Vinylboden pflegen mit dem Wischmop

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Mit der richtigen Pflege wird Ihr Vinylboden lange Zeit sein ursprüngliches Aussehen behalten. Der Pflegeaufwand ist nicht hoch und kann in wenigen Schritten ausgeführt werden.

Was Sie brauchen ist ein Pflegemittel sowie einen Wischmopp oder ein anderes Arbeitsgerät.

Außerdem gibt es bestimmte Verhaltensweisen und Maßnahmen, die helfen, Kratzer und Druckstellen auf dem Vinylboden zu entfernen. Mit einer Schreibtischstuhl Unterlage schützen Sie Ihren Vinylboden zudem vor Kratzern. Was Sie tun können, um Ihren Vinylboden richtig zu pflegen – das erfahren Sie hier.

Vinylboden Pflege: Erstpflege nach dem Verlegen des Vinylbodens

Nach dem Verlegen des Vinylbodens ist es sinnvoll, sofort eine Vinylboden Pflege vorzunehmen.

Diese Grundpflege sorgt für eine Versiegelung des Bodenbelags, sodass er weniger anfällig ist für Verschmutzungen, Schmutzablagerungen und Kratzer.

Nachdem Sie den Fußboden von allen Unreinheiten befreit, ihn sorgfältig gereinigt haben und er trocken ist, können Sie mit der Erstpflege für den Vinylboden beginnen.

Tragen Sie ein für Vinylböden geeignetes Pflegemittel in zwei Arbeitsgängen auf, zwischen denen mindestens zwei Stunden liegen sollten.

Dazu verteilen Sie das Pflegemittel mit einem Wischmopp oder einem anderen Arbeitsgerät hauchdünn auf den Boden auf und lassen es zwei Stunden einwirken.

Diese lange Einwirkzeit ist notwendig, damit das Pflegemittel keine Schlieren bilden kann.

Bitte beachten Sie bei der Verwendung von Vinylboden Pflegemitteln auch die Angaben des Herstellers auf dem Etikett. Anschließend wiederholen Sie diesen Arbeitsschritt noch einmal.

Der Pflegefilm wirkt wie ein sehr dünner Lack, der sich schützend über den Bodenbelag legt. Manche Vinylböden sind bereits mit einem speziellen Oberflächenschutz ausgestattet, sodass eine Erstpflege nach dem Verlegen des Vinylbodens entbehrlich ist.

Grundsätzlich sollten Sie nach jeder Grundreinigung auch bei Vinylböden mit Oberflächenschutz die sogenannte Erstpflege durchführen.

Bei möblierten Räumen können Sie sich die Arbeit erleichtern, indem Sie in mehreren Abschnitten arbeiten und die Möbel zeitweilig entfernen oder aus dem Weg räumen.

Werden große Möbelstücke nicht beiseite geschoben, müssen Sie damit rechnen, dass später Glanzunterschiede auf der Oberfläche zu sehen sind.

Vinylboden pflegen mit der Maschine
Die Grundreinigung ist ein wichtiger Schritt, bevor die Erstpflege aufgetragen wird.

Vinylboden Pflege: Grundreinigung zum Auffrischen des Bodenbelags

Die Grundreinigung ist ein wichtiger Bestandteil der Vinylboden Pflege.

Sie dient nicht nur dazu, hartnäckige Verunreinigungen zu entfernen. Sie ist auch dann empfehlenswert, wenn Ihr Vinylboden seinen ursprünglichen Glanz verloren hat.

Für die Grundreinigung als pflegende Maßnahme mischen Sie Allzweckreiniger und Wasser in dem auf dem Etikett beschriebenen Mischungsverhältnis.

Tragen Sie diese Mischung mit einem Mopp, einem Wischer oder einem anderen Arbeitsgerät auf den Fußboden auf und lassen Sie es rund fünfzehn Minuten einwirken.

Danach entfernen Sie Rückstände von Reinigungs- und Pflegemitteln mit einem Schrubber mit weichen Borsten und ohne Tuch von der Oberfläche des Vinylbodens.

Anschließend nehmen Sie den gelösten Schmutz sorgfältig mit einem Wischtuch oder einem Wischmopp auf und wischen den Bodenbelag noch einmal mit klarem Wasser feucht nach und lassen ihn trocknen.

Dieses Prozedere können Sie abkürzen, indem Sie für die Grundreinigung eine Einscheibenmaschine verwenden, die Rückstände von Reinigungs- und Pflegemitteln zuverlässig entfernt.

Bei beiden Varianten führen Sie abschließend die bereits beschriebene Erstpflege durch, da Sie zum Schutz des Vinylbodens nach jeder Grundreinigung einen neuen Pflegefilm auftragen sollten. So lassen sich außerdem Glanzunterschiede wieder entfernen.

Vinylboden Pflege: So schützen Sie Ihren Vinylboden vor Schäden

Vinylböden sind grundsätzlich unempfindlich und pflegeleicht. Dennoch sind es spitze Steinchen, Schmutzpartikel und Möbelstücke, die ihn beschädigen können.

Doch mit bestimmten Maßnahmen können Sie unliebsame Kratzer vermeiden. Verwenden Sie zum Beispiel Schutzgleiter oder Filzgleiter unter Tischen, Stühlen und Möbeln, die ein sanftes Gleiten ermöglichen, ohne den Bodenbelag zu zerkratzen oder zu beschädigen, und mit denen Druckstellen im Fußboden verhindert werden.

Tauschen Sie harte Rollen an Bürostühlen gegen weiche aus. Statten Sie außerdem den Eingangsbereich mit Fußmatten aus Sisal, Kokos oder Gummi aus, sodass Schmutz, Steinchen und Staub vor dem Betreten des Wohnbereichs abgestreift werden können.

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Vinylboden reinigen mit dem Schwamm

Beliebte Reiniger für Vinylböden

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Vinylböden gehören im gewerblichen Bereich und in privaten Wohnräumen zu den gefragtesten Bodenbelägen.

Das liegt nicht nur an dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und den günstigen Möglichkeiten, online (auch Restposten) zu bestellen, sondern wegen der angebotenen Designböden auch an den zahlreichen Varianten und Farben zur individuellen Raumgestaltung.

Dank seiner Oberflächenbeschaffenheit ist ein Vinylboden einfach zu reinigen. Je nach Beanspruchung des Bodens empfiehlt sich eine trockene oder feuchte Reinigung und Pflege.

Welche Varianten es gibt und welche speziellen Maßnahmen Sie bei hartnäckigen Flecken ergreifen können – informieren Sie sich hier!

Vinylboden reinigen: Trockenreinigung mit dem Besen oder Staubsauger

Schnell werden kleine, an den Schuhen haftende Steinchen, Sand oder sonstiger Schmutz ins Haus oder in die Wohnung getragen.

Das gilt umso mehr, wenn Kinder und Haustiere im Haushalt leben. Diese Schmutzpartikel können den Vinylboden auf Dauer verkratzen, wodurch die Oberfläche stumpf wird. Diese Schäden im Vinylboden sind nur schwer zu reparieren.

Den losen Schmutz beseitigen Sie schnell und effektiv mit einem trockenen Mopp, einem Besen oder mit einem Vinylboden Staubsauger.

Anders als Mopp und Besen wirbelt der Staubsauger weniger Staubpartikel auf, die sich, meist nicht sichtbar, täglich auf dem Vinylboden ansammeln.

Für Staubsauger gibt es spezielle Vinylboden-Bürstenaufsätze, die schonend über den Boden gleiten, sodass Kratzer vermieden werden . Auch Staubsauger Roboter sind für die Reinigung von Vinylböden meist gut geeignet.

Vinylboden reinigen mit dem Wischmopp
Mehr braucht es meist nicht: Wasser, Wischmop und etwas Putzmittel genügen.

Vinylboden reinigen: Feuchtreinigung mit dem Wischmopp

Haften Verschmutzungen am Vinylboden, reicht die Trockenreinigung nicht mehr aus.

Dann sollte der Bodenbelag feucht gewischt werden. Um den Schmutz besser vom Boden lösen zu können, geben Sie etwas Spülmittel oder Allzweckreiniger in das Putzwasser. Entfernen Sie vor dem Putzen sämtliche Teppiche oder sonstigen Bodenmatten.

Nicht alle Reinigungszusätze sind für das Reinigen des Vinylbodens geeignet.

Verwenden können Sie Allzweckreiniger, Neutralreiniger, oder spezielle Reinigungsmittel für Vinylböden, Schmierseife und bestimmte Glasreiniger.

Achten Sie darauf, dass das Reinigungsmittel wirklich reinigt und keinen Film auf dem Boden hinterlässt.

Um das zu vermeiden, wischen Sie den Boden erneut mit klarem Wasser, dem Sie etwas Essig beimischen können (Vorsicht, nur bei Vollvinyl!), was gleichzeitig eine desinfizierende Wirkung hat und Schlierenbildung vermeidet.

Nicht verwenden sollten Sie Reiniger mit Lösungsmitteln (manche Glas- und Intensivreiniger), was zu Verfärbungen des Bodenbelags führen kann.

Verzichten sollten Sie auch auf Scheuermilch oder Scheuerpulver, die die Oberfläche des Vinylbodens beschädigen können.

Wenn Sie ein Reinigungsmittel zum ersten Mal verwenden, sollten Sie es an einer unauffälligen Stelle oder noch besser, an einem Musterstück Ihres Vinylbodens (z.B. Reste von der Vinylboden Verlegung) testen.

Wischen Sie den Vinylboden nebelfeucht. Das bedeutet, dass Sie den Wischmopp unbedingt auswringen und nicht nass auf den Boden verbringen sollten.

Wichtig ist, dass er nicht mehr tropft und dass Sie Pfützenbildung vermeiden. Auch wenn der Vinylboden wasserabweisend ist, kann er aufquellen, wenn bei einer zu feuchten Reinigung über einen längeren Zeitraum Wasser auf einer Stelle verbleibt (gilt nur, bei Klick-Vinyl mit HDF/MDF Träger).

Wenn Sie diesen Rat beherzigen, wird der Vinylboden nach rund fünf Minuten bereits trocken sein.

Sorgen Sie während und nach der Reinigung für eine ausreichende Raumbelüftung, damit die Feuchtigkeit abziehen kann.

Vinylboden reinigen mit dem Schwamm
Vermeiden Sie nach Möglichkeit die raue Seite des Schwammes. Dieser kann feiner Kratzer und Glanzunterschiede beim Reinigen verursachen

Vinylboden reinigen: Maßnahmen bei hartnäckigen Flecken

Nicht immer gelingt es durch das Vinylboden reinigen, alle Flecken zu entfernen. Hartnäckige Flecken behandeln Sie, indem Sie das Reinigungsmittel unverdünnt auf den Fleck geben und ihn über eine kurze Zeit einwirken lassen.

Handelt es sich um einen Spezialreiniger für Vinylböden, orientieren Sie sich an der auf dem Etikett des Reinigers angegebenen Einwirkzeit.

Bei manchen Flecken kann es sinnvoll sein, das Reinigungsmittel mit einem Schwamm leicht einzumassieren, während sich für strukturierte Oberflächen Bürsten mit weichen Borsten eignen.

Sind Sie sich unsicher bezüglich der Wirksamkeit des Reinigungsmittels, testen Sie seine Wirkung zuvor an einem Musterstück oder an einer wenig sichtbaren Stelle.

Vor allem Schwämme mit einer rauen Oberfläche sollten vermieden werden, da Sie irreversible Glanzunterschiede oder feine Kratzer verursachen können

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Alternativ können Sie den Bodenbelag mit einer Ein- oder Mehrscheibenmaschine bearbeiten, die sich für eine Intensivreinigung eignet.

Nach einer kurzen Einwirkzeit eines speziellen Reinigers für Vinylböden wird der Boden mit einem rotierenden Nylonpad bearbeitet.

Da haben Schichtablagerungen und starke Verschmutzungen keine Chance.

Anschließend wird der Fußboden feucht gewischt. Diese Art der Intensivreinigung wird meist von Profis durchgeführt, da die Handhabung der Maschinen einiges an Übung erfordert.

Vinylboden reinigen mit einer Einscheibenmaschine
Die Reinigung von Vinylböden mit der Einscheibenmaschine ist Profisache.

Wenn Sie den Vinylboden regelmäßig reinigen und Flecken so schnell wie möglich entfernen, um dauerhafte Schäden zu vermeiden, werden Sie lange Freude an diesem robusten und widerstandsfähigen Bodenbelag haben.

Vinylböden auf Fliesen oder Parkett verlegen

Sind Fliesen unansehnlich geworden oder farblich aus der Mode gekommen, beginnt die Suche nach Alternativen, wenn neue Fliesen keine Option sind.

Eine Möglichkeit, einen gefliesten Fußboden zu überdecken, sind Vinylböden.

Doch geht es überhaupt, Vinylboden auf Fliesen zu verlegen?

Die Antwort lautet: Es kommt darauf an, denn nicht jeder Vinylboden ist dafür geeignet, und auch beim Verlegen gibt es einige Besonderheiten zu beachten.

Welcher Vinylboden für das auf Fliesen verlegen geeignet ist und welcher nicht und welche Besonderheiten es zu beachten gilt – das erfahren Sie hier.

Welche Vinylböden eignen sich fürs Verlegen auf Fliesen?

Es gibt drei verschiedene Arten von Vinylböden, nämlich Vollvinyl, Klick-Vinyl und Klick-Vinyl mit HDF Träger, die unterschiedliche Eigenschaften und dementsprechend Vorteile und Nachteile aufweisen und die auf unterschiedliche Weise verlegt werden, sodass nicht jeder Vinylboden für das Verlegen auf Fliesen geeignet ist.

Vinylböden auf Fliesen werden gespachtelt
Die Spachtelschicht auf der die Vinylplanken später aufgeklebt werden.

Ist Vollvinyl für das Verlegen auf Fliesen geeignet?

Bei Vollvinyl handelt es sich um 2 bis 4 Millimeter dicke Planken, die landläufig auch als PVC Streifen bezeichnet werden. Das ist der ursprüngliche und typische Bodenbelag, wenn von einem Vinylboden, von einem Designboden aus Vinyl oder von Designvinyl die Rede ist. Vollvinyl wird fest mit dem Untergrund verklebt verlegt. Aus diesem Grund ist dieser Bodenbelag extrem robust und widerstandsfähig, sodass er sogar im gewerblichen Bereich und im Ladenbau Verwendung findet.

Die Vorteile und Nachteile

Der Vorteil von Vollvinyl ist, dass dieser Bodenbelag auf den Fliesen verklebt wird und fest mit dem Untergrund verbunden ist.

Das verleiht dem Vinylboden Stabilität, sodass der Boden beim Begehen nicht wippt und auch nicht klappert. Stattdessen fühlt er sich sicher und fest an. Vollvinyl ist außerdem resistent gegen Wasser und gegen Wärmeeinstrahlung. Zusammen mit der Spachtelschicht erreicht der Vollvinyl Bodenbelag eine maximale Höhe zwischen 5 und 8 Millimetern, sodass Türen, wenn überhaupt, nur geringfügig abgeschliffen werden müssen.

Der Nachteil von Vollvinyl ist, dass das Verlegen durch das sorgfältige Verkleben auf den Fliesen aufwendiger und deshalb auch kostenintensiver gegenüber dem Klicksystem ist.
Wir empfehlen unseren Kunden diese Variante, wenn es darum geht, Vinylboden auf Fliesen zu verkleben.

Ist Klick-Vinyl fürs Verlegen auf Fliesen geeignet?

Anders als Vollvinyl besteht Klick-Vinyl aus 8 bis 12 Millimeter dicken Klick-Elementen, ähnlich dem Klick-Laminat. Aufgrund des Klick-Systems wird Klick-Vinyl mit einem Vinylschneider zugeschnitten und dann lose auf einer Schaumunterlage beziehungsweise einer Trittschalldämmung für Vinyl verlegt und nicht verklebt. Besteht das Klick-Vinyl aus Vollvinyl, ist es zumindest gegen Wasser unempfindlich.

Die Vorteile

Der entscheidende Vorteil von Klick-Vinyl ist, dass dieser Vinylboden durch das Klicksystem sehr schnell und mit wenig Aufwand verlegt werden kann. Deshalb können sich auch Heimwerker an diese Aufgabe wagen. Nach einer sorgfältigen Reinigung wird der Vinylboden schwimmend auf der Trittschalldämmung verlegt, wobei ausreichend Abstand zur Wand gehalten werden sollte. Ist diese Arbeit erledigt, werden abschließend die Fußleisten angebracht.

Die Nachteile

Der Nachteil von  Klick-Vinyl ist, dass der Boden, ebenso wie Laminat, klappern und bei einem unebenen Untergrund leicht wippen kann.

Abhängig von der Qualität des Klick-Vinyls kann sich das Material dadurch, dass es nicht fest am Boden fixiert ist, infolge von hoher Luftfeuchtigkeit oder starker Sonneneinstrahlung und sehr hohen Temperaturen verziehen.

Außerdem reagiert Klick-Vinyl sehr viel empfindlicher auf Wasser als die verklebte Variante mit Vollvinyl. Insgesamt erreicht Klick-Vinyl eine hohe Aufbau-Dicke, sodass zusammen mit der Trittschalldämmung 12 bis 15 Millimeter erreicht werden können. Deshalb kann es passieren, dass der Fußboden mit dem neu verlegten Vinylboden insgesamt zu hoch wird, sodass das Öffnen der Türe sowie andere Konstruktionen in diesem Raum beeinträchtigt werden.

Klick-Vinyl nur in Ausnahmefällen auf Fliesen verlegen

Auch wenn sich Vinylboden schwimmend auf Fliesen verlegen lässt, empfehlen wir unseren Kunden diese Variante nur in begründeten Ausnahmefällen.

Eine dieser Ausnahmen ist das Verlegen eines Vinylbodens auf vorhandenen Fliesen mit einer Fußbodenheizung. Die meisten Vinylböden werden von den Herstellern für Fußbodenheizungen freigegeben, allerdings mit der Einschränkung, dass sich die Fußbodenheizung auf eine maximale Temperatur von 28 Grad Celsius begrenzen lässt.

Darüber hinausgehende Werte sind meist nicht von der Herstellergarantie gedeckt. Für den maximalen Wirkungsgrad der Fußbodenheizung ist Klick-Vinyl besser als Vollvinyl geeignet. Durch die Trittschalldämmung kann jedoch die Wärmedurchlässigkeit beeinträchtigt werden.

Vinylboden wird auf Fliesen verklebt
Fliesen werden erst überspachtelt bevor der Klebstoff aufgetragen wird.

Ist Klick-Vinyl mit HDF Träger fürs Verlegen auf Fliesen geeignet?

Klick-Vinyl mit HDF Träger ist die niedrigste Qualitätsstufe bei Vinylböden. Laminatböden werden ebenso aus sogenannten HDF beziehungsweise MDF Trägern gefertigt, wobei es sich um hochverdichtete Holzfaserplatten handelt. Anders als Laminatböden sind Klick-Vinylböden mit HDF Träger mit einer ca. 1 Millimeter dünnen Vinyl Schicht überzogen. Diese Konstruktion ist allerdings sehr empfindlich in Bezug auf Wasser und eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Hat diese Art von Vinylboden einmal Wasser abbekommen und sich dadurch verformt, nimmt er seine ursprüngliche Form nicht mehr an. Die Verwerfungen bleiben auch nach dem Trocknen noch bestehen. Aus diesem Grund ist  es nicht empfehlenswert, Klick-Vinyl mit HDF Träger als Vinylboden auf Fliesen zu verlegen.

Warum nur Profis Ihr Vollvinyl auf Fliesen verlegen sollten

Vinylboden sollte aus verschiedenen Gründen nur von Profis auf Fliesen verlegt werden.

Zunächst muss der Untergrund sorgfältig gereinigt werden. Anschließend wird eine Spezialgrundierung aufgetragen, bei der es sich entweder um eine Mischung aus Epoxidharz mit Quarzsand oder aus PU-Grundierung (Polyurethan) mit Quarzsand handelt. Darauf wird eine Ausgleichsmasse verbracht und der Untergrund sorgfältig gespachtelt und begradigt.

Nur so ist es möglich zu verhindern, dass sich die Struktur der Fliesen oder auch die Fugen nicht durchdrücken und durch den Vinylboden sichtbar werden. Diese vorbereitenden Maßnahmen sind auch deshalb erforderlich, weil der Kleber für den Vinylboden einen saugfähigen Untergrund benötigt, um ausreichend Halt zu finden und langfristig zu haften.

Erst durch die Verspachtelung entsteht eine glatte und stabile Oberfläche, die nach dem Trockenvorgang geschliffen wird, um Unebenheiten auszugleichen und um einen von Rückständen freien und makellosen Untergrund zu schaffen. Erst dann kann der Vinylboden aus Vollvinyl verlegt und verklebt werden.

Sie suchen einen Fachbetrieb, bei dem Sie einen Vinylboden kaufen oder von dem Sie einen Vinylboden verlegen lassen können, bei dem Ihre Fragen beantwortet werden und Sie eine ausführliche Beratung erhalten? Dann kontaktieren Sie uns noch heute.

Vinylboden Untergrund spachteln

Das Wichtigste für die erfolgreiche Vinylboden-Verlegung, ist die Untergrundvorbereitung. Im Folgenden werden wir die wichtigsten Punkte – Risse verharzen, die richtige Grundierung auftragen und den Untergrund nivellieren – besprechen.

Vinylboden Untergrund: Estrichrisse verharzen

Risse im Untergrund unseres Vinylboden (Estrich) sind völlig normal. Oft treten diese bei frisch eingebrachten Estrichen als Nebenerscheinung der Trocknung auf.

Aber auch bei Altbausanierungen – z.B. nach dem Entfernen eines alten Teppichs – treten Risse im Estrich auf. Ein fertiger Untergrund für Vinylböden darf jedoch keine Risse mehr aufweisen.Risse im Vinylboden Untergrund müssen vor dem Verlegen eines Vinylbodens mit einem speziellen Harz verschlossen werden – sonst bewegen sich die beiden voneinander getrennten Estrichteile und die später aufgebrachte Spachtelmasse platzt ab. Kein guter Untergrund für einen Vinylboden. Um die Risse im Untergrund zu verschließen, müssen diese mit einem Trennschneider (z.B. Flex) aufgetrennt und anschließend mit einem sog. „Gießharz“ verschlossen werden.

Achtung: Unbedingt vorher feststellen, ob es sich um einen Heizestrich handelt. Wenn ja, darf auf keinen Fall die Flex ausgepackt werden. Dies sollte wenn dann nur ein absoluter Fachmann tun, der sich zuvor mit einem Spezialisten für Heizestriche besprochen hat. Sonst ist der Estrich schneller geflutet als uns lieb ist.

Vinylboden Untergrund: Risse verharzen – Checkliste:

Soweit, so gut – weg mit den Rissen im Untergrund

Damit die Risse ein für alle Mal geschlossen werden (und wir den Untergrund endlich für unseren Vinylboden verwenden können), müssen wir zunächst die gute alte Flex auspacken.

Jetzt fräsen wir mit der Flex und einer Betontrennscheibe einmal den kompletten Riss entlang. Eine Flex mit Absaugung ist zu empfehlen, weil der ganze Raum sonst von oben bis unten zu gestaubt wird.

Querverbindungen im Untergrund schaffen

Anschließend fräsen wir im Untergrund quer zum Riss, ca. alle 50 cm einen kleinen Trennschnitt in den Estrich (Länge ca. 15 cm). Das Ganze sollte in etwa aussehen wie eine schlecht genähte Narbe 🙂

Jetzt saugen wir den kompletten, aufgetrennten Riss inklusive der Quertrennschnitte sauber aus.

Anschließend legen wir sog. Wellenverbinder (meist aus Blech) oder alternativ je einen Stahlnagel à 10 cm in jeden der Quertrennschnitte des Untergrundes.

Der Sinn: Das Kunstharz alleine reicht nicht aus, um die beiden Estrichhälften zu verbinden. Es muss Metall zur Armierung eingebracht werden. Das Kunstharz ist später nur zur Fixierung und als Füllmaterial für den Riss im Vinylboden-Untergrund gedacht.

Kunstharz für den Vinylboden Untergrund anmischen.

Es empfiehlt sich, auf jeden Fall ein spezielles Gießharz für Estriche zu verwenden. Selten wird auch Polyesterspachtel dazu verwendet. Dieser ist jedoch nicht flüssig genug, um den Riss im Untergrund vollkommen auszufüllen. Daher ist davon abzuraten.

Das Gießharz ist meistens ein sog. 2-Komponenten Gießharz. Es wird also aus 2 Komponenten angemischt, die dann eine chemische Reaktion vollführen. Man hat meistens ca. 20 Minuten Zeit um das Gebräu zu verarbeiten – danach wird es zäh und anschließend hart.

Achtung: angemischtes Gießharz wird beim Aushärten sehr heiß. Der Überschuss in der Dose/Flasche muss daher unbedingt im Freien gelagert werden – fernab von brennbaren Gegenständen.

Jetzt gießen wir das Gießharz in den zuvor ausgesaugten Riss und in sämtliche Quertrennschnitte.

So, fast fertig. Jetzt noch schnell Quarzsand über den frisch ausgeharzten Riss verstreuen. Sonst hält die Spachtelmasse später nicht, denn das Gießharz ist nach dem Aushärten aalglatt.

Vinylboden Untergrund grundieren

Bevor wir den Vinylboden auf dem Untergrund verlegen können, muss der Vinylboden Untergrund plangespachtelt werden. Und bevor wir das tun können, muss der Untergrund grundiert werden. In der Regel kommen zwei Szenarien in Frage:

  1. Wir haben einen saugfähigen Untergrund (z.B. Estrich) für unseren Vinylboden
  2. Wir haben keinen saugfähigen Untergrund (z.B. Fliesen) für unseren Vinylboden
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Richtig gelesen. Fliesen können überspachtelt werden (und können somit auch als Untergrund für Vinylböden dienen) – wenn man die richtige Grundierung verwendet.

Wir rühren die Grundierung an und tragen diese mit einer Schaumstoffwalze flächendeckend auf den kompletten Untergrund auf. Fertig.

Vinylboden Untergrund grundieren

Vinylboden-Untergrund nivellieren

Jetzt muss der Untergrund komplett nivelliert bzw. egalisiert werden. Das bedeutet: den Untergrund von Unebenheiten befreien, sodass diese egal werden.

Hierzu wird eine zementäre Ausgleichsmasse angerührt. Diese soll dann später mit einer Stärke von ca. 3-5 mm auf den Untergrund aufgebracht werden.

Wir brauchen zur Vorbereitung des Untergrunds für den Vinylboden:

Am besten ist man zum Spachteln des Untergrundes zu zweit. Sonst kommt man sehr ins Schwitzen, weil man ständig mit Wasser holen beschäftigt ist, gleichzeitig aber eigentlich schon wieder rühren müsste, damit die Spachtelmasse nicht antrocknet.

Die Leistung der Bohrmaschine darf außerdem nicht überschätzt werden. Beim Anrühren von Spachtelmasse hat schon so manche Bohrmaschine den Geist aufgegeben.

Im Zweifel, besser ein Rührwerk nehmen.

Vinylboden Untergrund spachteln

Das Wichtigste:

  • Die Spachtelmasse muss richtig verrührt werden – sonst Körnchenbildung in der Oberfläche
  • Die Spachtelmasse muss gleichmäßig verteilt werden
  • „Haufen“ vermeiden
  • „Nass in nass“ arbeiten. Keinesfalls darf die Spachtelmasse am Rand antrocknen.
  • Die Wassermenge muss zu 100% eingehalten werden – hier einfach die Hinweise des Herstellers auf der Verpackung lesen/einhalten

Vinylboden Untergrund vorbereiten: Spachtelmasse glatt schleifen

Wenn die komplette Fläche gespachtelt wurde und anschließend durchtrocknen durfte, muss sie noch sauber geschliffen werden.

Hierzu nehmen wir eine Einscheibenmaschine (mit Absaugung) und legen eine grobe Schleifscheibe darunter (Korn 24 oder 36). Jetzt fahren wir den kompletten Estrich damit ab und entfernen letzte Unebenheiten sowie Körnchen etc.

Eine gute Einscheibenmaschine kostet weit über 1000,- Euro. Daher empfiehlt es sich, diese beim örtlichen Baumarkt auszuleihen. Als Unterlegscheibe benötigen Sie eine Schleifscheibe mit sehr grober Körnung – K24 oder K36. Diese ist ebenfalls beim Verleih-Service zu erstehen.

Anschließend muss noch alles abgesaugt werden. Fertig ist der Untergrund für unseren Vinylboden.

Weiter geht’s mit dem Vinylboden verlegen mittels Vinylschneider.

Weiterführende Links:

Klebstoff auftragen beim Vinylboden verlegen

Die wichtigste Frage zuerst:
Vinylboden schwimmend verlegen oder besser verkleben?

Aufgrund unserer einschlägigen Erfahrung raten wir in fast allen Fällen von einer schwimmenden Verlegung von Vinylböden ab.

Ein schwimmend verlegter Vinylboden, der sich aufgrund von Temperaturschwankungen verformt hat
Ein schwimmend verlegter Vinylboden, der sich aufgrund von Temperaturschwankungen verformt hat 😀

Viele Hersteller von Vinylböden schreiben in Ihren Verlegerichtlinien, dass der Boden nicht unter Fenstern mit starkem Lichteinfall oder Räumen mit hohen Temperaturen verlegt werden darf.

Was hat diese Tatsache mit der Frage „schwimmend oder verklebt verlegen“ zu tun?

Die meisten (Klick-) Vinylböden zur schwimmenden Verlegung bestehen aus Vollvinyl, welches sich bereits bei Sommertemperaturen verformen kann. Unter Fenstern mit viel Lichteinfall geschieht dies besonders schnell.

Dies äußert sich in der Bildung von „Hügeln“ (konvexe Verformung) und kann den Boden in der Raummitte nach oben drücken.

Hierdurch kann es vorkommen, dass sich Türen nicht mehr öffnen lassen (!) oder dass sich der Boden irreversibel verformt. Daher ist unserer Erfahrung nach in fast allen Fällen von einer schwimmenden Verlegung abzusehen.

Betrachtet man außerdem die Preise für Vinylböden, inkl. Verlegekosten, bietet die schwimmende Verlegung keinen Preisvorteil gegenüber der viel hochwertigeren und haltbareren verklebten Variante.

Vinylboden schwimmend verlegen: Vorteile

  • schnelle Verlegung
  • auch für Laien durchführbar
  • für Selbstverleger sehr günstig

Vinylboden schwimmend verlegen: Nachteile

  • hohe Anfälligkeit gegen Wärme
  • Gefahr der Fugenbildung
  • Gefahr des Aufstellens der einzelnen Elemente
  • Kein Preisvorteil gegenüber einer (wesentlich hochwertigereren) verklebten Verlegung durch einen Dienstleister

Das Vinylboden kleben ist nicht die einfachste, jedoch die beste Möglichkeit, um einen stabilen und beständigen Bodenbelag zu erhalten. Allerdings müssen die Vorarbeiten sehr präzise ausgeführt werden, damit der Vinylboden perfekt auf dem Untergrund verklebt werden kann.

Zur Verfügung stehen folgende Methoden:

  1. eine vollflächige Verklebung mittels Klebstoff und Zahnspachtel
  2. das Verkleben mit einem selbstklebenden Belag

Wie das Vinylboden kleben genau funktioniert, worin sich beide Methoden unterscheiden, erfahren Sie gleich.

Schwimmend verlegter Vinylboden bäumt sich auf
Noch ein schwimmend verlegter Vinylboden, der besser verklebt worden wäre 🙂

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Verklebung

Es müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, um einen Vinylboden so zu verkleben, dass er gleichmäßig und ohne Abdruck auf dem Boden aufliegt. Dazu gehört ein sauberer, zementär gespachtelter und glatt geschliffener Untergrund. Wie Sie den Untergrund perfekt vorbereiten, erfahren Sie hier.

Ist der Untergrund nicht perfekt gespachtelt und geschliffen, kann der Vinylboden nach dem Verkleben schlimmstenfalls Dellen aufweisen oder Wellen aufweisen.

Dann war die ganze Mühe umsonst… 🙁

Die verschiedenen Arten der Verklebung

1. Die vollflächige Verklebung

Bei der vollflächigen Verklebung wird auf den gut vorbereiteten Untergrund mit einem Zahnspachtel Dispersionsklebstoff (ein Nassklebstoff) aufgetragen, auf dem anschließend die 2 bis 4 Millimeter dicken Vinyl-Planken verlegt werden.

Bei der sog. „vollflächigen Verklebung“ wird immer in Bahnen gearbeitet, die einem Vielfachen der Breite einer Planke entsprechen. Was genau damit gemeint ist, sehen Sie im gleich folgenden Video.

Dazu wird der Nassklebstoff großflächig über die gesamte Breite exakt mit einer Zahnspachtel auf den Untergrund aufgetragen und nach kurzem Ablüften ins Kleberbett gelegt. Beim vollflächigen Vinylboden kleben muss schnell gearbeitet werden, da der Nassklebstoff bereits nach 30 bis 40 Minuten nicht mehr richtig haftet.

Wie viel Klebstoff auftragen?

Außerdem darf nicht zu viel und auch nicht zu wenig Klebstoff auf den Untergrund aufgetragen werden, um eine optimale Haftung zu erzielen. Wenn man einen Vinylboden verklebt, macht man dies mit einer sog. Zahnspachel. Diese gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Je nach Größe der „Zähne“ werden unterschiedliche Mengen an Klebstoff aufgetragen. Welche Zahngröße Sie genau brauchen, erfahren Sie beim Hersteller/Händler Ihres Vinylbodens.

Video: Vinylboden mit Klebstoff und Zahnspachtel verkleben

Die Vorteile eines verklebten Vinylbodens

Verklebter Vinylboden bietet zahlreiche Vorteile, nämlich diese:

  • Vollvinyl wird fest mit dem Untergrund verklebt, sodass der Bodenbelag sehr stabil und widerstandsfähig ist. Das ist auch der Grund, weshalb er unter anderem im Ladenbau sowie im Messe– und Eventbereich verwendet wird.
  • Auch bei einer Fußbodenheizung ist das Vinylboden kleben die beste Lösung, da die geringe Aufbauhöhe und die feste Verbindung des Bodenbelags mit dem Untergrund eine direkte Wärmeübertragung ermöglichen.
  • Ein verklebter Vinylboden genügt höchster Beanspruchung und bietet eine gute Raumakustik.

Wer als Mieter einen Vinylboden kleben lassen möchte, sollte zuvor die Erlaubnis des Vermieters einholen, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein.

2. Vinylboden mit selbstklebender Unterseite

Beim Verkleben mit einem selbstklebenden Belag ist die Rückseite eines Moduls beziehungsweise einer Planke bereits mit Klebstoff präpariert, der durch eine Folie geschützt ist. Diese wird beim Vinylboden kleben einfach abgezogen, und die Vinyl-Planke wird auf den zuvor grundierten Unterboden aufgebracht.

Diese, für das Vinylboden kleben verwendete Technik ist bei Heimwerkern beliebt, da sie kein Geschick mit Klebstoff und Zahnspachtel erfordert. Dennoch ist v. a. beim Anlegen der ersten Reihen äußerste Präzision gefragt.

Um einen selbstklebenden Vinylboden erstklassig zu verlegen, ist nicht nur handwerkliches Geschick erforderlich. Es erfordert auch eine Menge Zeitaufwand. Ausgebildeten Handwerkern geht die Arbeit sehr schnell von der Hand. Einen unserer Handwerksbetriebe finden Sie auch in Ihrer Nähe.

Video: selbstklebenden Vinylboden verlegen

Verlegen von selbstklebendem Vinylboden

Bevor der Vinylboden auf dem bereits vorbereiteten Untergrund verklebt werden kann, sollte er sich rund 24 Stunden vor dem Verkleben im Verlegeraum akklimatisieren, sodass er sich dem Raumklima anpassen kann.

Verlegerichtung bestimmen

Da die Türe die Hauptblickrichtung in den Raum ist, wird von hier aus mit dem Verlegen begonnen. Der erste Schritt ist der Wichtigste, da er darüber entscheidet, dass die erste Reihe und die sich daran anschließenden Reihen exakt verlegt werden.

Um eine gerade Linie zu erzeugen, kann eine Schlagschnur verwendet werden:

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Alternativ dazu kann auch ein Bodenlaser verwendet werden:

Auf der Rückseite der Planke befindet sich (meist) ein Pfeil, der die Verlegerichtung anzeigt.

Diese Richtung muss bei allen Dielen zwingend eingehalten werden. Die rückseitige Folie wird etwas abgezogen und die erste Diele exakt an der Hilfslinie platziert.

Dann wird die restliche Folie abgezogen und die Diele am Fußboden festgedrückt.

Dielen, die größenmäßig angepasst werden müssen, werden mit einem scharfen Messer angeritzt und dann abgeknickt. Die zweite Dielenreihe wird dann um mindestens ein Drittel versetzt zur ersten Reihe angeordnet.

Bei Vollvinyl ist meist kein Vinylschneider oder ähnliches Werkzeug nötig.

Die für die Heizungsrohre benötigten Löcher werden im Idealfall mit einem Forstnerbohrer gefertigt (bei schwimmend verlegtem Vinyl).

Bei verklebtem Vollvinyl ist es möglich, die Löcher mit einem Cutter, oder Teppichmesser quadratisch anzuritzen und herauszubrechen. Am Schluss werden die Sockelleisten an der Wand verschraubt.

Das brauchen wir zum Vinylboden verkleben:

Den Raum vermessen, bevor man klebt

Vor dem Verlegen des Vinylbodens müssen wir uns gut überlegen, wo wir unsere ersten 3-5 Reihen platzieren wollen.

Typischerweise ist dies z.B. eine Außenwand, welche die gesamte Raumlänge/Breite abdeckt.

Außerdem sollten wir messen, ob unsere Wand der Wahl zumindest einigermaßen parallel zur gegenüberliegenden Wand liegt. Ist dies nicht der Fall, können am Ende Schrägschnitte nötig sein, die nicht sehr schön aussehen.

Im Zweifelsfall sollte besser etwas mehr gemessen und ausgemittelt werden.

Vinylboden für die Verlegung richtig zuschneiden

Vinylböden können z.B. mit einer großen Schere oder einem Teppichmesser geschnitten werden. Profis ritzen nur die Oberfläche mit einem scharfen Messer an und brechen die Vinylplanke dann einfach ab. Dies ist die schnellste Art der Vinylboden-Verlegung.

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Nicht zu viel Klebstoff auftragen

Der Klebstoff hat eine begrenzte Zeit in der er seine Klebekraft erhält.

Wartet man zu lange, muss der Klebstoff mühsam von Boden abgeschabt werden. Daher empfiehlt es sich vorher genau anzuzeichnen, wie weit man den Klebstoff aufbringt.

Beispiel:

Wir möchten 5 Reihen gleichzeitig verlegen. Nehmen wir weiter an, eine Planke hat eine Breite von genau 17 cm. Also ziehen wir eine Markierung die 17 cm x 5 breit ist (85 cm).

Wir tragen den Klebstoff also auf eine Spur von genau 85 cm Breite auf.

Anschließend verlegen wir unsere ersten 5 Reihen des Vinylbodens auf dem Klebstoffbett. Danach zeichnen wir die nächsten 85 cm an und so weiter.

Bonus Tipp #1:

Nach jeder Bahn die verlegt wurde, sollte der Belag nochmals angedrückt werden.

Hierzu gibt es z.B. spezielle Metallwalzen, die auch bei der Verlegung von Teppichböden zum Einsatz kommen. Solche Walzen können in der Regel bei jedem Baumarkt ausgeliehen werden.

Alternativ kann z.B. ein Brett mit einem Handtuch umwickelt werden, mit welchem man dann den frisch verlegten Vinylboden „entlang anreibt“.

Bonus Tipp #2:

Selbst Profis passiert es beim Verlegen, dass etwas Klebstoff auf den Vinylboden gelangt.

Statt diesen jedoch gleich abzuwaschen, sollten Sie besser warten, bis der Klebstoff abgetrocknet ist.

Beim Abwaschen verteilt sich der Klebstoff nur noch mehr und ist später schwer aus den Fugen zu entfernen. Lässt man ihn hingegen abtrocknen, kann er meist nach der Verlegung des Vinylbodens einfach abgezogen werden.

Bonus Tipp #3

Wenn Sie die Vinylboden-Verlegung für mehrere Stunden oder Tage unterbrechen müssen, entfernen Sie überschüssigen Klebstoff vom Untergrund.

Hierzu nehmen Sie am Besten ein Holzbrett mit einer geraden Kante und drücken damit den überschüssigen Klebstoff am Boden platt.

Besonders wichtig ist dies im Bereich der Kanten des bereits verlegten Vinyls. Andernfalls muss der Klebstoff am nächsten Tag mühsam mit einem Schaber abgeschabt werden.

Zu guter Letzt: wenn Ihr Vinylboden fertig verlegt wurde, schützen Sie Ihn an stark frequentierten Bereichen mit einer Bodenschutzmatte.

Weiterführende Links:

  • https://www.wineo.de/designboden/kleben-oder-klicken/
  • http://www.fussboden-gutachter.de/elastische-belaege/21-designbelaege-kleben
  • https://www.pergo.de/de-de/vinylboden/vinyl-verlegen/leim
Vinylboden Hersteller
Vinylboden & Gesundheit / Schadstoffe

Viele unserer Kunden bewegt die Frage, ob Vinylböden Schadstoffe enthalten, die der Gesundheit auf längere Sicht Schaden zufügen könnten.

So steht Vinylboden beispielsweise unter Verdacht, bereits während der Produktion die Umwelt stark zu belasten oder schädliche Weichmacher zu enthalten.

Dieser Beitrag erklärt:

  • wie die verschiedenen Belagsarten hergestellt werden,
  • woraus sie bestehen,
  • welche Stoffe tatsächlich enthalten sind
  • und aus welchen Gründen Vinylböden für die Gesundheit in der Regel ungefährlich sind

Umweltverträglicher Vinylboden ohne Schadstoffe

Vor allem die europäischen Vinylboden Hersteller haben sich in den letzten Jahren ihrer Verantwortung gestellt und viel Entwicklungsarbeit in die Produktion umweltfreundlicher Vinylböden gesteckt.

Ziele waren unter anderem, die Beläge möglichst klimaneutral herzustellen und so auszurüsten, dass sie der Umwelt bei der Entsorgung nicht schaden.

Heute gibt es eine riesige Auswahl an strapazierfähigem, extrem pflegeleichten Vinylböden, die keine die Gesundheit schädigenden Weichmacher, wie beispielsweise in konventionellem PVC enthaltene Phtalate enthalten.

Die Entwicklung ist inzwischen sogar schon so weit fortgeschritten, dass manche Produzenten sogenannte Bio-Böden mit weichmachenden Bestandteilen aus Rapsöl, die strengsten EU-Vorgaben genügen, anbieten.

Vinylboden: Gesundheit & Schadstoffe
Vinylböden aus Vollvinyl sind gesundheitlich unbedenklich. So unbedenklich, dass man darauf essen kann.

Merkmale von pflegeleichtem Vinylboden bezüglich Gesundheit

Bereits in den 80er Jahren wurden die Prüfverfahren unabhängiger und staatlicher Institutionen verschärft und die Herstellungsverfahren moderner PVC Böden drastisch verbessert.

Seither verbesserten sich nicht nur die Eigenschaften von Vinylboden bezüglich Gesundheit und Umwelt, sondern gleichzeitig auch dessen Eigenschaften. Fortschrittliche Vinylböden sind aufgrund ihrer Zusammensetzung und Oberflächenstruktur außerordentlich strapazierfähig, rutschhemmend, trittschalldämmend, hygienisch, antiallergisch und pflegeleicht.

Weder giftige Inhaltsstoffe noch gefährliche Weichmacher gefährden die Gesundheit, sodass ein Vinylboden ohne Schadstoffe bedenkenlos in Wohnzimmern, Bädern, Kinderzimmern, Arztpraxen, Krankenhäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen verlegt werden kann. Darüber hinaus lassen die vielfältigen Designs jede Menge Raum für die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten.

Homogen oder heterogen: Welcher Vinylboden ist für die Gesundheit besser?

Homogener Vinylboden & Gesundheit

Homogene Fußbodenbeläge aus Vollvinyl werden üblicherweise als Bahnenware hergestellt. Weil sie durchgehend lediglich aus einer Materialkomposition bestehen sprechen Experten häufig auch von sogenannten Einschichtbelägen. Ein Einschicht-Vinylboden ohne Schadstoffe besteht aus rund 55 % PVC, Füllstoffen, Additiven und Pigmenten. In einem speziellen Mischverfahren werden die Komponenten miteinander vermischt und danach unter starker Wärmeeinwirkung mittels Walzen zu Bahnen geformt.

Heterogener Vinylboden & Gesundheit

Im Vergleich dazu bestehen heterogene Beläge aus mehreren Schichten, wobei es sich zumeist um untenliegende Trägerschichten, wie HDF oder MDF und eine obere Nutzschicht handelt. Die obere Schicht besteht aus den bereits genannten Komponenten und ist im Wesentlichen für die Nutzungsdauer verantwortlich. Die Trägerschichten sind mit Kreiden, Füllstoffen, Additiven Stabilisatoren, manchmal auch mit Formaldehyd angereichert.

Vinylboden Gesundheit & Schadstoffe
Vinylböden sind perfekt fürs Kinderzimmer: Langlebig, robust und gesundheitlich unbedenklich.

Fazit bezüglich Gesundheit und Umwelt:

Obwohl ein Boden mit Trägerschicht, wie beispielsweise Klick-Vinyl Formaldehyd enthalten kann, wirkt sich weder ein homogener noch ein heterogen aufgebauter Vinylboden auf die Gesundheit nachteilig aus. Darüber hinaus enthält ein in der EU produzierter Vinylboden gemäß Anordnung so wenige Schadstoffe in zulässiger Menge, dass er weder bei der Produktion noch bei der Entsorgung ein Problem für die Umwelt darstellt.

Vollvinyl ohne Schadstoffe vs. Vinylboden mit Trägerschicht

Weitere wesentliche Vor- und Nachteile

Obwohl ein heterogener Vinylboden für die Gesundheit ebenso wenig ein Risiko darstellt, wie Bahnenware, ist er den homogenen Belägen in Hinblick auf die Strapazierfähigkeit und Wasserfestigkeit deutlich unterlegen.

Deshalb finden sogenannte (meist heterogenen) Klick-Vinylböden hauptsächlich im privaten Bereich bzw. in weniger strapazierten Räumen Verwendung. Dagegen sind homogene Vinylböden aus Vollvinyl extrem strapazierfähig und bei fachmännischer Vinylboden Verlegung mittels Klebstoff absolut wasserfest. Daher sind sie die ideale Wahl für stark frequentierte Privaträume, Küchen, Nassbereiche, wie Duschen und Bäder sowie für öffentliche Einrichtungen, wie Schulen, Arztpraxen oder Krankenhäuser.

Vinylboden ohne Schadstoffe: Erkennungsmerkmale

In der EU hergestellte Vinylböden unterliegen strengen gesetzlichen Auflagen.

Weichmacher im Vinylboden, die der Gesundheit möglicherweise gefährlich werden könnten, wie Phthalate oder andere schädliche Zusatzstoffe sind verboten. Namhafte Hersteller garantieren mit entsprechenden Verpackungshinweisen Datenblättern und Prüfsiegeln, dass ihr Vinylboden bezüglich Gesundheit und Umwelt unbedenklich ist.

Darüber hinaus empfiehlt es sich, den Bodenbelag von einem zertifizierten Hersteller im autorisierten Fachhandel zu kaufen bzw. von einem Verlege-Fachbetrieb, der mit allen Eigenschaften bestens vertraut ist, zu beziehen.

Vinylboden: Gesundheit & Schadstoffe
Vollvinyl wird mit lösemittelfreiem Klebstoff verklebt und ist gesundheitlich unbedenklich.

Qualitativ hochwertiger, langlebiger Vinylboden für Gesundheit und Umwelt

Kunden, die sich einen langlebigen, dauerhaft hygienischen Vinylboden wünschen, sollten auf Vollvinyl setzen und einen Fachbetrieb mit der professionellen Verlegung im Nassklebeverfahren beauftragen.

Die wichtigsten Gründe sind:

  • Vinylboden ohne Schadstoffe, gemäß strenger EU-Richtlinie.
  • Vollvinyl enthält garantiert kein Formaldehyd, weshalb ein professionell verlegter, homogener Vinylboden der Gesundheit zuträglicher ist als Klick-Boden mit HDF/MDF Trägermaterial.
  • In der Regel werden Vinylplanken verklebt. Dafür verwendet ein Fachbetrieb lösungsmittelfreie Klebstoffe gemäß EU-Verordnung. Sollte in besonderen Fällen dennoch der Einsatz eines anderen Klebstoffs erforderlich sein, wird der Verlegebetrieb den Kunden explizit darauf hinweisen oder eine Alternative vorschlagen.
  • Auf Wunsch ausführliche vor-Ort-Bemusterung.
  • Ein professionell verlegter Vinylboden erfüllt die baurechtlichen Vorschriften.
  • Schnelle, saubere Verlegung inklusive sorgfältiger Baustellenberäumung und Reinigung.
  • Weitreichende Gewährleistungsansprüche.
  • Von der Beratung über die Planung, pünktliche Lieferung, bis hin zur professionellen Verlegung: Alles aus einer Hand zu einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis.

Fachmännisch verlegter Vinylboden: ein Plus für die Gesundheit und den Geldbeutel

Aufgrund ihrer Eigenschaften und der geringen Ausbauhöhe eignen sich Böden aus Vinyl hervorragend für Renovierungen.

Auch auf eine Fußbodenheizung lässt sich ein Vinylboden ohne Gefahr für die Gesundheit verlegen.

Ob private Räumlichkeiten, Geschäftsräume, medizinische Einrichtungen oder öffentliche Bereiche: Ein Verlege-Fachbetrieb ist mit den Eigenheiten jeder Verlegesituation bestens vertraut und daher der ideale Ansprechpartner, wenn es um attraktive Bodenbeläge ohne Schadstoffe geht.

Aufgrund der langjährigen Erfahrung und ständigen Weiterbildung haben unsere Profis nicht nur ein geschultes Auge für das optimale Design, sie entsorgen, falls notwendig auch ihren alten Belag, bereiten den Untergrund optimal vor und verwenden den zur Einbausituation passenden Kleber.

Sachgemäß verlegter Vinylboden bedeutet Gesundheit und lebenslanger Service

Mit ihrem professionellen Service garantieren die Experten stets eine fachgerechte Ausführung sowie ein optisch perfektes, langlebiges Ergebnis. Und auch nach der Verlegung bleiben die freundlichen Mitarbeiter kompetente Ansprechpartner rund um Ihren Vinylboden, allen Fragen zur Gesundheit, seiner Pflege oder erforderlichen Reparaturen.

Weiterführende Links:

Vinylboden in der Küche

Ein Vinylboden in der Küche muss den hohen Anforderungen eines Bodenbelags in einem beanspruchten Raum genügen. Warum Vinylboden in der Küche immer beliebter wird, liegt an seinen besonderen Eigenschaften.

Welche Eigenschaften bruno wpml einen Vinylboden auszeichnen, welchen Anforderungen er insbesondere in der Küche genügen muss und warum er diese Anforderungen erfüllt, erfahren Sie hier.

Für alle die es eilig haben, hier kurz die Vorteile, wenn man einen Vinylboden in der Küche hat:

Die Vorteile von Vinylboden in der Küche

Vinylboden in der Küche zeichnet sich gegenüber anderen Bodenbelägen durch zahlreiche Vorteile aus:

  • Robust und strapazierfähig
    Der Vinylboden in der Küche aus Vollvinyl ist sehr viel abriebfester als die meisten anderen Fußböden
  • Geräuscharm
    Ein Vinylboden ist besonders geräuscharm und darüber hinaus auch fußwarm. Das macht die Arbeit in der Küche besonders angenehm
  • Feuchtigkeitsresistent
    Ein Vinylboden in der Küche ist beständig gegen Wasser und auch gegen andere, in einer Küche verwendete Flüssigkeiten, was gleichermaßen für Dampfentwicklung gilt, die Vollvinyl nichts anhaben kann. Wenn mit besonders viel Feuchtigkeit zu rechnen ist – wie z.B bei Vinylboden im Bad – kann eine abdichtende Grundierung aus PU (Polyurethane) oder Epoxidharz vor der Verlegung aufgebracht werden. Dies verhindert zusätzlich das Eindringen von Feuchtigkeit in den Untergrund.
    Kritische Bereiche, zum Beispiel Türanschlüsse, werden für die Wasserbeständigkeit mit Silikon verfugt.
  • Pflegeleicht
    Dank der glatten Oberfläche sind Vinylböden besonders leicht zu pflegen. Mit einem Wisch können Tropfen schnell vom Küchenboden entfernt werden. Schnell ist der Vinylboden auch abgesaugt und gewischt. Die Verwendung eines Dampfbesens ist bei Vinyl ebenfalls möglich, ohne dass sich Ihr Küchenboden verformt.
  • Flacher Aufbau
    Vinylböden für den Einsatz in der Küche gibt es bereits ab einer Vinylboden Stärke von 5 Millimetern. Deshalb eignet er sich besonders für Renovierungsarbeiten und als Problemlöser, sofern nur wenig Raum für einen zusätzlichen Aufbau vorhanden ist, sodass auch Türen nicht gekürzt werden müssen.
  • Austauschbar
    Ist ein Boden an einer Stelle beschädigt oder unansehnlich, können einzelne Vinylplanken von oben herausgenommen und ausgetauscht werden. Das gilt insbesondere für einen Vinylboden in der Küche aus Vollvinyl, der verklebt wurde. Bei Klick-Vinyl ist die nicht ohne weiteres möglich!
  • Gesundheitlich unbedenklich
    Das deutsche Institut für Bautechnik (DIBt), Behörden und verschiedene Prüfinstitute stecken die Grenzwerte für Vinylböden sehr eng in Bezug auf Schadstoffe und Emissionen. Deren Einhaltung wird sorgfältig kontrolliert, sodass Verbraucher die gewünschte Produktsicherheit haben.
  • Designvielfalt
    Ein Vinylboden für die Küche ist als künstlicher Bodenbelag in allen denkbaren Designs, Farben und Formaten erhältlich.
  • Verlegearten für jede Situation
    Es gibt keinen Bodenbelag, der mehr Variationen bezüglich des Verlegens bietet als der Vinylboden
Vinylboden in der Küche
Vinylboden in Ahorn Optik in der Küche verlegt

Vinylboden im Porträt: strapazierfähig, abriebfest und gesundheitlich unbedenklich

Heute ist der Vinylboden ein moderner PVC-Boden in einer nie dagewesenen Vielfalt. Unterschiedliche Verlegetechniken und zahlreiche Dekore machen ihn zu einem hochwertigen Designboden, der sich hervorragend für die Küche eignet.

Vinylböden zeichnen sich durch eine hohe Strapazierfähigkeit und einen sehr geringen Verschleiß aus.

Vor allem Vollvinyl ist wasserfest und eignet sich deshalb auch für das Verlegen in Nassräumen. Er kann sogar nass oder mit einem Dampfbesen gereinigt werden. Bei Vinyl handelt es sich um Polyvinylchlorid, das durch verschiedene Zusätze wie Füllstoffe, Stabilisatoren seine typischen Eigenschaften erhält:

  • elastisch,
  • strapazierfähig
  • abriebfest

Als Weichmacher wurden früher Phthalaten verwendet, was als bedenklich galt und auch bezüglich der Entsorgung ein Problem darstellte. Das hat sich jedoch mittlerweile geändert.

Namhafte Vinylboden Hersteller in Europa verarbeiten unbedenkliche Stoffe und verzichten auf die Verwendung von Phthalaten. Das liegt auch an den strengen Auflagen für in der EU produzierte und zertifizierte Bodenbeläge. Die heutigen Vinylböden haben außerdem ihr angestaubtes Image aus vergangenen Jahren abgelegt und sind in modernen Designs erhältlich.

Anforderungen an den Bodenbelag in einer Küche

Ein Küchenboden ist vielfältigen Belastungen ausgesetzt und muss deshalb hohen Anforderungen genügen.

Beim schnellen Abwaschen, beim Spülen und beim Kochen tropft nicht nur Wasser auf den Boden, sondern auch andere Flüssigkeiten wie Rotwein, Cola, Bier oder Fettspritzer.

Nicht immer wird sofort gewischt, sodass manches auf dem Fußboden breit- oder festgetreten wird. Da ist es wichtig, dass der Bodenbelag in der Küche rutschfest ist, um Unfälle zu vermeiden. Gleiches gilt für Besteck und insbesondere für kantige Gegenstände wie Messer, die versehentlich auf den Küchenboden fallen und ihn beschädigen können.

Auch die Hygiene spielt in der Küche eine große Rolle. Schmierige Flüssigkeiten, verstreute Krümel, Gemüseteile und Obst, die beim Verarbeiten auf den Küchenboden fallen können, dürfen sich nicht in Rillen und Ritzen festsetzen. Der Bodenbelag in einer Küche sollte deshalb leicht zu reinigen und schmutzabweisend sein, sodass Heruntergefallenes schnell und einfach weggefegt oder weggewischt werden kann.

Der richtige Bodenbelag für die Küche muss dementsprechend wasserfest, robust, schmutzabweisend, rutschfest und hitzebeständig sein.

Diese Eigenschaften erfüllen Vinylböden für Küchen, denn sie sind praktisch unverwüstlich, pflegeleicht, wasserfest und obendrein vergleichsweise preiswert. Außerdem sind sie wärmer als beispielsweise ein gefliester Boden und bieten hervorragende Trittschalleigenschaften. Vinylböden für die Küche sind in verschiedenen Dekoren und Formen erhältlich, als Meterware sowie in Dielen- und Fliesenform.

Vinylboden in der Küche
Schnell geht mal etwas in der Küche daneben. Vinylböden müssen dem standhalten.

Der richtige Vinylboden für die Küche – robust, wasserabweisend und designstark

Vinylböden zeichnen sich durch eine besonders niedrige Aufbauhöhe aus und sind praktisch, wenn es um die Erneuerung des Küchenfußbodens geht.

Wir empfehlen in jedem Fall Vollvinyl mit einer Stärke von 3 bis 5 Millimetern, das landläufig auch als „PVC-Streifen“ bezeichnet wird.

Vollvinyl hat eine hervorragende Resistenz gegen Feuchtigkeit, sodass ein Aufquellen des Bodens nicht möglich ist, denn Vollvinyl für die Küche besteht zu 100 Prozent aus wasserabweisendem Kunststoff.

Eine weitere Möglcihkeit ist Klick-Vinyl. Dabei handelt es sich um massive Vinylelemente mit einer Stärke von acht bis zwölf Millimetern mit „Nut und Feder“ zum einfachen Verklicken, die auch als Bodenbelag für die Küche geeignet sind. Klick-Vinyl wird nicht mit dem Untergrund verklebt, sondern lose auf einer Schaumunterlage oder einer anderen Art der Trittschalldämmung verlegt. Klickvinyl gibt es auch als Vollvinyl, das zumindest gegen Wasser unempfindlich ist.

Vinylböden die nicht für die Küche geeignet sind:

Fertig-Vinylböden auf HDF-Trägerplatten sind eher ungeeignet für die Küche. Dies sind hochverdichtete Holzfaserplatten, deren oberste Schicht mit einer sehr dünnen Vinylschicht überzogen ist. Das Prinzip ähnelt dem von Laminatböden. HDF-Träger sind empfindlich gegen Wasser und gegen hohe Luftfeuchtigkeit, wodurch sie sich verformen können.

Zu den besonderen Vorzügen eines Vinylbodens in der Küche zählt die außergewöhnliche Design-Vielfalt. Vinylböden für die Küche gibt es in Holzdesigns als Nachbildungen von Eiche, Buche oder Ahorn, aber auch als Schiffsboden, in Dielenoptik, im Fischgrat-Muster und in Steinoptik. Auch diejenigen, die in der Küche ein Fliesendesign favorisieren, kommen auf ihre Kosten, denn Vinylboden für die Küche gibt es auch im Fliesenlook.

Vinylboden in der Küche
Diesem Retro Vinylboden kann nichts etwas anhaben.

Warum ein Fachmann den Vinylboden in der Küche verlegen sollte

Ein Vinylböden müssen in der Küche bestimmten Anforderungen genügen. Diese können nur dann erfüllt werden, wenn der Bodenbelag von einem Fachmann verlegt wird.

So müssen unter anderem der Untergrund und die Sperrgrundierung perfekt appliziert werden, um den Vinylboden in der Küche verlegen zu können. Sehr präzises Arbeiten in den Bereichen der Fugen ist extrem wichtig, zum einen, um die Dichtheit sicherzustellen und zum anderen für eine exzellente Optik mit sehr dünnen Silikonfugen.

Wird eine Fuge zu breit angelegt, wirkt der gesamte Bodenbelag minderwertiger.

Als Fachbetrieb verlegen wir nicht nur Ihren Vinylboden in der Küche perfekt, sondern unterstützen Sie auch bei der Wahl des passenden Designs. Kontaktieren Sie uns noch heute!

Vinylboden im Bad

In einem Badezimmer wird nicht nur geplantscht, geduscht und gebadet, Badezimmer sind heutzutage auch Wohlfühloasen und Wellnesstempel. Dementsprechend muss der Vinylboden im Badezimmer verschiedene Kriterien erfüllen, um die Dichtheit sicherzustellen und um den  Anforderungen in einem Nassraum zu genügen.

Eine Möglichkeit ist ein Vinylboden, der im Bad auch auf Fliesen verlegt werden kann.

Welcher Vinylboden der richtige für das Badezimmer ist, welche Qualitätsmerkmale und Vorteile er bietet – informieren Sie sich hier.

Vinylboden im Bad: Die besonderen Anforderungen an einen Bodenbelag im Badezimmer

Grundsätzlich muss jeder Bodenbelag, auch ein Vinylboden im Bad, besondere Anforderungen erfüllen.

Das Badezimmer ist ein Feuchtraum, in dem sich beim Duschen und Baden Dampf entwickelt und Feuchtigkeit entsteht. Außerdem muss ein Bodenbelag im Badezimmer eine Kombination aus Alltagstauglichkeit und Wohlfühlfaktor sein.

Um diese Kriterien erfüllen zu können, muss Vinylboden im Bad wasserfest und hygienisch sein. Vinylboden muss leicht zu reinigen sein und sich beim Barfußlaufen warm und angenehm anfühlen. Ein Vinylboden im Bad muss außerdem zum Stil des Badezimmers passen und Designqualitäten aufweisen, sodass insgesamt ein harmonisches Ambiente entsteht. Ob Vinylboden im Bad verwendet werden kann, hängt von seiner Beschaffenheit, seiner Qualität und von der Vinylboden Verlegetechnik ab.

Vinylboden im Bad: Welcher ist der richtige Bodenbelag für das Bad?

Es gibt drei verschiedene Arten von Vinylböden. Doch nicht jeder ist als Vinylboden im Bad geeignet. Unterschieden werden Vollvinyl, auch Massivvinyl genannt, Klick-Vinyl und Klick-Vinyl mit HDF Träger.

1. Eignet sich Vollvinyl als Vinylboden im Bad?

Vollvinyl oder Massivvinyl sind 2 bis 4 Millimeter dicke Planken, die oftmals auch als PVC Streifen bezeichnet werden.

Vollvinyl oder Massivvinyl heißt dieser Bodenbelag deshalb, weil er ausschließlich aus feuchtigkeitsabweisendem Kunststoff gefertigt ist, dem ein glasfaserverstärkter Vinylträger innewohnt. Darauf befindet sich eine Dekorschicht und Nutzschicht mit einer PU-Vergütung. Bedingt durch diese Zusammensetzung verliert diese Art von Vinylboden im Bad auch bei Kontakt mit Wasser, Feuchtigkeit oder Wasserdampf seine ursprüngliche Form nicht.

Vollvinyl wird als Vinylboden im Bad fest mit dem Untergrund verklebt. Dadurch erhält er seine Stabilität, ist robust und widerstandsfähig.

2. Eignet sich Klick-Vinyl als Vinylboden im Bad?

Klick-Vinyl funktioniert ähnlich wie Klick-Laminat.

Die rund 8 bis 12 Millimeter dicken Klick-Elemente werden durch eine Klick-Verbindung verbunden, ohne dass sie auf dem Fußboden verklebt werden. Stattdessen werden sie lose auf einer Schaumunterlage beziehungsweise einer Trittschalldämmung verlegt. Klick-Vinyl gibt es auch aus Vollvinyl. Allerdings sind die Klick-Verbindungen nicht wasserdicht, sodass Nässe und Feuchtigkeit in den Fußboden eindringen können.

Der Nachteil von Klick-Vinyl als Vinylboden im Bad ist außerdem, dass sich der Boden bei sehr warmen Temperaturen verformen und seine ursprüngliche Gestalt verlieren kann. Mit einer Klick-Verbindung ausgestattetes Vollvinyl ist nicht die erste Wahl, wenn es um einen Vinylboden im Bad geht.

3. Eignet sich Klick-Vinyl mit HDF Träger als Vinylboden im Bad?

Klick-Vinyl mit HDF Träger ist mehrschichtig aufgebaut und mit einer Trägerplatte ausgestattet. Nur die oberste Schicht ist mit einer sehr dünnen, nur einen Millimeter messenden Vinylschicht überzogen. Als Vinylboden im Bad ist Klick-Vinyl mit HDF Träger nicht geeignet, da es sich unter dem Einfluss von Feuchtigkeit, Luftfeuchtigkeit und Nässe dauerhaft verformt und die ursprüngliche Form verliert.

Vinylboden im Bad und seine Vorteile

Vinylböden sind im Bad immer dann die richtige Lösung, wenn nicht mehr moderne oder unansehnlich gewordene Fliesen überdeckt werden sollen oder das Bad einen neuen Fußbodenbelag erhält.

  • Im Gegensatz zum Verlegen von Fliesen ist das Verlegen eines Vinylbodens weniger zeitaufwändig.
  • Ist ein Bad gefliest, können sich in den einzelnen Fugen Staub und Schmutz ansammeln und schlimmstenfalls Schimmel bilden. Aus diesem Grund ist ein Vinylboden im Bad pflegeleichter und hygienischer.
  • Der Wohlfühleffekt eines Vinylbodens im Badezimmer ist gegenüber den fußkalten Fliesen sehr viel höher.
  • Einen Vinylboden im Bad gibt es in unterschiedlichen Farben, Strukturen und Designs, sodass auch auf ein Kacheldesign nicht verzichtet werden muss und eine individuelle Gestaltung des Badezimmers möglich ist.
  • Um Rutschgefahr zu vermeiden, gibt es spezielle Vinylböden mit Rutschhemmung oder Vinylboden mit Struktur.
  • Gegenüber Fliesen ist ein Vinylboden im Bad sehr viel kostengünstiger.

Insgesamt ist Vollvinyl der klare Sieger, wenn es um einen Vinylboden im Bad geht, denn er vereint zahlreiche Vorteile in sich. Eine geringe Aufbauhöhe, vielfältige Dekor- und Gestaltungsmöglichkeiten, wasser- und feuchtigkeitsresistent und das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis sind die wichtigsten Eigenschaften, die einen Vinylboden im Bad auszeichnen.

Vinylboden im Bad: Darauf kommt es beim Verlegen von Vinylboden an

Insbesondere beim Verlegen von Vinylboden im Bad ist eine sorgfältige Grundierung wichtig, die mit einer Walze aufgetragen wird. Anschließend wird der Untergrund mit einer zementgebundenen Ausgleichsmasse nivelliert, die gleichmäßig verteilt und mit einer Glättkelle geglättet wird. Mögliche Unebenheiten werden nach dem Trocknen mit einer Einscheibenmaschine angeschliffen.

Gleiches gilt für Luftbläschen, die mit einer Stachelwalze vor dem Trocknen leicht beseitigt werden können. Das sind nur einige der Vorarbeiten für den Untergrund, die beim Verlegen von Vinylboden im Bad beachtet werden müssen. Erst danach kann das eigentliche Verlegen beginnen, und auch das ist kompliziert, weil diesbezüglich wichtige Details beachtet werden müssen, um die Dichtheit sicherzustellen.

Beim Verlegen von Vinylboden im Bad kommt es auf bestimmte Feinarbeiten an, die darüber entscheiden, ob der Bodenbelag am Ende wirklich wasserfest ist. Das ist er nur dann, wenn er Stoß an Stoß verlegt und mit dem Untergrund verklebt wird. Besonders abdichtend ist eine Grundierung aus Epoxidharz oder PU (Polyurethan). Die Fugen werden in den Randbereichen mit Silikon verfugt und abgedichtet, um die Dichtheit des Bodens sicherzustellen. Vor dem Verlegen des Bodenbelags muss der Untergrund trocken sein, was insbesondere für die Ecken gilt.

Es sind Fachkenntnisse erforderlich, um einen absolut wasserdichten Vinylboden im Bad zu verlegen. Untergrund und Sperrgrundierung müssen perfekt sein, um das Durchdringen von Wasser zu vermeiden. Geschieht dies nicht, kann es zu Schimmelbildung kommen, die eine komplette Badsanierung nach sich ziehen kann. Aus den genannten Gründen ist es sinnvoll, einen Vinylboden im Bad von einem Fachbetrieb verlegen zu lassen.