei Fußbodenheizungen empfiehlt es sich außerdem, den Estrich anschließend vollständig auszuheizen.

Dazu wird die Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung in 5°C-Schritten auf zwei Drittel der Heizlast erhöht und danach wieder abgesenkt. Dabei sollte zur Kontrolle ein detailliertes Ausheizprotokoll geführt werden.

Nach der Trocken- bzw. Ausheizphase ist eine exakte Prüfung der Restfeuchtigkeit notwendig.

Messpunkte, die bereits beim Einbringen des Estriches gesetzt wurden, erleichtern den Vorgang und gewährleisten ein zuverlässiges Ergebnis. Schnellbindemittel können sich auf die Werte auswirken und sollten deshalb bekannt gegeben werden.

Die zulässige Restfeuchtigkeit hängt sowohl von der Art des Estrichs ab, als auch davon, ob eine Fußbodenheizung vorhanden ist oder nicht. Je nach Estrich lauten die Normwerte wie folgt:

  • Zementestrich: 2 % ohne Fußbodenheizung / 1,8 % mit Fußbodenheizung
  • Anhydrithestrich: 0,5 % ohne Fußbodenheizung / 0,3 % mit Fußbodenheizung
  • Magnesitestrich: max. 4 %

Manche Parkettkleber sind auch schon für höhere Restfeuchten zugelassen. Die Hersteller-Angaben sind jedoch immer mit Vorsicht zu genießen.

Feuchtemessung mit CM-Methode

Zur Restfeuchtebestimmung wird die Messung mithilfe der CM-Methode (Calciumcarbid-Methode) empfohlen.

Dazu wird mit einem speziellen Gerät der Manometerdruck einer zerkleinerten und mit Calciumcarbid aufgeschüttelten Estrich-Probe gemessen und anhand einer Umrechnungstabelle als Wert für die Restfeuchtigkeit bestimmt.

Da die Messung grundsätzlich sehr aufwändig – und auch das einzige zugelassene Prüfverfahren für die Verlegereife ist – ist es zu empfehlen, sich an einen Fachmann zu wenden.

Verweise & Quellen

Welche Stärke/Dicke sollte Parkett haben?

Ein Parkettboden ist nicht nur vielseitig einsetzbar und optisch ansprechend, sondern überzeugt auch durch seine Langlebigkeit.

Entscheidendes Kriterium für die Lebensdauer ist, welche Dicke das Parkett aufweist.

Einen Überblick über die handelsüblichen Stärken und den unterschiedlichen Aufbau von Parkettböden finden in diesem Artikel.

In welchen Stärken ist Parkett erhältlich?

Die Dicke des Parketts ist davon abhängig, um welche Parkettart es sich handelt.

Parkett ist grundsätzlich in zwei Ausführungen erhältlich, die sich in ihrem Aufbau – und demnach in ihrer tatsächlichen Dicke – grundlegend unterscheiden:

Massivparkett (Einschichtparkett)

Das klassische Massivparkett (auch Einschichtparkett) besteht durchgehend aus einer Schicht Vollholz, das zuerst meist im Rohzustand vollflächig verklebt verlegt und erst anschließend geschliffen und oberflächenbehandelt wird.

Die Verlegung von Massivparkett gestaltet sich einerseits zwar relativ aufwändig und zeitintensiv, da der Boden erst nach mehreren Arbeitsschritten einsatzbereit und begehbar wird. Andererseits sorgt die Dicke des Massivparketts aber auch für besonders hohe Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit.

Massivparkett gibt es in unterschiedlichen Stärken zwischen 8 und 23 mm.

Durch seine Dicke kann es im Zuge von Renovierungsarbeiten mehrmals abgeschliffen werden.

Geht man davon aus, dass Parkett aufgrund von Abnutzung und Beschädigungen ungefähr alle 10 bis 15 Jahre renovierungsbedürftig ist und pro Schleifvorgang ca. 0,3 bis 0,5 mm der Parkettoberfläche abgetragen werden, ergibt sich bei Massivparkett eine Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten.

Die gängigsten Varianten von Massivparkettböden und ihre Stärken sind:

  • Stabparkett:
    14 bis 23 mm, kann 5 – 7 mal abgeschliffen werden
  • Schiffsboden:
    14 bis 23 mm, kann 5 – 7 mal abgeschliffen werden
  • Mosaikparkett:
    8 bis 10 mm, kann 4 – 5 mal abgeschliffen werden
  • Lamparkett:
    6 bis 15 mm (Standard: 10 mm), kann 4 – 5 mal abgeschliffen werden
  • Tafelparkett:
    ca. 10 mm (vereinzelt bis zu 20 mm), kann 4 – 5 mal abgeschliffen werden

Fertigparkett (Mehrschichtparkett)

Im Gegensatz zum Massivparkett besteht Fertig- oder Mehrschichtparkett aus mehreren, miteinander verleimten Schichten.

Es wird bereits verlegefertig aufbereitet geliefert und ist mit einer durch Öl oder Lack versiegelten Schicht oberflächenbehandelt, sodass es direkt nach der Verlegung begehbar ist.

Fertigparkett ist als 2-Schicht- oder 3-Schicht-Parkett erhältlich. 2-Schicht-Parkett besteht aus einem Trägermaterial aus Holzverbundstoff-Platten oder günstigem Holz, das mit einer Nutzschicht aus hochwertigem Echtholz verleimt ist.

3-Schicht-Parkett enthält zusätzlich dazu einen – ebenso aus Holz oder Holzverbundstoffen bestehenden – Gegenzug, der den Fußboden noch stabiler macht.

Ausschlaggebend für die Qualität von Fertigparkett ist die Nutzschicht:

Diese besteht aus verschiedenen Holzarten und sollte eine Stärke von mindestens 2,5 mm aufweisen.

Dabei gilt der Grundsatz:

Je höher die Dicke der Nutzschicht des Parketts ist, desto qualitativ hochwertiger ist der Boden und desto höher ist seine Lebensdauer.

Die gesamte Stärke des Parketts setzt sich demnach aus der Dicke des Trägermaterials und der Nutzschicht zusammen. Handelsübliches Fertigparkett weist folgende gängigen Stärken auf:

2-Schicht-Parkett:

Gesamtstärke 10 bis 16 mm, Nutzschicht 3 bis 6 mm, kann 2 – 3 mal abgeschliffen werden

3-Schicht-Parkett:

Gesamtstärke 10 bis 25 mm, Nutzschicht 3 bis 8 mm, kann 2 – 4 mal abgeschliffen werden

Sonderform: Furnierparkett

Furnierparkett gilt als Sonderform des Parkettbodens, da es die Besonderheiten von Holz- und Laminatböden vereint:

Edelholzfurniere mit geharzter, mehrfach beschichteter Oberfläche werden mit wasserresistenten HDF-Trägerplatten verleimt.

Die gesamte Dicke von Furnierparkett liegt zwar ebenfalls zwischen 10 und 23 mm. Anders als das klassische Fertigparkett kann Furnierparkett allerdings nicht abgeschliffen werden, da die Nutzschicht weniger als 1 mm stark ist.

Worauf wirkt sich die Parkett-Stärke aus?

Die Stärke spielt bei der Auswahl des Parketts in mehrerlei Hinsicht eine Rolle:

Einerseits sind die Anschaffungskosten bei dickerem Parkett meist höher, andererseits wirkt sich die Stärke maßgeblich auf die Lebensdauer des Bodens aus, wodurch sich die Investition wiederum durchaus lohnt. 

Parkett mit einer höheren Stärke hält nicht nur der täglichen Beanspruchung besser stand, sondern kann auch öfter abgeschliffen werden, was für die Durchführung von Renovierungsarbeiten von Bedeutung ist.

Abnutzungen oder Beschädigungen des Parketts können durch Abschleifen relativ einfach entfernt werden. Als Richtlinie gilt, dass Parkettböden alle 10 bis 15 Jahre renoviert werden sollten und pro Schleifvorgang ca. 0,3 bis 0,5 mm der Parkettoberfläche abgetragen werden.

Die Stärke des Parketts ist auch in Bezug auf die räumlichen Gegebenheiten relevant.

So sind Parkettböden mit weniger Dicke etwa in Räumen von Vorteil, die eine geringere Aufbauhöhe der gesamten Fußbodenkonstruktion erfordern. Aber auch bei Übergängen, wie zum Beispiel an Türschwellen, kann die Stärke des Parketts entscheidend sein.

Darüber hinaus wirkt sich die Parkett-Stärke – gemeinsam mit der verwendeten Holzart – auch auf den Wärmedurchlasswiderstand bei Fußbodenheizungen aus. Je höher die Dicke des Parketts, desto träger reagiert die Fußbodenheizung und desto langsamer erwärmt sich der Raum. Hier spielen aber auch andere Faktoren, wie z.B. der Parkettkleber eine Rolle.

Quellen und Verweise

  • https://www.hausjournal.net/parkett-dicke
  • https://www.parkett-naturbaustoffe.de/content/Holzboden-Qualitaetskriterien.html
Die perfekte Sockelleiste finden

Berliner Profil

Hamburger Profil

Ahorn Sockelleiste

Buche Sockelleiste

Eiche Sockelleiste

Graue Sockelleiste

Nussbaum Sockelleiste

Nussbaum Sockelleiste

Weiße Sockelleisten

Die Farbe Ihrer Sockel

Um die richtige Leiste für Ihren Fußboden zu finden, sollten Sie sich am besten einige Muster im Direktvergleich ansehen. Die Farbe spielt bei der Auswahl eine sehr wichtige Rolle. So kann die Sockelleiste z.B. in der Farbe des Fußbodens gewählt werden. In kleinen Räumen kann dies jedoch schnell einengend wirken.

Eine Sockelleiste in Farbe der Wand (meist weiß) hingegen, lässt einen Raum weiter (großzügiger wirken, als jede andere Möglichkeit.

Die Form der Fußleisten

Die Form der Fußleiste ist ein weit unterschätzter Faktor, wenn es um die Raumwirkung geht. Sowohl der „Stil“ Ihrer Leiste, als auch die Breite der Leiste, können die Raumwirkung stark verändern.

So erkennt jedermann z.B. sofort die typischen Sockelleisten, welche für Laminatböden im Low-Cost Bereich verwendet werden. Solch eine Fußleiste sollte in keinem Fall zu einem hochwertigen Parkettboden verlegt werden.

Traditionell kontra schlicht & schnörkellos

Meist empfinden Menschen traditionelle Profile, wie z.B. die unten beschriebenen (Berliner & Hamburger Profil) als eher passend, wenn es sich um einen Dielenboden mit rustikaler Wirkung handelt. Moderne Dielenböden oder auch Fertigparkett mit Fase / Betonung der Dielenoptik hingegen, werden meist mit einer schlichten, weißen Sockelleiste versehen.

Die passenden Sockelleisten finden

Wichtig bei der Auswahl der Leisten ist, dass die Deckbreite ausreicht, um die Randfuge des Parketts abzudecken. Bei Massivparkett kann die Randfuge aufgrund von Quell- und Schwindverhalten des Holzes vorbeugend relativ groß gewählt worden sein. Hier ist meistens eine Breite von mindestens 20 mm einzuhalten. Bei Fertigparkett reicht in der Regel eine Breite von knapp 16 mm.

Sinn und Zweck einer Sockelleiste

Sockelleisten sollen in der Regel die Fuge zwischen dem Fußboden und der Wand überdecken. Bei Holz- und Laminatböden beträgt diese Fuge meist bis zu 15mm – ganz schön viel. Außerdem soll die Sockelleiste natürlich die Wand vor Beschädigungen bei der Parkettpflege schützen. Nicht umsonst nannte man die edlen Stücke früher auch „Scheuerleisten“.

Massive oder Furniersockelleisten?

Man unterscheidet außerdem massive und furnierte Sockelleisten. Beide sind aus Echtholz gefertigt, wobei die „Furnier-Version“ durch den geringen Hartholzanteil etwas günstiger sind. Beide Varianten können entweder genagelt oder mit Schrauben montiert werden. Die meisten Sockelleisten als Standardvarianten Eiche Sockel und Buche Sockel erhältlich. Immer eine Überlegung wert, sind Alu Sockelleisten sowie die nachfolgend aufgeführten Varianten.

Mögliche Formen Ihrer neuen Sockelleiste

Nachfolgend haben wir eine kurze Übersicht der weiteren möglichen Sockelleisten-Profile aufgelistet. Am hochwertigsten wirken Profile wie z.B. das Berliner-Profil oder das Hamburger-Profil. Beide sind sowohl Naturfarben, als auch in weiß erhältlich. Das „Berliner“ aber auch das „Hamburger“ Profil unterscheiden sich in Ihrem Aussehen komplett von herkömmlichen Sockeln.
Früher wurden sie in Villen, Schlössern und Herrenhäusern verbaut.

Heute findet man diese „schön verschnörkelten“ Profile aber auch in Altbauwohnungen von Innenstädten. Ganz besonders passt der Stil zu Holzböden wie z.B. die Landhausdiele. Natürlich haben wir auch schlichte Profile im Programm, welche optisch nicht herausstechen und einfach nur die Randfuge überdecken.

Sockelleisten aus Massivholz

Der Vorteil von Massivholzsockelleisten ist ihr natürliches Aussehen. Fußleisten aus massivem Holz enthalten auch einmal „wildere“ Bereiche der Holzmaserung. So kann eine massive Leiste aus Buchenholz gerne auch einmal sehr dunkle Streifen oder gar kleine Astlöcher enthalten. Im Gegensatz zu furnierten oder gar „folierten“ Fußleisten, passt die massiv Ausführung auch zu rustikalen Böden, welche von Natur aus bereits „unruhiger“ wirken.

Warum Massivholz Sockel verschraubt werden sollten

Eine Massivholz Fußleiste tendiert jedoch meist dazu, ihre Form leicht verändern zu wollen. Genau wie jedes Stück Holz, verändert auch die Massivsockelleiste Ihre Ausmaße bei Schwankungen der Luftfeuchtigkeit. Daher sollten sie stets mit Dübel & Schraube montiert werden. Das benötigt bei der Montage zwar etwas mehr Aufwand, ist aber langfristig die bessere Lösung.

Sockelleisten aus MDF / HDF

Die günstigste Möglichkeit ist es, MDF, HDF Sockelleisten zu kaufen. Hierbei handelt es sich um gepresste Holzfasern, die mit einer Folie überzogen werden. Die Folie hat genau wie bei Laminatböden die Optik einer Holzoberfläche. Weil zur Herstellung nur Fasern und keine ganzen Holzleisten benötigt werden, ist diese Art von Fußleisten besonders günstig.

Vorteile von Sockel & Fußleisten aus MDF

]MDF Sockel überzeugen nicht nur durch ihren geringen Preis. Da sie nicht aus Massivholz bestehen, verändern sie ihre Ausmaße auch nicht wie Massivholz. Sie können daher einfach mit Nägeln, bzw. Drahtstiften in der Wand befestigt werden. Da sie außerdem sehr flexibel sind, eignen sie sich auch zur Überbrückung bzw. Kaschierung leichter Unebenheiten im Boden. Hierzu biegt man einfach die Leiste über die betreffende Bodenwelle und fixiert sie gleichzeitig mit Nägeln in der Wand.

Nachteile von MDF Fußleisten

Der einzige bekannte Nachteil von MDF Leisten ist, dass die Folie bei Beschädigung leicht abplatzen kann. Da kommt z.B. dann vor, wenn die Sockelleiste mit Nägeln befestigt wird und dabei der Hammer abrutscht. Es kann aber auch im Nachhinein vorkommen, dass z.B. eine Katze oder andere Haustiere, die Leiste mit ihren Krallen beschädigen.

MDF Laminat Sockelleisten

MDF Sockelleisten kommen eigentlich aus dem Bereich der Laminatherstellung, da sie denselben Werkstoff zur Grundlage haben. MDF Laminat Sockel können jedoch ohne Bedenken auch auf Parkettböden verwendet werden. Lediglich bei sehr „wilden“ Sortierungen mit vielen Ästen oder Streifen, könnte die künstlche Maserung einer MDF Leiste unpassend wirken. Entscheidet man sich z.B. für weiße Sockel, ist tritt dieses Problem nicht auf.

Wissenswertes zu Aluminium Sockelleisten

Aluminium (Alu) Sockelleisten werden häufig in repräsentativen Gebäuden – z.B. Bankhäuser, Versicherungen etc. – verbaut.

Auch zu hochwertigen Parkettböden oder zu Epoxidharzböden passen Alu Fußleisten hervorragend. Das matte Aussehen der Alu Leiste harmoniert z.B. mit der matten Oberfläche eines geölten Nussbaum Bodens.

Wichtiges zur Montage von Alu Sockelleisten

Alu Fußleisten lassen sich leider nicht wie gewöhnliche Sockel montieren. Weder die Verschraubung, noch die Montage mit Nägeln ist möglich. Daher werden Alu Sockelleisten mit einer Speziellen „Unterschiene“ montiert. Diese dient dem Einrasten der eigentlichen Sockelleiste und wird zuvor auf die Wand geschraubt. Anschließend klickt man die Leiste nur noch auf die Schiene. Auch beim Zuschneiden der Alu Leisten muss man anders vorgehen. Ein spezielles Sägeblatt sollte in der „Kapp/Gehrungssäge“ montiert werden, damit saubere Schnitte gelingen und das Sägeblatt nicht stumpf wird. Der Untergrund sollte außerdem besonders eben sein, da sich echtes Aluminium nicht so leicht verbiegen lässt. In Altbauwohnungen sollte somit besser auf „hybride“ Lösungen geachtet werden.

Der „Hybrid“ – Holzsockel mit Alu Optik

Als eine Art Mischprodukt sind Alu Sockelleisten auf Holz erhältlich. Hierbei handelt es sich um eine täuschend echte Nachbildung von Aluminium, welches als Folie über einen Holzsockel gezogen wird. Der Vorteil: Sowohl die Montage mittels Nägeln/Schrauben als auch das Sägen mit einem normalen Holzsägeblatt sind möglich. Zudem ist der Preis wesentlich attraktiver als bei „echten“ Aluminium Sockelleisten.

Sockelleisten richtig montieren

Weil es für die Montage von Sockelleisten verschiedene Möglichkeiten gibt, die in Ihrem Fall nicht immer passend sein müssen, haben wir hier die bekanntesten Methoden beschrieben.

Sockelleisten geschraubt montieren – Kurzanleitung

Die geschraubte Montage von Sockelleisten ist weit verbreitet und vor allem aufgrund ihrer Dauerhaftigkeit sehr beliebt. Im Falle einer Renovierung können die Leisten einfach abgenommen und z.B. nach dem Streichen ohne Komplikationen wieder montiert werden. Dafür ist die Montage etwas aufwendiger als z.B. die Anbringung mit Nägeln.

Zunächst wird die Sockelleiste mit einer Gehrungssäge bzw. „Kappsäge“ auf den richtigen Winkel zugeschnitten. Anschließend markiert man sich die Lochmarken in regelmäßigen Abständen. Der Abstand zwischen den Löchern sollte dabei stets ca. 50-60 cm betragen. Wird zuwenig Abstand gelassen, wird die Optik beeinträchtigt – lässt man zu viel Abstand, liegt die Sockelleiste meist nicht überall gleichmäßig an.

Video: Sockelleisten mit Schrauben montieren

Sockelleisten mit Nägeln montieren – Kurzanleitung

Die wesentlich einfachere Methode ist die Montage mit Nägeln, bzw. „Drahtstiften“. Hierbei drückt man die Sockelleiste nach dem Zuschneiden einfach passend an die Wand und setzt einen Nagel an. Der Nagel wird nun durch die Leiste hindurchgetrieben. Man sollte hierbei engere Abstände setzen als bei der geschraubten Montage. Ca. alle 20 cm sollte ein Nagel angesetzt werden.

Wer mit Hammer und Nägeln noch nicht so geübt ist, kann auch einfach die Leiste auf einen Harten Untergrund legen und alle Nägel bereits ansetzen, bzw. einige Milimeter in die Sockelleiste treiben. Das macht die anschließende Montage an der Wand deutlich einfacher, weil der Nagel nicht mehr abrutschen kann.

Video: Sockelleisten mit Nägeln befestigen

Laminat schneiden mit dem Laminatschneider

Was genau ist ein Laminatschneider?

Es gibt im Handel heutzutage unzählige Materialien zu kaufen, wie Parkett Laminat oder Vinylböden. Diese Materialien variieren in vielerlei Hinsicht, nicht nur in Bezug auf Widerstandsfähigkeit und Materialstärke, sondern auch in Bezug auf Form und Größe.

Daher ist es für den Handwerker entscheidend, stets das passende Werkzeug zur Verfügung zu haben: den bestmöglichen Laminatschneider. Wir haben eine ganze Reihe Laminatschneider und Parkettschneider für Sie zusammengestellt. Handlaminatschneider gibt es in unterschiedlichen Größen, die mit einem Hebel ausgestattet sind.

Die ersten Geräte dieser Art waren äußerst widerstandsfähig, mit ihnen konnten starke und sehr robuste Parkettböden bearbeitet werden, aber auch bereits Laminatböden. Im Laufe der Zeit wurden neue Techniken und Materialien entwickelt und in der Folge auch neue Modelle des Handparkettschneiders. Diese zeichnen sich durch geringeres Gewicht, technische Innovation und leichtere Handhabung aus.

Mit diesen neuen Modellen kann eine breite Vielfalt von Parkettböden komfortabel geschnitten werden:

  • Massivparkett,
  • Fertigparkett,
  • Massivdielen,
  • Mosaikparkett
  • oder Laminat, gleich welcher Dicke oder Größe.

Jeder Hobby-Handwerker möchte natürlich einen Laminatschneider benutzen, der präzise und sauber arbeitet. Um ein brauchbares Gerät zu finden, ist daher ein Laminatschneider-Test unabdingbar. Man gelangt mit zwei möglichen Methoden zu diesem Ergebnis. Bei der einen wird das Parkett vollständig zerschnitten, bei der anderen wird sie erst angeschnitten und anschließend gespalten. Man hat auch die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Konzepten für Laminatschneider.

Beim Umgang mit beiden ist das wichtigste, den Laminatboden sauber und exakt zu schneiden. An fast jedem Modell ist darum ein Bandmaß angebracht. Das ermöglicht es, das Parkett genau so in das Schneidegerät zu legen, wie man sie zerschneiden möchte. Um mit einem Laminatschneider zu arbeiten, ist auch etwas Erfahrung hilfreich, die ersten Ergebnisse fallen womöglich noch wenig zufriedenstellend aus oder dauern länger als vorher gedacht.

Aber mit jeder geschnittenen Laminatplanke/Vinylplanke/Parkettstab geht die Arbeit schneller und sicherer von der Hand, und letztlich wird auch die Qualität der Arbeitsergebnisse zufriedenstellender sein.

Was sind die Vorteile eines Laminatschneiders?

Teils werden diese Geräte manuell, teils auch automatisch betrieben, und sie wurden entworfen, um Fliesen aus den unterschiedlichsten Materialien zu schneiden. Das Ziel besteht darin, Parkettlegern und anderen Handwerkern, die den Boden bearbeiten, ein möglichst genaues Arbeiten zu ermöglichen. In der Tat ist es meistens angebracht, neben den üblichen Arbeitsmitteln wie Stechbeitel und Spachteln auch mit einem Laminatschneider zu arbeiten.

Auch Fliesenschneider oder Vinylschneider können Teil des Bodenleger-Equipments sein, wenn z.B. ein neuer Badboden verlegt werden soll.

Sehr häufig müssen für Rohr- und Kabelverlegungen Löcher gebohrt oder Freiräume für Hindernisse wie etwa Heizungsrohre angepasst werden. In Beiträgen werden Tipps gegeben und Erfahrungen beim Arbeiten mit Laminatschneider ausgetauscht, damit Interessenten die Funktionsweise dieser Geräte nähergebracht und ihnen erklärt wird, wie man am besten mit ihnen arbeitet.

Worauf es beim Kauf eines Laminatschneiders ankommt

Energiequelle

Wenn Sie einen Laminatschneider kaufen, müssen Sie die Energiequelle berücksichtigen – elektrisch oder manuell.

  • Elektrische Laminatbodenschneider sind viel schneller und leistungsfähiger beim Schneiden von Bodenbelägen, da sie nicht durch Ihre Körperkraft angetrieben werden. Gleichzeitig sind sie aber auch viel lauter und verursachen mehr Schmutz.
  • Manuelle Laminatbodenschneider verfügen über einen langen Griff für mehr Hebelkraft. Sie benötigen Ihre Körperkraft für einen sauberen Schnitt. Diese Laminatschneider produzieren weniger Staub und sind leiser, was sie für den Einsatz in Innenräumen besser geeignet macht. Gleichzeitig sind sie weniger leistungsfähig, neigen dazu, den Bodenbelag abzusplittern und erfordern mehr Kraftaufwand.

Materialien des Fußbodens

Ein weiterer Faktor, den Sie beim Kauf eines Laminatfußbodenschneiders berücksichtigen sollten, ist die Materialart, für die der Schneider geeignet ist. Jedes Modell ist für unterschiedliche Materialien ausgelegt, von traditionellem Laminat bis hin zu Massivholz. Sie brauchen einen Laminatschneider, der für alle Bodenbeläge, die Sie schneiden und verwenden wollen, geeignet ist.

Wenn Sie nur traditionelles Laminat verwenden, wird ein leichter Laminatschneider für Ihre Bedürfnisse geeignet sein. Da Laminat eine geringere Dichte als viele andere Bodenbeläge hat, braucht es keine schweren Laminatschneider. Im Gegensatz dazu benötigen Sie einen Hochleistungsschneider, wenn Sie planen, dichtere Materialien, wie z.B. Parkett, zu verwenden.

Hier ist eine Liste der beliebtesten Bodenbelagsarten:

  • Hartholz
  • MDF
  • HDF
  • Laminat
  • Vinyl
  • Bambus
  • Kork
  • Fliesen (Feinsteinzeug, Keramik oder Naturstein)
  • Gummi
  • Gegossene Böden

Bedienerfreundlichkeit

Der dritte Faktor, den Sie beim Kauf eines Laminatfußbodenschneiders berücksichtigen sollten, ist die Benutzerfreundlichkeit. Dieser Faktor bestimmt, wie einfach es für Sie ist, den Schneider zu benutzen. Wenn Sie weniger Kraft haben als der Durchschnittsmensch, müssen Sie diesen Faktor sicherlich berücksichtigen. Andernfalls könnten Sie ein Modell kaufen, das zu schwer oder schwierig für Sie ist, um es effektiv zu benutzen. Im Allgemeinen sind elektrische Laminatschneider einfacher zu bedienen als manuelle.

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Größe

Es gibt eine Reihe von Laminatschneidern in verschiedenen Größen. Wenn Sie die Art des Projekts, das Sie durchführen, im Voraus kennen (oder regelmäßig durchführen werden, wenn Sie ein Profi sind), sollten Sie die richtige Größe für Sie kaufen.

Handwerker werden oft die Vielseitigkeit eines größeren Modells benötigen, jedoch sollte auch die Tragbarkeit berücksichtigt werden.

Klingenart und Material

Was den Klingentyp und das Material betrifft, so ist die beste Klinge zum Schneiden von Laminatböden ein Stahl mit hohem Kohlenstoffgehalt. Die Klingen sollten außerdem leicht austauschbar sein, da dies die Lebensdauer Ihres Laminatschneiders verlängert.

Qualität der Konstruktion

Die Qualität der Konstruktion ist eng mit dem Budget verbunden. Die hochwertigeren Modelle von Laminatschneidern werden in der Regel aus hochwertigeren und haltbareren Komponenten gefertigt sein.

Auch der Ruf der Marke spielt hier eine Rolle. Marken wie Wolfcraft und MANTISTOL sind schon seit einiger Zeit im Bereich der Laminatschneider tätig. Sie haben eine Reihe von Produkten auf den Markt gebracht und hatten die Möglichkeit, ihre Designs zu verfeinern, um die Anforderungen der Verbraucher zu erfüllen. Dies spiegelt sich jedoch oft im Preis wider.

Andere Merkmale

Gewicht und Aufbewahrungslösungen, ob das Werkzeug komplett aufgebaut geliefert wird oder bei der Ankunft zusammengebaut werden muss – das alles sind Punkte, die Sie vor dem Kauf berücksichtigen sollten.

Abgewinkeltes Schneiden ist ein weiteres erwägenswertes Merkmal, besonders für professionelle Bodenleger. Budget-Modelle werden diese Option jedoch selten haben.

Die Garantiedauer ist ein weiterer Faktor. Obwohl es kein Kaufgrund sein sollte, ist eine großzügige Langzeitgarantie (unterstützt durch gute Bewertungen des Kundendienstes) eine gute Absicherung, falls Sie Probleme haben sollten.

Ist es sicher, einen Laminatschneider zu verwenden?

Die Verwendung eines Laminatschneiders erfordert nicht allzu viel Zeit, um ihn zu beherrschen. Zur Sicherheit empfiehlt es sich, die Gebrauchsanweisung zu lesen und dann ein paar Übungsschnitte zu machen. Als allgemeine Regel gilt, dass die Hände immer von der Klinge entfernt sein müssen.

Wie viele Schnitte kann ich mit einem Laminatschneider machen?

Ein Laminatschneider kann Hunderte von Schnitten durchführen, bevor die Klinge nachgeschärft werden muss. Je nach Dicke der Laminatdiele muss dies eventuell etwas schneller geschehen. Aber gleichzeitig gibt es viele Gründe, den Laminatschneider über Jahre hinweg zu verwenden, zumal die Klingen bei den besten Laminatschneidern ausgetauscht werden können.
Ich möchte Laminatböden in einem Büro verlegen, ist er für diese Aufgabe geeignet?

Die Verwendung eines Laminatschneiders in einem großen Raum ist immer noch möglich. Unabhängig von der Quadratmeterzahl sollte der Anwender in der Lage sein, die notwendigen Schnitte zu machen, wenn es nötig ist. In den meisten Fällen ist die Schärfe der Klinge der einzige begrenzende Faktor für große Flächen.

Wie lange hält ein Laminatschneider?

Ein Laminatschneider kann über Jahre hinweg halten. Die besten Laminatschneider bestehen aus Stahl oder einer Kombination aus Aluminium und Stahl und sind eigentlich sehr einfach zu bedienen. Für die meisten Anwender stellen sie eine Top-Wahl dar, wenn es um eine zukunftssichere Anschaffung geht, da die meisten Laminatschneider nie aufgerüstet werden.

Gibt es eine Wartung für einen Laminatschneider?

Das Schärfen der Klinge sollte so oft wie nötig durchgeführt werden. Aber auch das Ölen der Klinge kann sie vor Rost schützen und ihre Haltbarkeit verbessern. Alle Wartungsschritte sollten in den Benutzerrichtlinien detailliert beschrieben sein.

Was ist Wolframstahl?

Wolframstahl ist eine spezielle Legierung. In seiner Basis ist es Stahl, der mit Wolfram verstärkt ist. Die richtige Menge an Wolfram muss dem Stahl hinzugefügt werden. Zu wenig Wolfram lässt den Stahl verbiegen, während zu viel Wolfram den Stahl härtet und ihn anfällig für Brüche macht.

Warum den besten Laminatschneider wählen?

Wenn es um die besten Laminatschneider geht, gibt es ein paar Elemente zu beachten. Die Preise variieren beträchtlich und viele Anwender könnten sich fragen, ob es wirklich Sinn macht, in die besten Laminatschneider zu investieren. Die Grundidee ist, dass dies wirklich möglich und sogar empfehlenswert ist, da die besten Laminatschneider die saubersten Schnitte bieten. Weitere Vorteile sind wie folgt aufgeführt.

Kein zusätzliches Laufen

Ein weiterer Vorteil von Laminatschneidern liegt in ihrer Praktikabilität. Da er Schnitte an Ort und Stelle durchführen kann, erfordert ein Laminatschneider keine zusätzlichen Laufwege wie viele andere Elektrowerkzeuge. Ohne jeden Tag tausende von Schritten zu gehen, bedeutet dies, dass sich die Arbeiter am Ende einer Schicht entspannter fühlen können. Gleichzeitig haben Anwender die Möglichkeit, den Laminatschneider dorthin mitzunehmen, wo Stromkabel nicht hinkommen, was bei neuen Wohn- und Geschäftsgebäuden der Fall ist.

Schneiden ohne Staub

Ein deutlicher Vorteil des Laminatschneiders ist das staubfreie Schneiden. Für die meisten Anwender ist es diese Fähigkeit, die es ihnen erlaubt, bei den meisten Renovierungsarbeiten rund ums Haus am Ball zu bleiben. Das Letzte, was die Leute brauchen, ist das Abdecken von Möbeln, Bildern, Spiegeln und Fenstern, wenn sie Laminatböden verlegen. Ein Laminatschneider eliminiert diesen Vorbereitungsprozess und verkürzt tatsächlich die Verlegezeit, was in der heutigen schnelllebigen Welt perfekt ist.

Beeindruckende Haltbarkeit

Die Haltbarkeit eines Laminatschneiders ist für den Durchschnittsanwender wesentlich besser geeignet als die eines Elektrowerkzeugs. Da es nicht viele bewegliche Elemente gibt und die meiste Arbeit von der Schneidklinge erledigt wird, sind Laminatschneider für eine lange Lebensdauer ausgelegt. Wie bei den meisten manuellen Schneidwerkzeugen ist ein Minimum an Wartung und Pflege erforderlich, um sie über die Jahre in Form zu halten. Aber sie können ein Top-Werkzeug für diejenigen sein, die auf Langlebigkeit Wert legen.

Leiser Betrieb

Die Arbeit mit Elektrowerkzeugen in einem Haus oder sogar in einem geschäftigen Büro kann zu Lärmbelästigung führen. Aber der Laminatschneider eliminiert dieses Problem im Vergleich zu Elektrowerkzeugen vollständig. Bauunternehmer können Laminatböden schnell verlegen, ohne die Anwesenden zu stören. Das ist eine der Möglichkeiten für Unternehmen, alte Böden zu ersetzen, ohne den täglichen Betrieb zu unterbrechen.

Leichte, tragbare Designs

Einer der unterschätzten Vorteile, wenn Sie einen Laminatschneider verwenden, liegt in seiner tragbaren Natur. Selbst die größten Laminatschneider lassen sich leicht in einem Auto transportieren. Dies ist bei vielen elektrischen Sägen nicht der Fall, da diese oft ein Paar zusätzliche helfende Hände für den Transport benötigen. Im Vergleich zu manuellen Sägen bieten Laminatschneider auch schnellere und geradere Schnitte, sodass sich die Vorteile für die meisten Anwender immer noch lohnen.

Warum nicht stattdessen eine Gehrungssäge oder Kappsäge verwenden?

Nun, Grund eins wurde bereits oben erwähnt; die Schnittkanten werden mit einem Laminatschneider sauberer. Außerdem wird die Säge sehr schnell stumpf, es sei denn, Sie kaufen die richtigen Blätter für Ihre Säge (teure hartmetallbestückte Sägeblätter). Sie könnten sogar riskieren, dass Ihr Motor durch die Belastung durchbrennt.

Tür kürzen

Wenn ein neuer Boden verlegt wird, ist meist mit zusätzlicher Höhe zu rechnen.

Zum Beispiel wenn ein Teppichboden entfernt und durch einen Parkettboden ersetzt wird, wächst der Unterbodenaufbau von 4mm auf 15 mm an. Damit die Türen weiterhin genutzt werden können, muss man die Tür kürzen.

Außerdem sollten die Türzargen bereits vor der Verlegung des Holzbodens auf eine passende Höhe getrimmt werden.

Anstatt den Übergang mit unschönen Silikonfugen zu verunstalten, kann das Parkett dann einfach unter den Rahmen geschoben werden (Bei Klick-Parkett nur bedingt zu empfehlen).

Werkzeugliste

  • Tauchkreissäge
  • Fein-Multimaster oder Türentrimmer
  • Feines Schleifpapier
  • Stechbeitel & Hammer

Die Türzargen an das Parkett anpassen

Video: So kürzt man die Türzarge (Türfutter)

Um die richtige Höhe für die Türzarge zu finden, braucht man lediglich ein Stück des Oberbelages (z.B. einen einzelnen Stab Eiche Parkett).

Dieses Stück wird später nicht mehr verwendet werden, da es meist einige Kratzer abbekommt.

Man legt den Parkettstab nun direkt auf dem Estrich an die Türzarge an.

Wichtig ist dabei, dass der Parkettstab direkt an der Zarge anliegt. Ist ein Abstand dazwischen, weicht das Sägeblatt gerne nach unten aus und Zarge wird schräg abgetrennt.

Wer keinen Multimaster oder vergleichbares hat, kann auch mit einer Japansäge und etwas Handgefühl zu Werke gehen.

Ist die Zarge durchgesägt, entfernt man die losen Teile mit einem Stechbeitel („Stemmeisen“) und einem Hammer.

Dabei sollte man vorsichtig sein, um z.B. das Furnier nicht zu beschädigen.

Ist der Überschuss entfernt, schiebt man den Parkettstab zur Probe unter die Zarge. Passt alles, geht es zur nächsten Zarge.

Maschinen zum Kürzen der Tür-Zarge (Türfutter)

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Tür kürzen: Das Türblatt auf Parketthöhe bringen

Damit das Türblatt wie gewohnt benutzt werden kann und damit es nicht am Parkettboden streift, wird es um die zusätzliche Belagshöhe erleichtert.

Meist sind es nur wenige Millimeter der Tür, die gekürzt werden müssen.

Die häufigsten Probleme beim Tür kürzen sind:

  • Die richtige Höhe finden
  • Das Abrutschen der Führungsschiene verhindern
  • Einen sicheren Stand für das Türblatt finden
  • Das „Ausfranzen“ am Sägeschnitt verhindern

Damit obige Probleme keine mehr sind, geht man wie folgt vor:

  1. Wenn der Parkettboden eingebaut ist, hängt man die Tür kurz ein. Am Türscharnier wird jetzt gemessen, wie viel Millimeter die Tür übersteht. Dies ist die Höhe, welche mindestens am Türblatt gekürzt werden muss. Wenn der Parkettboden, bzw. der Unterboden uneben sind, sollte mit mehreren Anpassungen gerechnet werden.
  2. Um das Verrutschen des Türblattes zu vermeiden, stellen wir zwei ausreichend breite Klappböcke auf. Diese müssen dieselbe Höhe haben und sollten mit einer Decke oder ähnlichem umwickelt werden (um Kratzer zu vermeiden).
  3. Zum Kürzen der Tür verwenden wir keinesfalls eine Stichsäge. Hier sollte stets eine Tauchkreissäge mit Führungsschiene verwendet werden. Die Führungsschiene einer guten Tauchkreissäge (z.B. Festo, Bosch etc.) lässt sich mit einer Schraubzwinge befestigen. D.h. wir setzen die Führungsschiene auf das Türblatt und fixieren sie anschließend mit jeweils einer Schraubzwinge links und rechts.

Tür kürzen – Videoanleitung

Um das Ausfranzen des Türblattes beim Sägen mit der Tauchkreissäge zu verhindern, gibt es folgende Möglichkeiten:

  1. Die Stelle vorher mit einem Tesa-Klebeband abkleben (gefährlich bei lackierten Türen, da der Lack mit abgezogen werden kann)
  2. „Anritzen“ mit einem scharfen Cuttermesser, entlang der Schiene
  3. Die Tauchkreissäge an der Schiene ansetzen und starten. Dann das Sägeblatt ganz leicht (2-3mm) eintauchen und zunächst mit der Säge einmal an der Schiene entlang fahren. Dies hat einen ähnlichen Effekt wie das Anritzen mit dem Cutter, trifft jedoch in jedem Fall exakt die Schnittlinie. Jetzt kann der Schnitt im zweiten Gang und voller Tiefe ausgeführt werden.

Wenn die Schritte 1 bis 4 ausgeführt wurden, muss getestet werden, ob das Türblatt noch am Parkettboden streift. Wenn ja, sind die Schritte 1 bis 4 erneut durchzuführen.

Wenn nicht, legen Sie das Türblatt dennoch ein letztes Mal auf die Malerböcke auf. Um ein späteres Ausfranzen oder Abreißen des Furniers auszuschließen, sollten sie nun noch die beiden Schnittkanten mit einem feinen Schleifpapier brechen.

Das war es schon – die Tür ist gekürzt un nun kann sie wieder eingehängt werden.

Maschinen zum Kürzen der Tür (Türblatt)

Günstige Parkett Restposten finden

Günstige Parkett Restposten gibt es in zahlreichen Onlineshops und Baumärkten. Worauf es beim Kaufen von Parkett Restposten und Co. zu achten gilt, welche Shops ihren Käufern besonders gute Deals bieten und wo es günstig online Sonderposten (auch für Zubehör wie z.B. Parkettkleber) gibt, erfahren Sie hier.

Wo man günstig Parkett kaufen kann

Günstiges Parkett und Restposten des beliebten Bodenbelags gibt es in zahlreichen Onlineshops.

Bei der großen Auswahl fällt es teilweise schwer, den Überblick zu behalten. Um die Kaufentscheidung zu erleichtern, stellen wir die besten Onlineshops für Bodenbeläge im Allgemeinen und billiges Parkett im Speziellen vor:

Casando

Casando ist der Onlineshop, wenn es um Zubehör rund um Haus und Garten geht. Auch günstiges Parkett gibt es hier reichlich. Die Angebote beginnen bei ca. 12 Euro pro Quadratmeter. Parkett-Aktionen, wie zum Beispiel eine versandkostenfreie Lieferung, und über 100 Tage Rückgaberecht machen Casando zum Paradies für Schnäppchenjäger.

>> Hier geht’s zum Online-Shop von Casando

Parkett-Direkt

Parkett-Direkt ist ein Onlineshop, der für hohe Qualität und langlebige Bodenbeläge steht. Mit dem Kauf von günstigem Parkett gibt es 30 Jahre Garantie dazu und das unabhängig davon, auf welches Parkett die Wahl am Ende fällt. Bei dem Parkett selbst bietet Parkett-Direkt eine große Auswahl: Von Landhausdielen über Stabparkett bis hin zu Massiv- und Industrieparkett ist alles dabei. Besonders interessant: die Parkett-Angebote. Die Preise pro Quadratmeter beginnen bei Parkett-Direkt bei ca. 13 Euro

Parkettkaiser

Parkettkaiser ist ein Fachhändler im Internet für Bodenbeläge, darunter auch sehr günstiger Parkettboden. In den Kategorien „Sale“ und „Restposten“ findet sich eine große Auswahl an verschiedenen Parkettböden. Auf einen Blick ist bei den Restposten ersichtlich, wie viele Quadratmeter vom jeweiligen Produkt noch verfügbar sind. Dabei sind auch die billigen Parkettböden von namhaften Herstellern und zeichnen sich durch ihre hervorragende Qualität aus. Wer auf der Suche nach Schnäppchen, günstigem Parkettboden und Restposten ist, der ist bei Parkettkaiser genau richtig.

Restposten-Parkett für kleine Räume

Restposten-Parkett oder Parkett aus dem Fabrikverkauf eignet sich vor allem für kleinere Räume. Bei Restposten bzw. Sonderposten ist nicht immer genau die gewünschte Menge an Paket vorhanden.

Je kleiner der Raum, desto höher ist also die Wahrscheinlichkeit, dass ausreichend Restposten einer bestimmten Art von Holzboden vorhanden sind.

Wer im Baumarkt oder online günstigen Parkettboden unter den Restposten sucht, der sollte darauf achten, dass es auf jeden Fall genug von einer Sorte gibt. Das gilt auch, wenn der Bodenbelag bei einem Fabrikverkauf erworben wird.

Dafür muss der Raum vorher ausgemessen, der Bodenbelag gut geplant und etwas Verschnitt mit eingerechnet werden.

Für große Räume, Hallen oder den Eingangsbereich einer größeren Firma sind deshalb meistens nicht genug Restposten vorhanden. Hier empfiehlt es sich, auf anderem Wege an günstiges Parkett zu kommen.

Das Auslegen von Büros oder einzelnen Räumen in Privathaushalten ist jedoch mit günstigen Restposten oder Böden aus dem Fabrikverkauf meistens kein Problem.

Parkett möglichst günstig – so geht’s

Es gibt mehrere Wege, an möglichst günstigen Parkettboden zu gelangen. Neben Restposten sollte man immer auch auf spezielle Angebote & Aktionen in einzelnen Geschäften und Onlineshops achten.

Welche weiteren Möglichkeiten es gibt, um möglichst billig Parkett zu erwerben, zeigen wir im Folgenden.

Die verschiedenen Arten von Parkett

Wer sich schon einmal mit Holzböden beschäftigt hat, der weiß: Es gibt viele verschiedene Parkettarten.

Je nachdem, welche Parkettart gewählt wird, wird der neue Boden billiger oder teurer. Es empfiehlt sich also, zunächst darauf zu achten, ein günstiges Parkett auszuwählen, das den eigenen Qualitätsansprüchen entspricht.

Von Anfang an nach Preis filtern

Nach der Auswahl der passenden Parkettart ist es sinnvoll, im Onlineshop nach Preis zu filtern.

In den meisten Onlineshops kann bei der Sortierung „niedrigster Preis zuerst“ eingestellt werden.

Außerdem gibt es meistens die Möglichkeit, einen Höchstpreis anzugeben, sodass nur die Parkettböden angezeigt werden, welche dem Budget entsprechen. Das macht das einfach, sich einen ersten Überblick zu verschaffen.

Ähnlich funktioniert dies übrigens auch im Geschäft vor Ort und im Baumarkt. Mit genauen Angaben zum Budget können die Verkäufer dort passende Produkte empfehlen.

Restposten und B-Ware

Restposten sind eine beliebte Möglichkeit, günstig an Bodenbeläge zu kommen.

Dass diese Restbestände existieren, kann zum Beispiel daran liegen, dass ein Produkt aus dem Sortiment genommen wird. Übrig gebliebene Ware wird dann günstig online oder im Baumarkt als Restposten verkauft.

Der größte Vorteil: ein unschlagbarer Preis. Hier sollte darauf geachtet werden, das auf jeden Fall die gewünschte Menge von Parkett vorhanden ist.

Außerdem sollte beim Kauf von Restposten bedacht werden, dass es im Normalfall später nicht mehr möglich ist, noch mehr von diesem Bodenbelag zu kaufen.

Ähnliches gilt für B-Ware und Ware 2. Wahl. Bei B-Ware bzw. Ware 2. Wahl handelt es sich zum Beispiel um bereits geöffnete, aber ansonsten neuwertige Produkte.  Auch Ausstellungsstücke zählen dazu und werden oft günstiger verkauft.

Teilweise haben diese Produkte kleine Mängel. Das kann bei Holzböden ein kleiner Kratzer oder eine Delle sein.

Wird der Boden noch verkauft, dann handelt es sich aber meistens um kaum sichtbare Mängel, die die Qualität des Produkts gar nicht oder nur geringfügig beeinflussen.

Fast jeder Onlineshop hat eine Kategorie „Sale“ und auch in Baumärkten finden sich oft Bereiche, in denen reduzierte Ware angeboten wird.

Dazu gehören die bereits erwähnten Restposten, Sonderposten sowie B-Ware und Ware 2. Wahl, aber auch andere Produkte. Auch hier gilt es, vor dem Kauf zu prüfen, ob noch ausreichend Quadratmeter Parkett vorhanden sind.

Wem es wichtig ist, später das gleiche Parkett noch einmal erwerben zu können, der sollte außerdem sicherstellen, dass dieses nicht das Sortiment verlässt.

Auf Angebote warten

Angebote, Rabattgutscheine und andere Parkett-Aktionen zum Sparen gibt es in Onlineshops regelmäßig.

Das schließt auch die Parkettboden-Shops nicht aus. Oft gibt es Prozente auf bestimmte Warengruppen, Restposten, Sonderposten und der Sales-Bereich werden regelmäßig aktualisiert und Großbestellungen rabattiert.

Auch Neukunden profitieren häufig von einem Willkommensrabatt. Beim Erwerb von günstigem Parkett lohnt es sich also auf jeden Fall, nach Angeboten Ausschau zu halten und die Parkett Preise im Blick zu behalten.

Auf die Versandkosten achten

Die Versandkosten sind ein nicht unerheblicher Faktor beim Bestellen von günstigem Parkett.

Während die Versandkosten von vielen alltäglichen Bestellungen nur wenige Euros betragen, schießen sie bei Bodenbelägen schnell in die Höhe.

Verständlich: Die sperrigen Güter können im Normalfall nicht mit einem normalen Paketdienst versendet werden.

Der Versand kostet hier oft 20 Euro oder mehr.

Wer die Zeit hat, wartet auf spezielle Parkett-Aktionen und Angebote seines Wunschshops. Teilweise schenken Onlineshops ihren Käufern während bestimmter Aktionszeiträume die Versandkosten.

Parkett und Dielen gebraucht kaufen

Privatpersonen verkaufen manchmal gebrauchtes Parkett günstig auf Verkaufsplattformen im Internet. Allerdings ist von derlei Angeboten abzuraten, das die Passform, bzw. Passgenauigkeit bei gebrauchtem Parkett nicht mehr garantiert werden kann.

Der Ratgeber zum Parkett kaufen

Welches Parkett kauft man für kleine Räume?

Ein kleiner Raum wirkt großzügiger, wenn ein heller Parkettboden verlegt wird. Das kleine Zimmer kann aber auch ganz bewusst mit einer Art „Höhlencharakter“ gestaltet werden, dann kommen auch dunkle Holzarten infrage.

Das Verlegemuster und die Parkettart haben ebenfalls einen Einfluss auf die Optik. Unauffällige Verlegemuster sind günstiger als kleine, unruhige Muster.

Gut geeignet sind die Verlegetechniken „Englischer Verband“ und „Schiffsboden„, die eine zurückhaltende Ausstrahlung haben.

Mit einem Schachbrettmuster wird der Boden betont, das Muster ist in einem kleineren Raum ein schöner Blickfang. Man sollte aber darauf achten, dass das Muster nicht zu kleinteilig ist, der Raum wirkt sonst sehr unruhig.

Wer dagegen eine besonders ruhige Atmosphäre mit einer großzügigen Wirkung bevorzugt, entscheiden sich für Landhausdielen oder lässt einen anderen Dielenboden verlegen. Das Fischgrätmuster wird generell eher für große Räume empfohlen. Es kann aber trotzdem passen, wenn die Möblierung sparsam bis minimalistisch ist.

In welcher Stärke kauft man Parkett ?

Die Stärke oder Dicke des Parketts ist für die Haltbarkeit maßgeblich. Je nach Verwendungszweck und Budget kann man sich für unterschiedlich starkes Parkett entscheiden.

Welche Höhe das Parkett hat, ist außerdem wichtig bei der Frage, wie oft das Holz abgeschliffen werden kann.

Einige Anhaltspunkte:

  • Mosaikparkett hat eine Stärke von acht bis zehn Millimetern. Es kann vier- bis fünfmal abgeschliffen werden.
  • Stabparkett ist mit einer Stärke von 14 bis 23 Millimetern erhältlich. Die Planken lassen sich bis zu fünfmal abschleifen, bei manchen Holzarten bis zu siebenmal. Das trifft auch für Schiffsboden und ähnliche Bodendielen zu.
  • Bei Fertigparkett kommt es darauf an, ob es sich um ein zweischichtiges oder dreischichtiges Parkett handelt. Zweischichtiges Parkett hat eine Stärke von 10 bis 16 Millimetern. Bei dreischichtigem Fertigparkett beträgt die Dicke 10 bis 25 Millimeter.

Welches Parkett ist robust?

Parkett aus Hartholz gilt als sehr robust. Gut geeignet sind die Holzarten Eiche und Buche, aber auch exotische Hölzer wie Merbau zeichnen sich durch die Härte aus. Bambus ist extrem hart und dementsprechend belastbar.

Ebenso wichtig wie die Holzart ist die Parkettart an sich. Massivparkett ist wesentlich robuster als Mehrschicht- beziehungsweise Fertigparkett.

Für besondere Ansprüche eignet sich Industrieparkett, das nahezu unverwüstlich ist. Wenn das Parkett in der Küche verlegt wird oder in anderen Räumen, die feuchter sind, sollte man sich für eine Versiegelung mit Lack entscheiden. Zudem ist die Verklebung mittels Parkett Kleber immer robuster als eine schwimmende Verlegung.

Parkett mit oder ohne Fase kaufen?

Als Fase bezeichnet man eine angeschrägte Kante. Die einzelnen Elemente eines Parkettbodens bezeichnet man als Planken. An der Planke können entweder nur die Längsseiten gefast sein oder auch alle vier Seiten, inklusive der beiden Stirnseiten.

Danach werden auch die Fasen benannt: Es gibt Längsseitenfasen und Stirnseitenfasen.

Sind alle Seiten gefast, spricht man von einer vierseitigen Fase oder V4-Fuge. Wenn die Fase nur sehr wenig ausgeprägt ist, handelt es sich um eine sogenannte Microfase.

Gefaste Planken verleihen dem Verlegemuster mehr Struktur.

Der geometrische Charakter kommt stärker zum Vorschein. Außerdem haben Elemente mit Fasen einen praktischen Nutzen. Damit werden minimale Unebenheiten beim Übergang zur nächsten Planke ausgeglichen. Die Reinigungs– und Pflegeeigenschaften eines Parkettbodens mit Fase sind sehr gut.

Was ist die Nutzschicht bei Parkett?

Als Nutzschicht wird der obere Teil bezeichnet, der bei einer Sanierung/Renovierung abgeschliffen und neu versiegelt werden kann.

Die Nutzschicht sollte bei Fertigparkett (z.B. Schiffsboden) mindestens 3 bis 6 Millimeter betragen. Bei einem Schleifvorgang hängt es zudem von der Holzart ab, wie viel abgeschliffen wird. Bei Hartholz ist der Holzabtrag geringer, das Parkett kann also öfter abgeschliffen werden als Weichholz.

Bei furniertem Parkett ist die Nutzschicht sehr dünn und dementsprechend wenig robust. Ein Abschleifen ist bei dieser Parkett-Variante nicht möglich. Daher sollten Sie vor allem an stark belasteten Stellen, wie z.B. bei Bürostühlen eine Bürostuhlunterlage verwenden.

Parkett schleifen und versiegeln

Wann sollte man Parkett abschleifen?

Wann sollte man Parkett abschleifen?

Parkett wird bei einer Renovierung abgeschliffen. Es gibt dafür keinen standardmäßigen Zeitraum.

Bei normaler Nutzung ist ein Intervall von zehn bis fünfzehn Jahren ausreichend. Entscheidend ist die Abnutzung. Je nachdem, wie strapaziert das Parkett aussieht, kann das Abschleifen mehr oder weniger häufig notwendig werden. Oft reicht es auch aus, einzelne Kratzer mit einem Parkett Reparaturset zu reparieren.

Die meisten Wasserflecken und Kratzer lassen sich damit zuverlässig entfernen. Man sollte aber bedenken, dass bei jedem Schleifvorgang Holz abgetragen wird.

Abhängig von der Parkettart und der jeweiligen Dicke der Nutzschicht kann der Parkettboden jahrzehntelang in Gebrauch sein. Ein stärkeres Parkett aus einer härteren Holzart ist generell robuster, kann aber auch öfter abgeschliffen werden.

Nach dem Abschleifen muss das Parkett wieder frisch versiegelt werden – entweder mit Öl, Wachs oder Lack.

Auch nach der Neuverlegung von Parkett muss dieses abgeschliffen werden, wenn es unbehandelt ist. Hierbei werden z.B. Rückstände vom Parkett Kleber entfernt.

Wann sollte man Parkett neu versiegeln?

Wann sollte man Parkett neu versiegeln?

Eine neue Versiegelung ist immer dann fällig, wenn der Boden abgeschliffen wurde.

Die erste Wahl für die Versiegelung ist eine schützende, transparente Lackschicht. Man sollte vor dem Lackieren eine Grundierung auftragen. Damit wird die Kantenverleimung durch den anschließend aufzutragenden Lack minimiert. Außerdem lässt sich damit der Holzfarbton verändern.

Bei der Renovierung können Löcher, Risse und Kratzer außerdem mit Holzkitt aufgefüllt und ausgebessert werden.

Der Lack für die Parkettversiegelung ist in diversen Ausführungen erhältlich. Man hat die Wahl zwischen glänzend, seidenglänzend oder seidenmatt.

Möglich sind auch farbige Lacke, mit denen sich der Farbton des Parketts verändern lässt. Nach dem Versiegeln mit Lack muss der Boden gut durchtrocknen, bevor er wieder begangen werden kann.

Manche Parkettarten werden ohne Versiegelung geliefert. Dann ist natürlich nach dem Verlegen der Versiegelungsvorgang fällig. Außer Lack kann Öl oder Wachs verwendet werden. Der Boden behält dann seine besonders natürliche Ausstrahlung, er ist aber empfindlicher gegenüber Feuchtigkeit.

Warum muss man Parkett grundieren?

Warum muss man Parkett grundieren?

Parkett sollte grundiert werden, bevor die Lackierung für die Versiegelung aufgetragen wird.

Der Vorgang ist nicht zwingend notwendig, aber oft sinnvoll. Wenn das Parkett grundiert wird, kann man damit den Holzfarbton beeinflussen oder verändern.

Außerdem reduziert die Grundierung die sog. „Kantenverleimung“ der anschließend aufzutragenden Versiegelung. Mit einer wasserbasierten Grundierung wird die Oberfläche auch ein wenig heller.

Man kann aber auch das Holz mit einer entsprechenden Grundierung dunkler gestalten oder den natürlichen Farbton mehr betonen.

Nach einer Grundierung, die mit einem Pinsel oder einer Rolle aufgetragen wird, hält der Lack außerdem besser.

Warum sollte man Parkett außerdem grundieren? Eine wichtige Rolle spielen spezielle Grundierungen mit besonderen Eigenschaften.

Es gibt Grundierungen mit Inhaltsstoffen, die alte Öl- oder Wachsreste isolieren. Das ist bei einer Renovierung sinnvoll. Bei der Verarbeitung von Parkett aus exotischen Hölzern kommt eine Spezialgrundierung zum Einsatz. Man verhindert damit, dass durch bestimmte Stoffe, die im Holz vorhanden sein können, Verfärbungen auftreten oder sonstige Schäden an der Oberfläche entstehen.

Kann man Parkett selbst abschleifen?

Kann man Parkett selbst abschleifen?

Auch wenn es in verschiedenen Videos sehr einfach aussieht, sollte man Parkett schleifen den Profis überlassen. Es gibt einfach zu viele Dinge, die dabei schief gehen können. Zudem erfordert das Handling mit den Maschinen sehr viel Übung und Erfahrung. Nicht umsonst ist der Beruf des Parkettlegers ein Lehrberuf mit regulärer Ausbildungszeit von 3 Jahren.

Wie oft können Fertigparkettböden renoviert werden?

Wie oft können Fertigparkettböden renoviert werden?

Lassen Sie uns die Rechnung machen. Die Schicht aus massivem Hartholz auf Parkett wird als Nutzschicht bezeichnet. Sie ist je nach Qualität des Bodens zwischen 1 mm und 8 mm dick.

Während des Abschleifens entfernt ein erfahrener Parkettschleifspezialist nur 0,5 mm bis 1 mm der Nutzschicht. Anhand einer einfachen Division für gängige Bodenbelagsdicken können wir bestimmen, wie oft das Parkett nachgeschliffen werden kann:

NutzschichtKann x Mal abgeschliffen werden
1mm oder wenigerSollte nicht nachbearbeitet werden
2mm1-2
2.5 mm1-2
4mm3-4
6mm5-6
8mm6-8

Es gibt Faktoren, die die Anzahl der möglichen Renovierungen eines Parkettbodens reduzieren.

  • Bei tiefen Kratzern oder Flecken im Holz muss möglicherweise mehr von der Nutzschicht entfernt werden
  • Bei Dielen, deren Kanten aufgrund von Feuchtigkeitsschäden leicht gewölbt sind, muss möglicherweise mehr Material entfernt werden; Böden mit starker Wölbung können nicht nachbearbeitet werden
  • Unebene Böden, wie z.B. solche mit Vertiefungen, können nicht so oft geschliffen werden, weil die Vertiefungen dazu führen, dass in einigen Bereichen mehr Material abgetragen werden muss

Alternativen zum Abschleifen von Parkettböden

Alternativen zum Abschleifen von Parkettböden

Es gibt Schritte, die Sie unternehmen können, um die Notwendigkeit des Nachschleifens Ihres Parkettbodens hinauszuzögern.

Das Auftragen einer hochwertigen Parkett-Versiegelung auf die bestehende Oberfläche, ein Prozess, der als Auffrischen der Oberfläche bekannt ist, ist eine gute Option, wenn leichte Abnutzung, die nicht in die Nutzschicht eingedrungen ist, beginnt, sich auf Ihrem Boden zu zeigen.

Als Test: Wenn Sie ein paar Tropfen Wasser auf den Boden geben und diese abperlen, dann ist die Versiegelung in gutem Zustand und eine Auffrischung ist nicht notwendig. Wenn das Wasser in das Holz eindringt, ist es Zeit für mehr Versiegelung.

Eine Auffrischung sollte alle 4-7 Jahre durchgeführt werden, je nachdem, wie viel Verkehr der Boden ausgesetzt ist. Die Kosten belaufen sich auf 25% bis 33% der Kosten für die Auffrischung des Parkettbodens.

Wenn eine Neulackierung in Erwägung gezogen wird, weil einige Dielen stark zerkratzt, geschröpft oder fleckig sind, kann der Austausch der beschädigten Dielen (bevorzugt) oder das Reparieren der Kratzer mit einem Parkett Reparatur Set zu weitaus geringeren Kosten erfolgen als die Neulackierung des gesamten Bodens. Der Nachteil ist, dass die neuen Dielen und der Holzfüller möglicherweise farblich nicht exakt mit dem vorhandenen Boden übereinstimmen.

Wann eine Nachbearbeitung von Parkett notwendig ist

Wann eine Nachbearbeitung von Parkett notwendig ist

Es gibt nur zwei Gründe, Ihren Parkettboden nachzubessern. Erstens, wenn der Boden stark beschädigt ist oder eine erhebliche Abnutzung durch die Versiegelung und in das Holz hinein aufweist, dann ist das Abschleifen und neu Versiegeln die beste Option, um ein neuwertiges Aussehen wiederherzustellen.

Der zweite Grund für das Abschleifen eines Parkettbodens ist, dass Sie den (Beiz-) Farbton des Holzes ändern möchten. Das Entfernen von 1mm bis 1,5mm der Nutzschicht sollte bei den meisten Böden hierfür ausreichen.

Wie Sie wissen, ob vorhandenes Parkett neu lackiert werden kann

Wie Sie wissen, ob vorhandenes Parkett neu lackiert werden kann

Wenn Sie die Geschichte Ihres Parkettbodens nicht kennen, müssen Sie den Zustand des Bodens untersuchen. Wenn Sie eine Abdeckschiene entfernen, wird das Kantenprofil des Holzes freigelegt und Sie können die verbleibende Nutzschicht messen. Wenn keine Abdeckschienen vorhanden sind, suchen Sie die einfachste Stelle, an der Sie die Sockelleiste oder die Türverkleidung entfernen können, um die Kante freizulegen. Möglicherweise müssen Sie ein kleines Stemmeisen verwenden, um die Kante für die Betrachtung anzuheben.

Wenn Sie sich unsicher sind, kann ein Bodenleger Ihnen dabei helfen, herauszufinden, ob Ihr Parkett nachgearbeitet werden kann – oder sogar, ob eine Nachbearbeitung statt einer einfachen Auffrischung die richtige Option ist.

Wir empfehlen, einen Fachmann mit dem Auffrischen von Holzböden zu beauftragen.

Welches Parkett zu welchen Möbeln? (Eiche, Buche, Erle, Kiefer, Nussbaum)

Welche Parkett-Farben gibt es?

Parkett ist in zahlreichen Farbtönen erhältlich. Der authentische Holzcharakter kommt am besten zur Geltung, wenn das ursprüngliche Holz möglichst unverändert bleibt.

Die Farbpalette umfasst das gesamte Spektrum: Sehr helle Holzarten wie Ahorn, Birke oder Esche, Holzarten mit mittlerer Farbintensität wie Buche, Birnbaum, Bambus, Robinie oder Eiche, aber auch dunkle Holzarten wie Nussbaum und Wenge. Exotische Holzarten erweitern die Möglichkeiten noch mehr.

Das Basismaterial Holz kann außerdem mit mehreren Techniken farblich verändert und beeinflusst werden.

Möglich sind Oberflächenbehandlungen mit Öl, Lasur oder Lack. Mit Lasuren und Lacken sind viele Farben möglich, auch Varianten, die mit einem konventionellen Holzfarbton nicht mehr viel zu tun haben.

Holz kann mit Dampf behandelt oder geräuchert werden und dadurch einen dunklen Farbton annehmen. Wer einen weißen Parkettboden möchte, kann sich auch für gekalkte Eiche entscheiden.

Welches Parkett passt zu Kiefer?

Bei Kiefernmöbeln kommt es vor allem auf die Stilrichtung an, damit man das richtige Parkett wählt.

Für die ländlich-rustikale Variante passt ein Dielenboden aus einem farblich kontrastierenden Holz, entweder einige Nuancen heller oder dunkler, aber nicht in der gleichen Farbintensität. Für die dunkle Version eignet sich zum Beispiel Mooreiche oder Räuchereiche.

Die helle Alternative kann Parkett aus Ahorn oder Birke sein. Möbel aus Kiefernholz findet man häufig im skandinavischen Einrichtungsstil. Hier wirkt ein sehr heller, lackierter Parkettboden gut.

Wenn der nordische Stil eher klassisch ist, kommt ein dunkler Parkettboden infrage, beispielsweise aus Eiche mit einer intensiv-dunklen Ölbehandlung.

Welches Parkett passt zu Erle?

Erlenholz kann gelblich oder rötlich sein. Zum gelblichen Farbeinschlag passt ein eher dunkles Parkett, beispielsweise aus Nussbaum, Wenge oder geräucherter Eiche.

Exotische Holzarten mit dunklem Einschlag sind zu Erlenmöbeln eine ausgezeichnete Mischung, wenn der Wohnstil eher außergewöhnlich und extravagant ist.

Die rötliche Holzvariante harmoniert perfekt mit einem hellen Parkettboden, aber auch dunkle Farbtöne passen. Gut geeignet ist beispielsweise Ahorn, Bergahorn oder Birke für einen hellen Boden. Wer die dunkle Variante bevorzugt, liegt mit Nussbaum auf jeden Fall richtig.

Nussbaumholz passt sich sehr gut an helle Hölzer wie Erle an. Selbstverständlich können Erlenmöbel auch mit eingefärbtem Parkett in diversen Farbtönen kombiniert werden. Außerdem ist es sinnvoll, auf die Maserung zu achten. Eine gleichmäßige, feine Maserung verträgt sich mit einem lebhaften Parkett und umgekehrt.

Welches Parkett passt zu Buche?

Möbel aus Buche können mit einem gleichfarbigen Buchenparkett kombiniert werden.

Man sollte dabei darauf achten, dass vor allem der Rotanteil in den Holzarten passt.

Es gibt helles Buchenparkett, aber auch rötliche Varianten. Die Bezeichnung Kernbuche oder Rotbuche bezieht sich auf das Alter und den inneren Holzanteil eines Baumstamms, bei dem die rötlichen Nuancen überwiegen. Die Wirkung kann sehr dezent sein, mit weiteren farblichen Akzenten kommt Spannung in den Raum.

Wer einen lebhafteren Einrichtungsstil wünscht, entscheidet sich für einen kontrastierenden Parkettboden. Buchenmöbel und ein Boden aus Wenge oder Nussbaum ergeben eine edle Wirkung. Exotische Hölzer in dunklen Farben eignen sich ebenfalls sehr gut als Partner für Möbel aus Buche.

Welches Parkett passt zu Eichenmöbeln?

Eiche ist in mehreren Abstufungen verfügbar. Es kommt unter anderem darauf an, ob es sich um jüngeres oder älteres Holz handelt, auch die Oberflächenbehandlung hat einen Einfluss auf den Farbton.

Eichenmöbel harmonieren grundsätzlich gut mit Eicheparkett im exakt gleichen Farbton. Diese Kombination kann aber ein wenig langweilig wirken. Für zusätzliche Akzente sorgen Tisch- und Stuhlbeine aus Metall statt aus Holz. Ein Teppich ist ebenfalls ein schöner Blickfang und lockert den Raum auf.

Vorsicht, wenn der Eichenparkettboden farblich nur leicht abweicht, besser ist in diesem Fall ein stärkerer Kontrast. Als Alternative eignet sich ein Parkettboden aus einem kontrastreichen Holz. Zu hellen Eichenmöbeln passt ein dunkler Boden, zu Wildeiche oder nachgedunkelter Eiche sieht Ahorn gut aus.

Zu Möbeln aus gekalkter oder weiß lasierter Eiche wirkt ein intensiver, dunkler Parkettboden elegant. Rustikale Eichenmöbel vertragen sich ausgezeichnet mit einem Dielenboden im Landhausstil, auch hier ist entweder der gleiche Farbton oder eine kontrastierende Holzfarbe ratsam.

Welches Parkett zu Nussbaum-Möbeln?

Möbel aus Nussbaum haben eine warme Ausstrahlung. Der angenehme rötlich-braune Farbton kommt hervorragend mit einem hellen Parkettboden zur Geltung. Parkett aus Erle, Esche, Ahorn oder heller Buche ergänzt die Möbel stilvoll. Auch die rötliche Kernbuche oder Rotbuche ist ein guter Holzlieferant für einen farblich passenden Boden. Wer eine luxuriöse, elegante Wohn-Atmosphäre bevorzugt, kann sich auch für sehr dunkles Parkett/Nussbaum entscheiden. Um eine dunkle Farbe zu erzielen, kann das Holz für das Parkett geräuchert oder mit dunklen Ölen behandelt werden. Möglich sind Abstufungen von Dunkelbraun bis fast Schwarz. Ein solcher Parkettboden ergibt zusammen mit Nussbaummöbeln eine exklusive Wirkung.